In der Migrationsdebatte hat sich der Vatikan klar auf der Seite der Flüchtlinge positioniert. Papst Franziskus hat einen Flüchtlingsbeauftragten ernannt, der selbst eine Fluchtgeschichte als Kind erlebte. Pater Michael Czerny kam vergangene Woche aus Rom nach Berlin und hielt vor Gläubigen einen Vortrag. Sputnik konnte Czerny kurz befragen.

Michael Czerny wurde in der ehemaligen Tschechoslowakei geboren und übersiedelte mit seinen Eltern mehr oder weniger freiwillig nach Kanada. Der Anfang war schwer, denn für einen dauerhaften Aufenthalt musste jemand bürgen. Unglückliche Umstände machten ihnen zweimal einen Strich durch die Rechnung – somit musste Czerny hautnah die Verzweiflung und Zukunftsängste seiner Eltern erleben.

Deshalb war es eine beinahe ideale Wahl von Papst Franziskus, als er Czerny zu seinem Flüchtlingsbeauftragten ernannte. Pater Michael Czerny ist sogar mehr als das, denn die Abteilung für ganzheitliche menschliche Entwicklung, die Franziskus im vergangenen Jahr ins Leben rief, ist dem Pontifex so wichtig, dass er alle Fragen von Flucht und Migration sozusagen zur Chefsache erklärt hat. Czerny ist deshalb im wahrsten Wortsinn der Stellvertreter des Papstes.

Michael Czerny nutzte das katholische Hochfest Peter und Paul, um in Berlin auch Gespräche mit Politikern zu führen. Allerdings ließ er über sie in strenger Neutralität nichts verlauten und äußerte sich auch nicht dazu, als er nach seinem Vortrag vor einem restlos gefüllten Auditorium in der Katholischen Akademie in Berlin zwei Fragen von Sputnik beantwortete.

Auf die Frage, mit welcher speziellen Botschaft der Papst die Wichtigkeit begründet, die er der Migrationsfrage in seinem Pontifikat beimisst, erklärte Czerny:

„Ich denke, der vielleicht wichtigste Punkt, den er anführt, ist: Anstatt es als eine große Krise zu betrachten, sollten wir von Menschen sprechen, die uns im Grunde sehr nahe sein können. Oder anders gesagt, wir sollten keine großen Worte benutzen, die uns erschrecken oder paralysieren. Wir sollten Menschen einfach begegnen, Menschen in Not werden uns aus unserer Furcht und Abneigung herausholen. Und zusammen werden wir einen Weg finden. Und ich denke, das ist der Kern seiner Botschaft.“

Dass der Vatikan in einer besonderen Position sei, räumt Pater Michael Czerny ein. Denn als kleinster Staat der Erde komme er nicht in die Verlegenheit, das umsetzen zu müssen, was sein Staatsoberhaupt, der Papst, anderen Regierungen empfehle. Pater Michael Czerny sieht darin dennoch keinen Widerspruch. Die Autorität der päpstlichen Forderungen an andere Staaten erwachse aus der Stellung der Weltkirche, die er vertrete:

„Die Bedeutung wird in jedem Land in den Kirchen transportiert. Der Heilige Vater spricht im Allgemeinen für die Welt und Sie haben Recht, der Heilige Stuhl hat keine Mittel selbst zu implementieren, was er rät. Aber die Kirche in jedem Land kann es. Und sie tut es in vielfältiger Weise. Und wenn es gut funktioniert, in Zusammenarbeit mit anderen, dann ist der Effekt manchmal größer, als es Organisationen alleine schaffen könnten. Sie haben zwar eine Kirche, die vom Heiligen Vater in Rom repräsentiert wird, im Vatikan, aber sie haben eine Kirche, die in jedem Land aktiv ist. Und wie ich in meinem Vortrag sagte, wenn Bischöfe und Kirchen grenzüberschreitend kooperieren, können wir Menschen helfen, Schwierigkeiten zu meistern.“

Dass Czerny mit dieser Sichtweise selbst in der Katholischen Kirche nicht jeden begeistert, verdeutlicht ein skeptischer Artikel über ihn und die päpstlichen Botschaften, die er verkündet, auf dem Internet-Portal „kath.net“. Das erzkonservative Portal wurde eine Weile von der österreichischen Bischofskonferenz finanziert, die aber den Geldhahn zudrehte – weil das Online-Medium politisch immer weiter in ein Spektrum rückte, das in der österreichischen Öffentlichkeit zunehmen kritisch gesehen wurde.

