Ob ihn das seinen Job kosten wird? Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat offen ausgesprochen, was sonst als „rechte Hetze“ bezeichnet wird: Flüchtlinge sind bei sexuellen Übergriffen deutlich überrepräsentiert.

Von Felix Krautkrämer

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat kriminelle Flüchtlinge für eine Verschlechterung des Sicherheitsempfindens in der Universitätsstadt mit verantwortlich gemacht. Zwar gebe es gegenüber den Einwanderern nach wie vor eine positive Grundhaltung in Tübingen, sagte Palmer der Welt. „Was wir aber registrieren, ist eine deutlich veränderte Sicherheitslage.“

So hätte beispielsweise in einer repräsentativen Umfrage die Hälfte aller Befragten angegeben, ihr Sicherheitsgefühl habe sich in der Stadt in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. „Das liegt an den leider häufigen Meldungen über sexuelle Übergriffe, Gewaltstraftaten und Vergewaltigungen, also Straftaten, bei denen Flüchtlinge auch in Tübingen leider deutlich überrepräsentiert sind, gemessen an ihrem Anteil an der Bevölkerung.“

Dieser Trend nehme seiner Ansicht auch nicht ab, obwohl viele Flüchtlinge schon länger in Deutschland lebten und darüber aufgeklärt worden seien, dass Sex in Europa nur auf einvernehmlicher Basis erlaubt sei. „Mein Eindruck ist aber, dass gerade Gewaltkriminalität und Probleme im öffentlichen Raum sehr viel häufiger von Menschen verursacht werden, die keine realistische Bleibeperspektive haben. Die wissen, dass sie hier nichts mehr zu gewinnen oder zu verlieren haben, und das erhöht offenkundig die Bereitschaft zu derartigen Taten“, erläuterte der Grünen-Politiker. Hier würden nur schnelle Entscheidungen und klare Ansagen helfen. „Wenn’s nicht funktioniert, dann muss diesen Menschen die Stadt als Aufenthalts- und Wirkungsraum entzogen werden.“

Zwiegespalten äußerte sich Palmer zudem zum Masterplan für Asyl von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). Es sei zwar berechtigt, dass dieser sich auf die Grenzen Deutschlands und Europas konzentriere, doch gehe das am derzeitig dringendsten Problem vorbei. Der Schutz der Grenzen sei im Moment nicht das zentrale Thema, da die Asylzahlen rückläufig seien. „Wir müssen uns vielmehr mit den deutlich über einer Million Flüchtlingen befassen, die wir schon im Land haben, und zu deren Integration oder geordneten Ausreise sagt der Plan viel zu wenig“, forderte Palmer.

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7 Kommentare

  1. Was will er damit sagen „Das liegt an den leider häufigen Meldungen über sexuelle Übergriffe,?meint er damit man sollte über diese Straftaten lieber nicht berichten.Es liegt nicht an den Meldungen sondern an den Straftaten Herr Bürgermeister.Genau so absurd finde ich die Meinung ein Bleiberecht würde diese Straftaten verhindern.Der Fehler ist das diese Menschen ohne Bleiberecht nicht an der Grenze kontrolliert und abgewiesen wurden.

  2. Hallo Freunde des “ Hindergrundswissen “ Palmers Vater war der Remstalrebell, ich habe sehr sehr gemocht. Er hat sich nicht die (schwäbisch) Goscha verbieada lassa d.h das Reden verbieten lassen. Wie der Vater ein Teil der Sohn. Ich denke er handelt mit Verstand und aus dem Herzen und ihm ist völlig egal was die Partei für ein Programm hat.
    Hätten wir auch solche Charakterien bei der CDU-CSU dann wäre Ihre Chefin Merkel schon lägst abgesetzt mit den Rechtsbrüchen und Volksverrat was diese Frau seit 2015 gemacht hat. Ich finde es Parteipolitisch beschämend, das so jemand nicht abgesetzt wird. Was darf sie den noch alles Deutschland antun ??

  3. Es nützt nichts, die „Herrenmenschen“ darüber aufzuklären, dass „Nein“ hier tatsächlich „Nein“ heißt. Für die sind wir Untermenschen. Sie dürfen (oder müssen) uns umbringen, ausplündern, vergewaltigen. So steht im Koran.

  4. Boris Palmer ist vermutlich Grüner aus ökologischem Verstand heraus und nicht aus ideologischen Gründen, die mit Naturschutz im engeren und weiteren Sinn nichts zu tun haben. – So komplett von aussen betrachtet (Schweiz und Bürger derselben) würde er eher zur AfD passen, aber das scheint zurzeit einfach ein unmöglicher Gedanke zu sein. Meine Hoffnung besteht, das der Wähler diesbezüglich der Vernunft sehr bald zum Durchbruch verhilft. – Deutschland und Europa hätten es verdient und, ich bitte das zu entschuldigen, die EU ebenfalls.

    • Die Sache ist aber die, dass jemand, der aus Sympatie zu Boris Palmer die Grünen wählt, Deutschland ansolut nichts Gutes tut, denn der große Rest der Grünen sind ganz anders gestrickt, als Palmer.
      Menschen, wie Palmer oder Wagenknecht sollten sich überlegen, ob sie dafür herhalten wollen.

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