Der ehemalige ARD-Journalist Christoph Hörstel ist heute angeblich regierungs- und sozialkritisch. Noch im vergangenen Jahr wollte er mit der „Deutschen Mitte“ in den Bundestag einziehen. Heute ist die „Deutsche Mitte“ Geschichte und Hörstel versucht über sein neues Finanzierungskonstrukt „Neue Mitte“ gutgläubige Bürger zu betrügen. Der offiziell von Hartz IV lebende Möchtegern-Oppositionelle will seinen üppigen Lebensstil einmal mehr durch Abzocke ahnungsloser Menschen bestreiten und schreckt dabei auch nicht vor unlauteren Methoden zurück, wie interne Parteidokumente belegen.

von Günther Strauß

Wer unsere Seite aufmerksam verfolgt, dem wird nicht entgangen sein, dass wir bereits im September des vergangenen Jahres vor dem BND-Agenten und Juden Christoph Hörstel gewarnt haben. Einer der größten Blender im alternativen Mainstream, hatte es geschafft, sich über seine Partei „Deutsche Mitte“ ein gutes Leben zu finanzieren. Indem er gutgläubige Parteimitglieder ausnahm, konnte der insolvente Hartz-IV-Empfänger nicht nur im 100.000 Euro teuren VW Phaeton mitsamt Chauffeur durch die BRD reisen, sondern sich auch viele weitere Annehmlichkeiten leisten.

Schockierend: Christoph Hörstel ist sichtlich stolz darauf, Jude zu sein. Quelle: Facebook

Doch kurz nach der Bundestagswahl war es aus mit der „Deutschen Mitte“ – zumindest für Hörstel. Nicht nur etliche Parteimitglieder mussten enttäuscht feststellen, dass Hörstel nichts weiter als ein Schwätzer und Schwindler ist. Gerade einmal 63.133 Zweitstimmen (0,1 %) konnte die Deutsche Mitte im Zuge der Bundestagswahl 2017 auf sich vereinen. Was jedoch Hörstel schlussendlich das Genick gebrochen hatte, war die Tatsache, dass er es seit der Parteigründung im Jahre 2013 nicht für notwendig erachtet hatte, einen Rechenschaftsbericht zu erstellen und den Parteimitgliedern vorzulegen. Kein Wunder, war dann der Verdacht groß, dass er ungeheure Geldsummen schlicht veruntreut hatte. Schließlich zog Hörstel die Reißleine und trat als Vorsitzender zurück und aus der Partei aus.

Zu allem Überfluss ließ Hörstel direkt nach seinem Rücktritt verlautbaren, er würde nun eine neue Partei gründen, die so neu eigentlich auch nicht war. Und zwar die Neue Mitte. Die Neue Mitte war Vorläufer der Deutschen Mitte und Hörstel hatte sie vor die Wand gefahren. Jetzt sollte sie sozusagen reaktiviert werden und Hörstel machte schon Ende 2017 klar, dass er nur zahlende Mitglieder dabei haben will. Der Rest soll bitteschön draußen bleiben. So läuft es bei Hörstel. Geld ran, Mund halten und dem großen Führer folgen, dann ist man in seiner Partei willkommen.

Wer heute Mitglied der „Neuen Mitte“ werden will, der braucht 3 Empfehlungsgeber aus der Partei. Ein elitärer Kreis, so stellt es sich zumindest im ersten Augenblick dar. Denn wer keine Empfehlung hat, kann auch nicht beitreten. Doch ganz so eng sieht es der BND-Agent Hörstel dann aber doch nicht mit den Empfehlungen. Denn wie aus einer E-Mail, die anonymousnews.ru vorliegt, ersichtlich wird, bekommt das potentielle neue Mitglied einfach 3 Empfehlungsgeber aus Hörstels Partei zur Seite gestellt, wenn es selbst keine hat. Da fragt man sich allen Ernstes, wie 3 Leute, die man gar nicht kennt, mit gutem Gewissen eine Empfehlung aussprechen können.

Systematischer Betrug: Antwort der „Neuen Mitte“ auf unsere Scheinanfrage auf Mitgliedschaft.