20 Kommentare

  1. Wenn die obigen Ausführungen des päpstlichen Vertreters zutreffen, heißt dies: Der Papst fördert de facto propagandistisch die Islamisierung Europas. Für Christen wäre er damit der schlimmste Verräter des christlichen Glaubens in der Kirchengeschichte. Ich warte jetzt noch einmal ab, ob in den nächsten Monaten diese Ausführungen ausreichend verifiziert sind. Sollte dies zutreffen, ist der Austritt aus dieser „Kirche“ Christenpflicht!

  2. Schuld an der Bevölkerungsexplosion ist der Papst selber, denn die 3 monotheistischen Religionen predigen seit Anbeginn …-vermehret euch und machet die Erde Untertan-…
    Aber auch die Atheisten, wie z.B. die Marxisten, verbreiten den selben Unsinn. Die Erde wächst aber nicht
    mit !!
    Heute ist deshalb keine politische Kraft in der Lage, die Bevölkerungsexplosion zu stoppen oder gar zu dezimieren. Deshalb fahren unsere volksfeindlichen Politiker (Merkel, Gauck) nach Afrika und Indien und erzählen den Leuten dort: „kommt alle zu uns nach D., wir haben doch sooo viel Platz“.
    Deshalb gehören diese satanischen Religionen und volkszerstörerischen Ideologien verboten!

  3. Man merkt ziemlich schnell das es bei dieser sache um geld geht ! Was sich aber noch schneller von dieser sache rauskristalisiert ! Warum zum Teufel ein Mann Gottes sich mit schmutzigem geld einmischt ! Wieso bewegt der Vatikan Himmel und Hölle damit er in diesem spiel so richtig mitmischt. Da merkt man das diese ganze Bagage nichts mit Gott zu tun hat.

  4. Ich schlage vor dass der Vatikan selbst so viel Platz hat um illegale Flüchtlinge in rauhen Mengen aufzunehmen. Ihnen Wohnraum, Geld und Handys auch noch zu finanzieren… Diese Scheinheiligkeit der katholischen Kirche ist wirklich nicht mehr auszuhalten .
    Wir sind schließlich nicht das Sozialamt der ganzen Welt.
    Ich finde es schlicht eine Frechheit.

  5. Ist dieser Himmelkomiker noch bei klarem verstand oder tatsächlich ein Satanist und vielleicht sogar , DER ANTICHRIST wie er in der Bibel vorhergesagt wurde!???? Willer eine neue weltreligion? warum kricht er den Muslimen in den Ar…, warum fördert ehr den Zionismus und die vernichtung der Weisen Rasse besonders der Deutschen???? man wird ja mal fragen dürfen!?? 😉

  6. Diese kapitalistische scheinheilige Gestalt, die, die Italiaener als ihren heiligen, katholischen Vater anhimmeln, diese Italiener sollten sich mal Fragen, woher der Vatikan die Billiarden Euros oder $ her hat, dieses Geld ist Blutgeld, das sie aus Kriegen, Hexenverbrennungen, Mord und Bedrohung anderer Voelker, geraubt haben. Diese scheinheilige Person, sollte mal lieber seine Banktressoren oeffnen und das Geld den Voelkern wieder= geben, denen es rechtmaessig gehoert!!! Dieses ganze heilige Getue ist widerwaertig.

  7. Auf Franziskus ist ein Haftbefehl ausgestellt wegen rituelle Kinfesmord. Am 21.06. Haben Beamten versucht ihn in Schweiz zu verhaften. Vergebens.

  8. Er hat keinen Hals, dicke niedrig stehende riesige Ohren, eine seltsame Stirn, eine breite Wüstennase; kommt doch bekannt vor oder?
    Und wie hieß es in etlichen Prophezeiungen? ‚Satanas werde im Vatikan sein‘.
    Ein weiterer Blutlinier wie der Rattenfänge.

