London zeigt sich besorgt, dass die möglichen Verabredungen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem amerikanischen Amtskollegen Donald Trump die Positionen der Nato unterminieren können. Dies berichtet die Zeitung „The Times“. „Die Welt“ schreibt, dass ein Putin-Trump-Deal zu einem „Worst-Case-Szenario für Europa“ führe.

Laut der britischen Zeitung gibt es in der Regierung Großbritanniens Sorgen darüber, dass US-Präsident Donald Trump nach seinem bevorstehenden Treffen mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin den Umfang der militärischen Verpflichtungen der USA in Europa reduzieren könne. Dies werde die Verteidigungsfähigkeit der Allianzstaaten senken und eine „existentielle Krise“ für die Nato verursachen, die sich auf die US-Militärstärke verlasse.

Darüber hinaus fürchte man in London, die US-Streitkräfte könnten aus Sparsamkeitsgründen auf die Teilnahme an geplanten Nato-Militärübungen verzichten. In der Allianz schließe man auch solche Szenarien nicht aus, dass Trump versuchen werde, seinen zuvor mit dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un geschlossenen „Peace-Deal“ zu wiederholen. Laut der Zeitung zeigt sich London auch besorgt, dass Trump die Halbinsel Krim als Teil Russlands anerkennen und die Sanktionspolitik ändern könnte.

Zuvor hatte „Die Welt“ geschrieben, dass ein Putin-Trump-Deal zu einem Alptraum für Europa werden könne. Ein Ergebnis des Treffens kann dem Blatt zufolge der Rückzug der USA aus Nato-Truppenübungen an der Ostflanke der Allianz sein. Als Antwort darauf könnte Russland auf Manöver im Westen des Landes verzichten. Eine solche Entscheidung „würde allerdings die Nordatlantische Allianz schwächen, möglicherweise ihre Grundprinzipien infrage stellen“, schreibt „Die Welt“ weiter.

Falls nach den Verhandlungen zweier Staatschefs die Entscheidung über die Abschaffung oder Lockerung der US-Sanktionen gegen Russland getroffen werde, würden „damit auch die Europäer unter Zugzwang“ stehen. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte sich am Mittwoch im Kreml mit dem US-Sicherheitsberater John Bolton getroffen. Der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, kommentierte das bevorstehende Gipfeltreffen von Putin und Trump: „Diese Frage wird über interne Kanäle diskutiert. Ich kann sagen, dass eine Einigung über die Durchführung des Gipfels erzielt wurde, sogar über das Datum und den Ort. Das werden wir morgen gemeinsam mit unseren amerikanischen Kollegen bekannt geben.“

6 Kommentare

  1. gut erkannt -treFFnix- Aber unsere hohle ,Gehirnlose Reg. wird jetzt für ihre Unterwürfigkeit der Amis bestraft. Sie verhängen Strafen im Auftrag von USA gegen Rußland und merken nicht einmal das sie damit ihren eigenen Ast abgesägt haben wo darauf sitzen. Anstatt vorher darüber nachzu denken das uns Rußland viel näher liegt als USA und außerdem halb Rußland zu Europa gehört. Und da wäre noch zu sagen das die USA uns 73 Jahre lang nur ausgebeutet hat und das hinter dem Mäntelchen der angeblichen Demokratie und Freiheit.Europa wäre gut beraten sich schnellstens sich mit Putin zu einigen und die Sanktionen auf zu heben.

  2. Zur Putin-Trump-Allianz:
    … London zeigt sich besorgt, dass die möglichen Verabredungen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem amerikanischen Amtskollegen Donald Trump die Positionen der Nato unterminieren können. …

    Wenn potentielle Konflikte durch rechtzeitige Gespräche und Verhandlungen von Länderinteressen /’Konflikt-Parteien‘ beseitigt werden könnten, ist das für jeden normal denkenden Menschen positiv, und müßte deshalb unbedingt unterstützt werden, denn Friede war stets ein hohes Gut, zu allen Zeiten.
    Folglich müßten Gespräche und Begegnungen zwischen Staatsoberhäuptern wie Trump und Putin nach Kräften auch von den herrschenden Medien gefördert werden, weil sie die öffentlichen Meinung massgeblich prägen.

    Weshalb passiert das aber nicht, wenn Trump seit Beginn seiner US-Präsidentschaft und / oder Putin involviert sind?

    Wir müssen leider davon ausgehen, daß
    1.auch in dieser Ebene gilt: – Wes‘ Brot ich ess‘, des Lied ich sing;

    2. ‚diese Medien gegen Entspannung‘ operieren, weil sie als ‚Vermittler von Geschäftsinteressen‘ der Mächtigen funktionieren;

    3. der Schluß nahe liegt, dass ein militärischer Konflikt zwischen Rußland und USA im ‚Geschäftsinteresse Jener liegen könnte, welche auch diese Medien beherrschen.

    Kriegerische Auseinandersetzungen als lukrative Geschäftsidee wurden zu allen Zeiten von sogenannten Kapitalgebern eingefädelt und skrupellos Menschen-verachtend abgewickelt. Das wissen nachdenkliche Zeitgenossen aus dem Verlauf der Weltgeschichte.

    Alle Bestrebungen, welche für eine Förderung von Frieden wirken können, müssen aufgeklärte Bürger unterstützen. Meinungen werden heute nicht ausschließlich mehr durch Medien gemacht. Das Schneeballsystem des INTERNETS ist deshalb als Mittel aller Menschen zu erkennen und auch einzusetzen, die in Frieden leben möchten – Grenzen-überschreitend.

    Werden wir also aktiv, und schweigen nicht länger.
    – mein ein Heidebauer OHWi

  3. Sowohl Trump als auch Putin machen das, was sie als Präsidenten ihres Landes zu tun haben: Sie kümmern sich in erster Linie um ihr eigenes Land und um das Wohlergehen ihres Volkes. Dazu zählt auch, mögliche Kriegsgefahr abzuwenden.
    Natürlich sehen die anderen Länder das nicht gern, denn mit Krieg und Angst lässt sich viel Geld verdienen. Wer will schon einen gesicherten Frieden? Nicht auszudenken, wenn plötzlich keine provozieren Tropenübungen an den Grenzen mehr stattfinden. Das geht natürlich gar nicht. Womöglich erschaffen die beiden noch Weltfrieden. Was für eine schreckliche Vorstellung für alle Geldgeier.
    Und was soll erst passieren, wenn diese Präsidenten auch noch Lösungen in Flüchtlingsfragen finden? Dann kann man ja gar kein mehr Geld verdienen.
    Von daher nicht weiter verwunderlich, dass sich alle in die Hose machen und beide Präsidenten in der Presse verrissen werden.
    Mögen beide lange leben und für ihre Länder und die restliche Welt wirken können.

  4. ……Nato-Militärübungen verzichten.
    Da es sich hier inzwischen um ein Angriffsbündnis handelt und nicht um eine Verteidigungsbündnis, kann man darauf gerne auch verzichten.
    Einfach mal forschen nach: Q ……..

  5. Sehr gut, die Amis verbieten Europa durch die NATO Handel/Freundschaft mit Russland. Wenn Russland Europa nicht mehr mag kommt Amerika und sichert sich das günstige Öl. Wer hätte das gedacht dass die sowas machen *staun*

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