Vor dem Besuch von Kanzlerin Merkel hat Aserbaidschan bewiesen, ein souveräner Staat zu sein. Das Land verweigerte einem Bundestagsabgeordneten der CDU kurzerhand die Einreise. Albert Weiler sei eine „unerwünschte Person“, hieß es demnach. Die Entscheidung aus höchsten aserbaidschanischen Regierungskreisen steht nicht zur Debatte.

von Ernst Fleischmann

Vor der Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel in den Südkaukasus ist es nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung zu einem diplomatischen Eklat gekommen. Die aserbaidschanische Regierung lasse den Thüringer Bundestagsabgeordneten Albert Weiler (CDU), der Merkel ab Donnerstag nach Georgien, Armenien und Aserbaidschan begleiten sollte, nicht einreisen, schreibt die Systemzeitung und ist sichtlich empört.

Weiler sei Vize-Chef der deutsch-südkaukasischen Parlamentariergruppe und habe 2014 und 2016 die nach Unabhängigkeit strebende Region Berg-Karabach besucht. Berg-Karabach gehört völkerrechtlich zu Aserbaidschan, wird aber von proarmenischen Kräften kontrolliert. Eriwan und Baku liegen seit den 1990er Jahren im Streit um die Region. Proarmenische Truppen halten zudem angrenzende aserbaidschanische Gebiete besetzt.

Lügenpresse
Buchtipp zum Thema: „Lügenpresse“

Schlichtungsgespräche des Auswärtigen Amtes mit dem aserbaidschanischen Botschafter waren am Montag nach Informationen der Zeitung gescheitert. Weiler sei eine „unerwünschte Person“, hieß es laut Zeitung. Der CDU-Politiker, dessen Kanzlerin seit Jahren die Demokratie in der BRD immer weiter demontiert, zeigt sich etsetzt: „Aserbaidschan stellt sich nach außen gern als Demokratie dar. Mit Demokratie hat dieses Vorgehen gegen einen demokratisch gewählten Abgeordneten nichts zu tun.“ Ein kleiner Tipp für Herrn Weiler: Erst einmal vor der eigenen Haustüre kehren, ehe man sich erdreistet, andere zu kritisieren.

Die Entscheidung, den CDU-Bonzen nicht einreisen zu lassen, kommt aus höchsten aserbaidschanischen Regierungskreisen. Weiler will jetzt dem Bericht zufolge auf die Einreise nach Aserbaidschan verzichten. „Ich habe große Sorge um den Frieden in der Region und hätte gern vermittelt“, heuchelte Weiler gegenüber der BILD. Lieber sollte Weiler sich um den Frieden im eigenen Lande kümmern, der durch Merkels Politik der offenen Grenzen immer stärker in Gefahr ist.

Keinen Beitrag mehr verpassen: Jetzt AnonymousNews auf VKontakte abonnieren!

9 Kommentare

  1. Alle Achtung und Bravissiomo Aserbeidschan!
    Endlich mal ein Staat mit Charakter, den unsere definitiv nicht besitzen! Ich hätte auch der Politdarstellerin Merkel die Eineise verweigert, denn sie vertritt uns nicht, sondern sie trampelt auf uns rum!

  2. Was soll‘s, das reißt mich nicht vom Stuhl. Was anderes wäre es, wenn das Merkel nicht hätte einreisen dürfen, aber so. Ist das gleiche, als ob in China ein Sack Reis umfällt.

  3. ASERBAIDSCHAN, MEINE HOCHACHTUNG!!
    Wenn der Volksverräter schon dort ist sollte Ihm Deutschland auch gleich die Wiedereinreise verweigern und den Vogelkopf gleich zur “ Unerwünschten Person“ Erklären! Kann ja bei den Bimbos oder anderen „Volksbereicherern“ Asylantrag stellen! Geht doch, Euer Ferkel hat ja mal erklärt, dass die Deutschen kein Recht auf einen Reisepass haben und diese daher UNGÜLTIG sind! Worauf wartet ihr denn noch? Lasst die Polit-Schweine ausreisen und dann lasst sie nicht mehr hinein! Nachdem Deutschland keine Verfassung hat und daher auch kein Regulärer Staat ist sind auch die Reisepässe ungültig! JEDES LAND AUF DIESEM PLANETEN KANN EUCH DIE EINREISE VERWEIGERN!!! MACHT DAS MIT EUREN POLIT-SCHWEINEN!!
    TATA

Kommentar schreiben

Bitte gib Deinen Kommentar ein
Bitte gib Deinen Namen hier ein