Amerika, das so oft gepriesene Vorbild einer angeblich funktionierenden, offenen Multikulti-Gesellschaft, ist innerlich so tief gespalten wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Seit Monaten sprechen nicht mehr nur Scharfmacher von einem »Civil War«, sondern dieser Sprachgebrauch hat längst Einzug in die Mitte der Gesellschaft gehalten: bei Medien, bei Fernsehsendern und bei gewählten Volksvertretern im Kongress.

von Stefan Schubert

Amerikas Geschichte ist von Blut durchtränkt – und sie ist auch von Blut getränkt, das Amerikaner für Amerikaner vergossen haben: Aufstände, Rassenunruhen, Lynchmorde, Massaker, Indianerkriege, politische Attentate, Amokläufe und Massenschießereien. Dazu unzählige Kriege, die von dem imperialen Amerika geführt wurden und nicht nur zerstörte Länder und eine Massenmigration ausgelöst haben, sondern dem Land auch eine siebenstellige Anzahl von Soldaten und Veteranen hinterließen.

Notfalls mit der Waffe

Es sind Veteranen wie Stewart Rhodes, ein bulliger Mann um die 50, der seine linke Augenklappe wie einen Orden trägt. Der ehemalige Fallschirmjäger der U.S. Army verlor bei einem Unfall sein linkes Augenlicht und musste nach 3 Jahren aus dem Militärdienst ausscheiden. Er ist der Anführer einer der größten und einflussreichsten (viele sagen auch: einer der gefährlichsten) Milizen des Landes, der »Oath Keeper«. Deren Mitglieder fühlen sich noch immer an ihren Eid gebunden, den sie beim Militär oder bei Polizeieinheiten geleistet haben. Und Stewart Rhodes ist wie alle in seiner 27 000 Mann starken Miliz bereit, diesen Eid und die Amerikanische Verfassung auch mit der Waffe zu verteidigen.

Rhodes ist kein durchgeknallter Extremist, wie ihn wohl viele Mainstream-Medien umschreiben würden. Er studierte Jura in Yale und arbeitete für den republikanischen Abgeordneten Ron Paul und später als Anwalt in Nevada. Rhodes und seine Miliz sind wohl am ehesten als militante Verfassungspatrioten zu beschreiben.

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Die Bill of Rights, in der die Bürgerrechte aller Amerikaner festgeschrieben wurden, sind für diese Männer eine rote Linie, die niemals angetastet werden darf. Diese beinhaltet unter anderem: das Recht auf Versammlungsfreiheit, das Recht auf Redefreiheit und natürlich das Recht, Waffen zu tragen, welches im zweiten Zusatzartikel verankert ist. Eine Änderung dieses zweiten Zusatzartikels, wie ihn Teile der linksliberalen Elite in Politik und Medien immer wieder fordern, würde Amerika sicherlich innerhalb kürzester Zeit in bewaffnete Unruhen stürzen – bis hin zum Bürgerkrieg. Stewart Rhodes sagt ganz offen, wenn jemand das Recht auf Waffenbesitz einschränken würde, »dann fließt Blut«. Wie kurz Amerika vor bewaffneten Auseinandersetzungen steht, wurde auch in Bunkerville deutlich.

Amerikaner zielten auf Amerikaner

Dort, im Bundesstaat Nevada, standen sich mit Sturmgewehren bewaffnete Oath Keeper, die Bewahrer des Eides, und eine schwerbewaffnete Staatsmacht gegenüber, deren Einsatzkommandos mit gepanzerten Fahrzeugen angerückt waren. Scharfschützen lagen auf beiden Seiten in der Deckung. Amerikaner zielten auf Amerikaner. Grund für diese Eskalation war der Versuch der bewaffneten Staatsmacht, beim Rancher Cliven Bundy ausstehende Weidegebühren einzutreiben und zu dieser Durchsetzung Rinder des Viehzüchters zu beschlagnahmen. Der Rancher sah sich der Willkür einer tyrannischen Regierung ausgesetzt und bat die Oath Keeper um Hilfe. Und immer, wenn es nach ihrer Auffassung darum geht, die Freiheit und das wahre Amerika gegen die Washingtoner Diktatur zu verteidigen, kamen sie.

Und dabei handelt es sich um keine abgehalfterte Feierabend-Armee, sondern um in Kriegseinsätzen in Afghanistan und Irak erfahrene Ex-Marines und aktive Polizisten, die nicht selten obendrein über eine militärische Laufbahn verfügen. Um kein Blutbad auszulösen, gab die Staatsmacht an diesem Tag in Bunkerville nach und rückte ab.