Der Verdacht bestätigt sich einmal mehr: Hörstel geht es nicht darum, eine elitäre Partei zu schaffen, sondern er will einfach nur möglichst viel Geld in die eigene Tasche wirtschaften. Da werden auch vermeintliche Prinzipien schnell über Bord geworfen. Nach außen einen Schein wahren, der sich beim genauen Hinsehen nicht bestätigen kann – das ist Agentenarbeit pur. Pikant ist auch die Tatsache, dass das Aufnahmegespräch für die „Neue Mitte“ erst dann erfolgt, wenn Geld geflossen ist. Ehe kein Beitrag auf das Konto von Hörstel eingegangen ist, gibt es keine Möglichkeit eines Gespräches. Und selbst dann kann man sich nicht sicher sein, ob man Vollmitglied, Gastmitglied oder Unterstützer der Hörstel-Sekte werden darf.

Ohnehin ist man nach Abgabe seines Mitgliedsantrages erst einmal für ein Jahr lang Unterstützer der Partei. Das heißt, man wird mit dem vollständigen Mitgliedsbeitrag zur Kasse gebeten, hat aber ansonsten nichts zu melden. Wenn sich dann im Aufnahmegespräch herausstellt, dass man zur Vollmitgliedschaft geeignet ist, dann darf man nach einem Jahr endlich in die Partei eintreten.

Hörstel scheint ein wenig aus seine Fehlern gelernt zu haben. Anders ist es nicht zu erklären, dass er ganz offenbar nur politische Neulinge in seiner Partei duldet: „Ich erkläre, dass ich in den letzten fünf Jahren für keine Partei und/oder Gruppe außerhalb des politischen Spektrums des Deutschen Bundestages direkt oder indirekt tätig war“, ist im Aufnahmeantrag zu lesen. Klar, wer von Politik kaum Ahnung hat, der kann Hörstel auch kaum gefährlich werden. Wer sich nicht mit Parteien auskennt, der wird vielleicht nicht auf die Idee kommen, einen Rechenschaftsbericht zu verlangen. Und somit kann Hörstel weiter ungestört Parteigelder veruntreuen, bis ihm die „Neue Mitte“ vielleicht doch irgendwann wieder um die Ohren fliegt. Ein perfides Spiel.

Doch es geht noch weiter. „Ich versichere ferner, keiner rechtsextremen, linksextremen oder ausländerfeindlichen Organisation anzugehören und mich vorbehaltlos zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland zu bekennen. Sollte ich zu einem früheren Zeitpunkt einer Organisation angehört haben, die durch deutsche Sicherheitsorgane als extremistisch eingestuft wurde, verpflichte ich mich, diesen Umstand im Rahmen meines Aufnahmeantrages schriftlich anzuzeigen.“ So viel zum Thema Opposition. Ganz abgesehen davon, dass Hörstel hier in bester BRD-Manier mit schwammigen Formulierungen arbeitet, um sich alle Türen offen zu halten, Bewerber doch abzulehnen und den Jahresbeitrag trotzdem einzusacken. Denn wer entscheidet im Zweifelsfall darüber, ob die Organisation, der ein Bewerber einmal angehörte, zum Beispiel „ausländerfeindlich“ ist? Richtig, Hörstel höchstpersönlich wird bei Unklarheit das Urteil fällen – und zwar zu Gunsten seiner Geldbörse.

Doch was muss man abdrücken, um in die Hörstel-Sekte einzutreten? „Der reguläre Mindestmitgliedsbeitrag beträgt 200 Euro pro Jahr für Berufstätige, 50 Euro pro Jahr für Nichtberufstätige oder 20 Euro für Parteimitglieder in finanzieller Notlage. Um unsere Arbeit finanzieren zu können, bitten wir dringend, einen höheren Beitrag zu zahlen, sofern dies Ihnen finanziell möglich sein sollte (Richtwert 1,7 % des Nettoeinkommens).“ Wir haben uns das einmal genauer angesehen und mit Beiträgen für Gewerkschaften verglichen (wo man übrigens sofort Mitglied wird und auch ein paar Vorteile genießt). Verdi zum Beispiel verlangt 1 % vom Bruttoverdienst. Auch beim GDB wird 1 % vom Brutto fällig. Blender Christoph Hörstel will seine Mitglieder und Unterstützer dazu nötigen, mindestens 1,7 % vom Nettoeinkommen abzudrücken.