  9. ICH WEISS WIE ES IN DER HÖLLE AUSSIEHT! NICHT ROT UND HEIß, NEIN SCHWARZ! KOMMT VON DEN PFAFFEN,DIE DORT WEGEN IHRER VERBRECHEN EINSITZEN!!! GUT GEMACHT,GOTT UND LUZIFER! LASST DIE PÄDO-SCHWUCHTELN IM EIGENEN DRECK AUF DEM BAUCH KRIECHEN, BIS AN´S ENDE ALLER ZEITEN!!!
    TATA

  10. HÖR,HÖRT! DER BOSS DER GRÖSSTEN VERBRECHERORGANISATION DER GESCHICHTE HAT SCHON WIEDER MAL SEIN VERLOGENES DRECKSMAUL AUFGERISSEN! NIMM DIE BIMBOABLEGER IM VATIKAN AUF, DA HAST DU WAS ZUM FICKEN,DU PÄDOPHILE SCHWUCHTEL! DIE SOGENANNTE „UNHEILIGE RÖMISCH KATHOLISCHE MUTTER KIRCHE“ IST NOCH SCHLIMMER ALS DIE JÜDISCHE BANKEN-MAFIA!!! DIE MAFIA WELTWEIT IST EIN CHORKNABENVEREIN GEGEN DIE VERBRECHEN DIE DIESE DRECKSBANDE IM LAUFE IHRER GESCHICHTE BEGANGEN HAT!!
    TATA

  11. Langsam wird mir (Katholik) dieser Papst Franziskus nun unsympathisch! Diese „caritativen Aufforderungen“ ohne Beachtung der unabsehbaren Folgen können nur einem Hirn entspringen, welches auf glaubens-kongretatorische Dogmen ausgerichtet ist – jedoch niemals auf eine grundlegende und nachhaltige multiple Problemlösung auf Volksebene!
    Vielleicht kennt Papst Franziskus, den ich bisher gemocht habe, nicht die von diesem hochintelligenten und um die Problematik wissenden „Welt-Korrespondenten“ Peter Scholl-Latour ausgesprochene Erkenntnis:

    „Wer meint, halb Kalkutta helfen zu können, wird am Ende selbst zu Kalkutta werden!“

    Sollte Franziskus nicht im Besitz dieser Erkenntnis sein, dann muß ich seine päpstliche Klugheit in Zweifel ziehen!
    Sollte er diese Erkenntnis jedoch besitzen und seine sehr fragwürdigen Aufforderungen wider besseren Wissens trotzdem aufrecht halten . . . ja, dann muß ich leider annehmen, daß er nichts Gutes damit bezwecken will! In letzterem Falle will ich für ihn beten:

    „Oh Herr, gib diesem freundlichen Papst Franziskus und irdischen Stellvertreter des Hl. Apostels Petrus . . .

    – die Erkenntnis, Dinge zu akzeptieren, die man nicht ohne nachhaltigen und irreparablen Schaden anderer Menschen und Staaten ändern kann,
    – die Kraft und den Mut, Dinge zum Wohle der Menschheit zu verändern, die man verändern kann und muß,
    – und schließlich auch die Weisheit, das Eine vom Andern unterscheiden zu können!
    Amen“.

    • Karl, die päpstliche Klugheit solltest Du nicht in Frage stellen, denn der Mann weiß was er tut.
      Franziskus ist khasarischer Jude, Jesuit und Satanist. Er ist von der Rothschild-Rockefeller Mafia als Oberhaupt der geplanten Eine Welt Religion (dem Judaismus) vorgesehen. Belies Dich im Hinblick darauf, es lohnt sich.

    • Das Amen wird nicht helfen, denn der Vatikan ist seit Jahrhunderten der Lenker der Geschichte, einschließlich Hexenverbrennungen im Namen der Kirchenmänner.
      Warum sprechen alle frisch gewählten Präsidenten, einschl. unserer Kanzlerin, zuerst beim Papst vor?
      Sollte jedem zu denken geben.
      Wie sagte doch der Fürst um Gottesmann? Halt du sie dumm, ich halt sie arm.

    • Erkenntnis hat er genug wird doch das meiste Wissen der menscheit im Vatikan sicher vor den Menschen verheimlicht! also daran kann es nicht ligen! Manmunkelt er sei ein Satanist! und will die weltreligionen zu einem satanskult verschmelzen! Ist uns nicht ein Antiechriste in der Bibel versprochen;-)

    • Leute, die Kerlen in Frauenkleidern nachrennen, haben sowieso einen an der Waffel.

      Ich halte es in der Religionsfrage mit Friedrich Nietzsche:
      Man wird nicht zum Christentum „bekehrt“,
      man muss krank genug dazu sein.

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