Bürgerkrieg wird wahrscheinlich

Man konnte das damalige Aufatmen im ganzen Land vernehmen, doch der ersten Entwarnung folgte dann die schockierende Erkenntnis, dass die Gräben mittlerweile so vertieft sind, dass der Ausbruch eines Bürgerkrieges für viele Amerikaner eine denkbare Option ist. Wie Umfragen der seriösen Zeitschrift oder Hintergrundartikel des New Yorker erkennen lassen, hält jeder dritte Amerikaner den Ausbruch eines »Civil War« für wahrscheinlich. Und auch die Süddeutsche Zeitung widmete dieser Gefahr ganze drei Seiten in ihrer Samstagsausgabe.

Wie angespannt die Lage zwischen Trump-Anhängern und dem linken Establishment, den Kommunisten, Sozialisten, anarchistischen Milizen, Black Panthers und Antifa-Gewalttätern ist, haben die jüngsten Zusammenstöße in Charlottesville und bei rechten Veranstaltungen in der kalifornischen Universitätsstadt Berkeley (dem Berlin-Kreuzberg Amerikas) gezeigt. Dort schützten bewaffnete Oath Keeper die Bürgerrechte mit Waffengewalt, was in Amerika (noch) legitim ist. Und als in Ferguson Rassenunruhen ausbrachen, weil ein Geschworenengericht den weißen Polizisten Darren Wilson nach tödlichen Schüssen auf einen unbewaffneten Schwarzen freisprach, kam es zu Ausschreitungen, Plünderungen und Brandstiftungen. Auch dort waren bewaffnete Milizen sofort zur Stelle und schützten Ladenbesitzer vor dem Mob.

Die Szenarien bergen alle das Potenzial, einen Bürgerkrieg auszulösen; hinzu kommen die gesellschaftlichen Verwerfungen im Land, deren Elite die demokratische Wahl von Trump zum Präsidenten noch immer nicht verarbeitet und akzeptiert hat. Sollte es zu einem Amtserhebungsverfahren kommen, welches die Trump-Anhänger als einen Putsch ansehen würden, könnte die Lage in kürzester Zeit eskalieren.

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16 Kommentare

  1. Biologielehrer von Nachteule…… von wem haben Sie bitte Ihre „Weisheiten“? vom Inzucht Schäuble?
    Meine Fresse wie geistig retardiert darf man eigentlich sein, um solch einen Unsinn auch noch in deutscher Schrift zu formullieren.
    Wahrscheinlich hatte Bach, Fontain, Mozart, Hendel, Nobel, Washington, Goethe und all die anderen schon fast volldegenerierten es dem Umstand zu verdanken das ihr Großväter und Mütter irgendwann mit einem Neandertaler gevögelt haben, ansonsten wären sie Ihrer These nach alle der Oligophrenie anheimgefallen! Oh Herr scheiss Hirn hernieder!

  2. Multikulturell und integriert gibt es nicht. Nirgendwo auf der Welt. Das sind nur Wunschvorstellungen. Überall, wo ethisch andere in einem Land leben, leben diese isoliert. Meist isolieren die sich selbst, aus religiösen oder kulturellen Gründen. Alle anderen Behauptungen sind Ammenmärchen und Lügen. Schaut doch nur nach USA, wie lange leben da schon schwarze? Und wie stehts da um die Integration? Auch da gibts nur gelegentlich Menschen, die sich den weißen unterwerfen und so in Amt und Würde kommen, aber das sind wirklich nur Einzelfälle, wie z.b. Obama. Alle anderen leben isoliert in Ghettos. Und nirgends ist das anders.

    • Weitere Beispiele für den Zerfall in Einzelstaaten sind die ehemalige Sowjetunion und das ehemalige Jugoslawien. Wie soll dann ausgerechnet ein vereintes Europa mit so vielen unterschiedlichen Kulturen, Sprachen und Traditionen problemlos bestehen können? Dazu kommen noch aus aller Welt Asylsuchende, welche ein total anderes Verständnis und Weltbild, mittelalterliche Ideologien haben, unvereinbar mit unseren Werten und vom Bildungsstandard weit hinter uns liegend, etc.. Es kann nur schief gehen und wir haben darunter zu leiden. Dies alles und noch viel mehr ist so etwas von unfair, rücksichtslos und diskriminierend uns Einheimischen gegenüber. Wir und unsere Vorfahren haben die Staatskassen gefüllt und werden durch kriminelle Energien, die von den meisten „Schutzsuchenden“ ausgehen, scham- u. skrupellos ohne jegliche Rücksicht auf die hier lebenden Steuerzahler, geplündert. Als Dank für unsere Gutmütigkeit und Toleranz von uns Bürgern werden WIR abgestochen, vergewaltigt, gelyncht sogar die Tiere werden gequält, geschächtet und skrupellos ermordet. An Merkel’s Händen klebt das Blut eines jeden ermordeten Deutschen und Tieres, der diesen marodierenden „Besatzer“ und „Eindringlingen“ zum Opfer fiel. Dass sie sich überhaupt noch im Spiegel ansehen kann, ohne dass sie sich übergeben muss. Sie kann kein Mensch mit Gefühlen sein, sie ist ein eiskaltes Monster, anders kann ich ihre Politik und ihr Gebarden nicht verstehen.