Ein Rechenbeispiel:

Wer unverheiratet, kinderlos und nicht in der Kirche ist, dem bleiben (mit einem durchschnittlichem Krankenkassenbeitrag) von 2.500 Euro monatlichem Bruttolohn am Ende 1.666,70 Euro. Aufs Jahr hochgerechnet ergibt das 30.000 Euro brutto sowie 20.000,40 Euro netto.

Bei Verdi oder DGB wird man in diesem Fall mit 300 Euro Beitrag zur Kasse gebeten, bei Hörstel sind es 340 Euro. Bei den Gewerkschaften bekommt man für seinen Beitrag Tarifliche Leistungen, Rechtsschutz, Weiterbildungsangebote, Beratungsangebote usw. – bei Hörstel bekommt man nichts. Im schlimmsten Fall zahlt man ein Jahr lang seine Beiträge als Unterstützer und fliegt dann direkt wieder raus, weil Hörstel der Meinung ist, man passe nicht in seine Sekte.

Und weil das alles noch nicht reicht, geht der Jude Hörstel noch weiter. Er verlangt allen Ernstes ab dem zweiten Jahr der Mitgliedschaft in der „Neuen Mitte“ Lohn- und Gehaltsnachweise, um überprüfen zu können, ob Mitglieder, die nicht den vollen Beitrag zahlen, tatsächlich nicht „leistungsfähig“ sind oder ob sie ihn buchstäblich um Beitragsgelder bescheißen wollen. Hörstel bezeichnet dass am Ende sogar noch als „das flexibelste, vertrauensvollste und kulanteste Beitragssystem.“ Nicht zu fassen, oder?

Christoph Hörstel hat es noch immer nicht aufgegeben, gutgläubige Bürger gnadenlos abzuzocken und sein Spiel wird immer perfider. Menschen, die wirklich politisch etwas bewegen wollen und auf ihn hereinfallen, sind im besten Fall ein paar Hundert Euro los. Im schlimmsten Fall werden sie völlig enttäuscht sein und sich nie wieder politisch engagieren. Genau das passt perfekt ins Schema des Merkel-Regimes. Man will nicht, dass die Menschen sich politisch engagieren und Hörstel spielt seine Rolle als Auffangbecken für politische Neulinge sehr gut – und macht sich nebenbei die Taschen voll.

7 Kommentare

  1. Sehr gut, dass seine neusten Machenschaften gleich so früh wie möglich ans Licht gezerrt werden, denn Dumme finden sich immer, wie man leider an seinen zwei ersten Betrugsprojekten gesehen hat.

    Was ich im Artikel nicht verstehe ist die wiederholte Betonung seines (angeblichen) Judentums. Was will der Autor damit aussagen, insbesondere in Auflistung negativer anderer Eigenschaften?

  2. Das ist doch kein Politiker der ist noch einen zacken schärfer. Betrüger hoch drei. Solche Verbrecher
    laufen in der BRD massenweise rum. Dazu kommt die komplett vom Merkel Regime finanzierte Antifa. Irgendwann kriegen sie alle was sie verdient haben. Eine Unze Blei !

  3. Ich mochte mich nie tiefer auf die Deutsche Mitte einlassen, weil jede Partei automatisch ein Teil des Systems ist, auch die AfD. Immer wenn jemand in seinen Kommentaren die DM wärmstens empfahl, sperrte sich intuitiv etwas in mir. Ich brauchte Christoph Hörstel nur ein paar Minuten zuhören, dann war ich bedient. „Al Männer, aalglatt“ sangen schon BAP aus Kölle. Immerhin sind die linksdrehend gestrickt.

    Was ich von Parteien und von Demokratie halte, kann man auf meinen Interbettseiten nachlesen.

  4. Jaja.
    Der Juhudeldudeldodl kann halt gut und überzeugend reden.
    Das ist das Einzige, wozu Politiker generell fähig sind!

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