Das Versäumnis der Bundesregierung, Beweise für Russlands angebliche Verwicklung in den Skripal-Fall vorzulegen, zeigt: Weder deutsche noch britische Geheimdienste haben etwas gegen Moskau in der Hand. Das meint Heike Hänsel, Bundestagsabgeordnete von Die Linke.

Lügenpresse
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Westliche Medien und Politiker nutzen immer noch jede Gelegenheit, Moskau für die Vergiftung des ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal und seiner Tochter Yulia im März verantwortlich zu machen. Die Beteuerungen deutscher Behörden, sichere Informationen von Verbündeten erhalten zu haben, dass Russland darin verwickelt wäre, hinterfragt nun auch die Abgeordnete Heike Hänsel. Im Interview mit der Tageszeitung Junge Welt bemerkte sie, dass die Anträge sowohl von ihr wie schon zuvor von ihrer Kollegin Sevim Dağdelen auf Beweise für den Vorwurf unbeantwortet blieben. Und zwar offenbar selbst im Geheimschutzraum gegenüber dem gerade für besonders sensible Informationen eigentlich vorgesehenen Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr) des Bundestages.

„Zum zweiten Mal binnen weniger Wochen hat die Bundesregierung gegenüber dem Bundestag Antworten auf parlamentarische Anfragen zum Giftanschlag im britischen Salisbury und zu den damit begründeten schweren diplomatischen Konsequenzen zwischen NATO-Staaten und Russland abgelehnt“, so Hänsel und fügte im am Samstag veröffentlichten Interview hinzu: „Bisher [besitzen] weder die britischen noch die deutschen Geheimdienste Belege einer behaupteten russischen Verantwortung für den Anschlag im März dieses Jahres.“

Auf die jüngste Anfrage der Linksfraktion reagierte die Bundesregierung nur formell und zurückhaltend. Darin heißt es, dass die angeblichen Beweise nicht freigegeben werden können, da die fraglichen Daten klassifiziert sind. Merkels Regierung beteuerte jedoch, dass die britische Seite nach Berlin durchaus einige Details mitteilte. Darunter solche über Londons Entscheidung, Russland die Schuld zu geben, und ihre Behauptung, dass keine andere Erklärung plausibel schiene. Eigene Informationen zu den laufenden Ermittlungen lägen der Bundesregierung nicht vor, so das Auswärtige Amt in seinem Schreiben vom 20. Juli, schreibt die Junge Welt.

Im Juni kam der Forschungs- und Dokumentationsdienst des Deutschen Bundestages zu dem Schluss, dass Moskau bei der Untersuchung des Skripal-Falles keine internationalen Normen verletzt hat. Der Agenturbericht des Deutschen Bundestages schloss sich dem Tenor an, wonach Berlin keinen einzigen Beweis dafür erhalten habe, dass Russland hinter dem Anschlag Anfang März stecken könnte.

Russland hat die Vorwürfe wiederholt zurückgewiesen und sich darüber beschwert, dass die Ergebnisse der Untersuchung geheim gehalten wurden. Der russische Gesandte in Großbritannien hat mehrfach gesagt, dass London während der Untersuchung sogar versucht habe, Beweise zu „vernichten“. Auch die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hat unterdessen keine Verbindungen herstellen können, um aufzeigen zu können, dass das Nervengas, mit dem die Skripals vergiftet worden sein sollen, aus Russland kam.

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3 Kommentare

  1. Erinnert im übrigen nicht all das an die „Türmchen-Mär“ von New York oder das Böser-Wolf-Märchen von den Massenvernichtungswaffen im Irak??? Kann eigentlich IRGENDEIN vernunftbegabter intelligenter Mensch den USA und ihren engsten Vasallen noch IRGENDETWAS glauben???

  2. Wissen nicht alle, die sich in der Materie der Geheimdienst-Welten auskennen, dass es sich auch hierbei um eine „false flag operation“, also um eine „Operation unter falscher Flagge“ handelt??? Die Engländer (ich sage bewusst nicht „Briten“, denn es geht hier ausschließlich um die verbrecherische Hegemonialmacht!!!) kennen dieses Prinzip schon lange, denn ihnen wird die Erfindung desselben zugeschrieben!!! Sie waren nicht nur die ersten in der Moderne, die in einem „Propaganda-Ministerium“ seit Ende des 19. Jhdts. logen, sondern die auch in deutschen Uniformen verkleidet Gräueltaten begingen (dies ist belegt!!!). Natürlich wurden diese Lügen und propagandistischen Betrügereien durch die Engländer auch nach 1945 weitergeführt!!!

  3. Das Problem was die selbstherrliche hätte gern Weltpolizei, City of London,
    Wallstreet, Bilderhügeler, was auch immer mal hatte, war das niemand
    deren Zwangsmedien, noch irgendetwas glaubt. Da kutschiert seit gefühlt
    1990, ein virtueller C- Kampfstoff LKW, kreuz und quer übern Globus,
    Der gehört erst Saddam Hussein, dann Oberst Gaddafi, und wieder zurück.
    Da wird eine Show mit A- Bomben Gefahr, aus Irak, Iran ect. vom
    Ledergezogen. Aber der jemals einzige direkte Einsatz gegen Menschen
    Massen, war nachweislich Hiroshima / Nagasaki. Und deren Bevölkerung
    geht weder auf das Konto von Hitler, Hussein, Gaddafi, Putin und hast
    nicht gesehen. Nein es sind immer die gleichen Brandstifter der Zions!
    Wann will sich der willige Ballholer ( Caddy ) der Zions, England, denn
    nun mal bei Putin entschuldigen?

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