Die Wählerinnen und Wähler in dem Land, das weite Teile unseres gemeinsamen Kontinentes umfasst, haben sich unter beispielhafter internationaler Wahlbeobachtung für den Kurs von Stabilität und guter Nachbarschaft, aber auch für die Werte der eigenen Nation ausgesprochen. Das Ergebnis kann den Sieger der Präsidentenwahl, den bisherigen Präsidenten, Herrn Wladimir Putin, für weitere sechs Jahre mit dem notwendigen politischen Rückenwind ausstatten. Russland hat Berechenbarkeit, Stabilität, ein klar umrissenes Reformprogramm und den Weg einer durchdringenden Modernisierung gewählt.

von Alexander Sviridov

Um 21:00 Uhr Moskauer Zeit (19:00 Uhr MEZ) schlossen die letzten Wahllokale (in Kaliningrad, das Land liegt in 11 Zeitzonen) für die Wahl des Präsidenten der Russischen Föderation. „Keine Überraschung“, sagen die meisten Russen, die für Wladimir Putin gestimmt haben, „der beliebteste Politiker des Landes hat die ungeteilte Unterstützung der Mehrheit der Bürger bekommen“. „Keine Überraschung“, sagt eine Minderheit der Bürger und fast einstimmig die westliche Presse, „weil der Oppositionspolitiker Alexej Nawalnyj von den Wahlen ausgeschlossen war“.

Die offizielle Ergebnisse stehen noch aus, aber die „exit polls“, die Befragungen der Wähler beim Verlassen des Wahllokals, zeigen einen deutlichen Sieg des aktuellen Präsidenten. Wladimir Putin bekam, laut Studie des Meinungsforschungsinstituts WZIOM, 76,6 Prozent aller Stimmen. Weit abgeschlagen liegt mit 11,8 Prozent der Kandidat der Kommunistischen Partei Pawel Grudinin.

Ihm folgt der schillernde Anführer der russischen Liberaldemokraten Wladimir Shirinowskij mit 5,6 Prozent. Zwei „ewige“ Oppositionelle, Xenia Sobtschak und Grigorij Jawlinskij, die gemeinsam die Positionen des vorbestraften und deshalb von den Wahlen ausgeschlossenen Navalnyj abbilden, bekamen entsprechend 1,0 und 1,6 Prozent. Drei andere Bewerber – Politiker verschiedener Couleur – müssen sich mit Werten um 1 Prozent begnügen.

Es führt Wladimir Putin — 76,66% der Stimmen, ausgewertet sind 99,83% der Wahlzettel (6:21 19.03.2018 Moskauer Zeit), die Wahlbeteiligung beträgt 67,00%

Die Wahlbeteiligung lag landesweit, nach vorläufigen Angaben, knapp unter 60 Prozent. Die Wahlen sind ohne nennenswerte Zwischenfälle abgelaufen. Das bestätigen russische und ausländische Wahlbeobachter. Diesmal konnte man die Wahlen auch online verfolgen: Hunderte von Wahllokalen, wo über 80 Prozent der Wähler ihre Stimme abgaben, waren mit Kameras ausgerüstet, die Bilder ins Internet sendeten. Sogar Xenia Sobtschak nannte den Prozess der Stimmenabgabe am 18. März 2018 „transparenter“ im Vergleich zu früheren Wahlen.

Ein gravierender Vorfall ereignete sich aber doch, der womöglich noch ein Nachspiel haben wird. Die Ukraine torpedierte die russischen Wahlen auf ihrem Territorium. Mit einem offiziellen Verbot der Wahlen reagierte das Land auf die Wahl des russischen Präsidenten auf der Krim, die die Ukraine weiterhin für ihr eigenes Gebiet hält. Vom frühen sonntäglichen Morgen an bis zur Schließung der Wahllokale hat die Polizei („aus Sicherheitsgründen“) die Zugänge zur Botschaft in Kiew und zu den Konsulaten in Charkiw, Lemberg und Odessa weiträumig abgeriegelt, und Anhänger von drei nationalistischen ukrainischen Parteien versperrten den etwa 72.000 Russen, die sich zur Zeit in der Ukraine aufhalten, den Weg zu den Wahlurnen.

Russland hat empört darauf reagiert und gedroht, gegen so eine „Unverschämtheit“ bei den internationalen Institutionen zu klagen – wie es scheint, ohne Aussicht auf Erfolg. Auf alle Fälle wollte die OSZE, Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, dieses Verbot nicht kommentieren und verwies auf „bilaterale Beziehungen“. Diese Beziehungen sind tatsächlich nicht die besten: Vor kurzem hat das ukrainische Parlament ein Gesetz verabschiedet, in dem es Russland einen „Aggressor“ nennt.

In diesem Sinne erscheint das Verbot der Stimmenabgabe für die Bürger des Aggressors logisch. Das stimmte durchaus, meinen Experten, wenn die Ukraine nicht gleichzeitig russisches Gas und russische Steinkohle beim „Aggressor“ kaufen würde. Und so bleibt es bei der politischen Schizophrenie des gebeutelten Staates.

Die Wahlen in Russland sind auf großes Medieninteresse gestoßen: Im Pressezentrum der Zentralen Wahlkommission (ZWK) sind etwa 400 ausländische und fast anderthalb Tausend russische Journalisten akkreditiert. Die endgültigen offiziellen Wahlergebnisse darf die ZWK nicht später als am 29. März 2018 verkünden.