  3. Die Zivilisation hat nur eine sehr dünne Haut aus Kultur und sollte die Toleranz andersartige Kulturen in einem dafür nicht vorgesehen Kulturraum zulassen, dann wird der dafür nicht vorgesehenen Kulturraum einen Wildwuchs an Kulturen erleben, so das dieser Kulturraum in eine Barbarei verfällt.

    Und darum wird Multikulti nicht funktionieren. Das hat nichts, aber auch gar nichts, mit Rassismus zu tun.

    Mann kann in seinem Garten kein heillosen Durcheinander pflegen und dann stundenlang damit verbringen Kartoffeln zu suchen. Da ist man ruckzuck verhungert.

  4. Ich muß noch mal etwas klarstellen .Wenn man zum eigenen Volk steht und das tue ich und deswegen als Rassist tituliert wird ,dann ist das wohl so.Und wenn Biologielehrer das eigene nicht schützendswert erachtet kann er ja nach Afrika gehen.Ich jedenfalls will nicht das ganz Afrika der nahe osten und der rest der Moslems ,wo sie auch immer herkommen hierher nach Deutschland kommen.dann gibt es kein Deutschland mehr und auch keine Heimat mehr für die deutschen

  5. Natürlich, denn selbst Vollidioten WISSEN, dass eine multikulturelle Gesellschaft noch nicht funktioniert! Und das, was jetzt demnächst dem Großen Bruder USA blüht, blüht auch seinen glühenden Vasallen, „Großbritannien“, Frankreich und der „BRD“…!!!

  6. DAS GRUNDGESETZ IST KEINE VERFASSUNG SONST WÜRDE SIE JA VERFASSUNG HEIßEN!!!

    @ Biologielehrer von Nachteule
    Und Rassismus ist das was dir vlt später den arsxhe retten kann also wäre ich vorsichtig mit deinen Worten und Vorstellungen den selbst wenn du den Blödsinn von Darwins Theorie unterstützt dann halt du bitte auch deine klappe und Lass den rest nachdenken den dein Zeugs ist medialer bullshit

  7. Folgender Artikel aus der Epoch Times hat mich erstaunt, schockiert und wachgerüttelt.
    Prof. Patzelt schreibt dort u.a., dass es in D noch rund 10(!)Jahre dauern wird, bis bei der Mehrzahl der Menschen ankommt, was hier gerade mit der Massenmigration abläuft.
    DENN: dann wird unser Sozialsystem wie wir es kennen, nicht mehr funktionieren.
    Renten und Hartz4 werden dann nicht mehr gezahlt werden (können).

    Dies hat mich auf zweilerweise erschüttert:
    1.) … dass es noch 10(!)Jahre dauern wird, bis die Mehrzahl der Bevölkerung dies überhaupt begreift bzw. begreifen will.
    Und:
    2.) … dass die Zerstörung unserer Sozialsyteme so rapide schnell geht.
    In 10Jahren wird dies also schon Geschichte sein- eine beklemmende Vorstellung!
    Andererseits: wenn es wirklich noch so lange dauert, bis der deutsche Michel aufwacht, dann ist dies nachvollziehbar.

    Gnade uns Gott, dass die Menschen schneller erwachen, und dies zu verhindern wissen!!!

  8. Ich bin bekennender Rassist und stehe für mein weißes Volk. Es geht immer um den erhalt des Eigenen.Irgendwann wird der schwarze Mann in Amerika die Mehrheit stellen , dann wird es zum Bürgerkrieg kommen und der weiße Mann wird kämpfen müssen oder er wird in den USA ausgerottet werden wie einst die Indianer,nur das es dann keine weißen Männer mehr in Amerika gibt.

    • Der Homosapiens entwickelte/entwickelt sich durch genetische Vielfalt. Mit deinem Schwachsinnigen Konzept des Erhaltes des eigenen würde es früher oder später zu körperlichen und psychischen Missbildungen kommen. Geh lieber nochmal in den Biologieunterricht bevor du mit deinem minderbemittelten Quatsch das Internet verschmutzt.

  9. Ich finde es Legitim dass es noch Menschen gibt die ihre eigene Verfassung ernst nehmen ich würde mich freuen wenn dieses auch bei uns in Deutschland möglich wäre.

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