Erst vor wenigen Tagen berichteten wir über die Forderung von US-Präsident Donald Trump, mehr Geld in die NATO zu pumpen. Gezielt angesprochen war dabei auch die US-Kolonie mit dem Namen BRD. Merkel fackelte nicht lange und ließ der Order aus Washington Taten folgen. Die Bundeswehr wird mit weiteren Milliarden aufgebläht.

von Ernst Fleischmann

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bekennt sich zu deutlich steigenden Verteidigungsausgaben. „Eine gute Ausrüstung sind wir auch den vielen Soldatinnen und Soldaten schuldig, die sich für unsere Sicherheit einsetzen“, sagte die Kanzlerin am Samstag in ihrer wöchentlichen Videobotschaft. Was es mit unserer Sicherheit in meilenweit entfernten Ländern, in denen wir illegale Kriege führen, auf sich hat, hat die Kanzlerin allerdings bis heute niemandem erklären können.

Merkel bekräftigte in ihrer Botschaft den NATO-Beschluss, dass die 29 Mitgliedstaaten bis 2024 die sogenannten Verteidigungsausgaben schrittweise auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts hochfahren. Zu Zeiten des Kalten Kriegs hätten die Ausgaben noch über dem Zwei-Prozent-Ziel gelegen, dann sei es aber zu starken Einsparungen gekommen, sagte Merkel. Man kann sich dem Eindruck nicht erwehren, dass es wohl bald auf einen heißen Krieg hinauslaufen könnte. Die Relativierung der Aufblähung der NATO durch Merkel ist jedenfalls ein Indiz dafür.

Derzeit liegt Deutschland bei seinen Verteidigungsausgaben bei einem Wert von 1,24 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. 2019 sollen es dann 1,31 Prozent werden. Kanzlerin Merkel sichert eine Steigerung auf 1,5 Prozent bis 2024 zu, das wären 18 Milliarden Euro mehr für die Bundeswehr als bisher geplant. So schnelle und einfach beschlossene Erhöhungen kennt der Bürger sonst nur bei den Diäten seiner sogenannten Vertreter.

Im Verteidigungshaushalt 2019 sind nun zunächst zusätzlich vier Milliarden Euro mehr im Vergleich zum Vorjahr vorgesehen. Ursula von der Leyens Jahresetat wird damit 42,9 Milliarden Euro betragen. Damit könnte noch der ein oder andere Kindersoldat eingestellt werden. Um die NATO-Zusage einzuhalten, müsste die Bundesregierung nach SPIEGEL-Informationen allerdings ihre Militärausgaben auf 85 Milliarden Euro verdoppeln. Deutschland hätte dann nach den USA den zweitgrößten Kriegsetat innerhalb der NATO.

Bei der Erhöhung der Ausgaben für die Bundeswehr ist es wieder einmal an der Zeit, dem Bürger die Taschen vollzulügen. Es gehe „jetzt um Ausrüstung und nicht etwa um Aufrüstung“, betonte Merkel. Dass die Ausrüstung des BRD-Vasallenheeres desaströs ist, steht zwar außer Frage, doch der aggressive Charakter der Ausweitung der NATO ist kaum wegzuleugnen. Stetige Militärmanöver an der Grenze zu Russland usw. stehen für sich. Und man darf sehr gespannt sein, was demnächst noch folgt.

Keinen Beitrag mehr verpassen: Jetzt AnonymousNews auf VKontakte abonnieren!

7 Kommentare

  1. Das Geld kann man auch in die korrupten MIlitär kreise pumpen, denn der komplette Bundeswehr Apparat ist auch technischer Schrott. Also wird nur noch gestohlen mit Rheinmetall und Co.

  2. Man muss das vielleicht einmal ganz anders betrachten. Trump ist nicht NATO! Will er nicht seine Truppen aus Deutschland abziehen? Soll die NATO alleine klarkommen? Will er sich von der Nato abkoppeln?

    • „Wenn es am Schlimmsten in Mitteleuropa zugehen wird, werden die VSA nicht helfen“. So sagte einst ein Seher.

  3. Bisher hatte die Erdogan-Türkei Zweitgrößten Kriegsetat aller NATO-Nationen nach den USA also auch in dieser Hinsicht Solle Deutschland zur neuen Türkei werden und Natürlichen muss darum Deutschland darum eine neue Kriegs-Regilion names islam !

Kommentar schreiben

Bitte gib Deinen Kommentar ein
Bitte gib Deinen Namen hier ein