16 Kommentare

  1. Hier nochmal an Herrn Putin..:
    Der Doppelagent und seine Tochter wollten ein Buch heraus bringen ,um die wahren Umstände zu veröffendlichen,das wollte er mit seiner Tochter beim Dinner besprechen, der Brit.Geheimdienst MI6 hatte davon erfahren,und wollte es verhindern,und vergiftete die Türen Klinken seines Hauses.

  2. Bei allen Lobgesängen auf Putin sollte man bedenken das dieser ehemalige Agent noch immer das Denkmal in Berlin Treptow sorgsam pflegen läßt
    Es ist das Denkmal für den „Unbekannten Vergewaltiger“.
    Wäre er wirklich so deutschfreundlich, wie viele der Jubelperser meinen, wäre das Schandmal länst geschleift.

  3. Das deutsche Volk ist mißgestimmt
    weil seine Regierung Verbrecher sind
    denn nicht nur die Merlel alleine
    auch die Minister alles „Schweine“
    (frei nach einem Reim von Kurt Tuchholsky)

  4. Wirtschaftsbosse, Politiker mit Anstand und Bildung gratulieren dem Staatspräsidenten zu seinem überlegenen Wahlsieg! Andere nicht! Er,der große Friedensinitiator steht zu seinem Volk und das Volk zu ihm! Rußland,Rußland,Rußland!!!Das Volk hat Vertrauen zu ihm, er steht für Sicherheit und Wohlstand! Sanktionen seitens der EU und den USA haben keine Wirkung!

  5. Ich würde mich freuen , wenn eine Truppe russischer Fallschirmjäger die Drecksmerkel und ihre gesamte Politikerbande im Reichstag die Treppen hoch und runter prügelt und anschließend wegen Hochverrat an die Wand stellt ! Und ich glaube, da bin ich nicht der einzige. Schon wenn ich ein Foto von der Drecksmerkel sehe kommt in mir der blanke Hass hoch.

    • Warum sollen denn Ausländer das tun, was ausschließlich Angelegenheit der BRD-ler und der DEUTSCHEN ist?
      Haß bringt nichts, der ist kontraproduktiv.
      Da es kein Grundgesetz mehr gibt, ist der Boden fast frei.

  6. Herzlichen Glückwunsch Herrn Putin, und dem rest der Friedliebenden Welt ! Danke dem Russischen Volk für diese Entscheidung ! Ohne Putin wehren wir wahrscheinlich schon wieder im Krieg! Danke auch der Britischen „Regierung“ für die tatkräftige Wahlprovaganda für Präsident Putin! 😉 Die Völker der Welt wollen keinen Krieg! Leider sind die EUrokraten zur Zeit die Kriegstreiber nummer 1 ! Gegen die eigene Bevölkerung! Wir wollen Frieden und Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen! Weg mit Kriegstreibern wie Merkel , Macon und May!!!! MMM 666 ? !

  7. Michael Winkler:

    Ist das nicht furchtbar? Putin tritt seine vierte Amtszeit als russischer Präsident an! Er wird somit zum ewigen Präsidenten… Andererseits, wenn man bedenkt, daß Putin ein heruntergewirtschaftetes, ausgebeutetes und geschwächtes Rußland übernommen und es erneut zur Weltmacht geführt hat, kann man nicht verstehen, wieso die Wahrheitsmedien so einhellig über ihn herfallen.

    Wie schön, Merkel tritt ihre vierte Amtszeit als deutsche Bundeskanzlerin an! Sie wird somit zur ewigen Kanzlerin… Andererseits, wenn man bedenkt, wie sehr sie Deutschland heruntergewirtschaftet, ausgebeutet und geschwächt hat, wie sie dabei ist, Deutschland mittels Überfremdung auszulöschen, kann man nicht verstehen, wieso die Wahrheitsmedien so einhellig positiv über sie berichten.

    • @Korinna, stehende Ovation.

      Ist es nicht noch furchtbarer unsere Kinder diesem Schafott
      auszuliefern? Das System muss fallen!

    • Und warum ist das so? Die Russen sind gläubiger. Die BRD-ler hängen dem Materialmus an.
      Daher steigt das eine Volk und das andere fällt, bis es sich im tiefsten Fall besinnt.

      Das System fällt erst dann, wenn viele umkehren; denn das System dient zur Schulung der Einsicht in die Umkehr.

  8. Was Putin mit 70% Stimmen schaffte, erledigt das Ferkel
    mit 5%. Schupps ist sie wieder Kanzlerin. Niemand will sie,
    und da ist sie. Keiner will deren Stress mit Russland,
    schupps 2014 da ist er. Keiner will in die Transferecke,
    schupps tummeln sich 12 Mio Deutsche drin.
    Keiner will die Kriege in Nah und Fernost, schupps es
    ballert überall. Die Junta steigert das Bruttosozial Produkt,
    der Musel sich vor Vergnügen, danke Merkels paradiesische
    Wohle exklusiv für Fremde, in die Hände, ne in die
    Gesichter der Deutschen, spuckt.

  9. Es scheint so, daß der Westen mit Sanktionen und mit Gegenpropaganda zu Putin total daneben gehauen ist. Mein Problem liegt darin, daß ein geschwächte Westen durch Kanaken, durch sehr hohe Militärausgaben, durch Strafzölle und natürlich durch Sanktionen nicht in der Lage ist (Druck aus Übersee!) Friedenansprachen zu leisten.
    Die Kriegsgefahr steigt jeden Tag, dies nützt sogar der Sultan aus und ein Börsencrash wurde völlige Ruine bedeuten, die Mutti nicht mehr im Griff hätte, deshalb muß die EU total unabhängig werden von Amerika, basta….

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