Wir sind alle gleich und es gibt keinerlei Unterschiede zwischen den Menschen. Dieses Märchen möchten uns links-grüne Ideologen bereits seit geraumer Zeit als Wahrheit verkaufen. Wer dem widerspricht, wird als Rassist diffamiert und gesellschaftlich geächtet. Doch die Natur kann man nicht leugnen, auch wenn man es versucht.

von Dr. Marcus Franz

Die Evolution wäre ohne Selektion nicht denkbar, weil ohne sie die natürliche Entstehung der Arten nicht möglich gewesen wäre. Ebenso hätte eine Weiterentwicklung der verschiedenen Lebewesen nicht stattfinden können. Selektion ist demzufolge ein Grundprinzip des Lebens. Dieses Prinzip bedeutet nichts anderes als Auswahl, Differenzierung, permanente Entstehung von Unterschieden und grundsätzliche Ungleichheit.

Auswahl ist immer

Wir erleben deswegen die Auswahl und die Unterscheidungen auch täglich und überall. Vom Geschlecht über die Körpergröße, vom Aussehen über die Intelligenz und den Charakter, bis hin zur Eignung für diesen oder jenen Beruf ist die Ungleichheit ein wesenhafter Bestandteil des Alltags. Und kein vernünftiger Mensch wird sich wünschen, dass die Rede von der „Gleichheit der Menschen“ eine sichtbare und echte Realität würde. Wir sind im Grunde alle froh, dass es die Ungleichheit gibt, denn erst sie ermöglicht uns die Freiheit, das zu tun, was wir für richtig halten und was uns als Individuen am besten entspricht. Gleichheit hingegen bedeutet immer den Verlust der Freiheit.

Die Natur diskriminiert

Die natürlich gegebene Ungleichheit führt unmittelbar und alltäglich zu diskriminierenden und auswählenden Handlungen. Ein einfaches, aber demonstratives Beispiel ist die Partnerwahl: Jede Partnerwahl ist im Grunde Diskriminierung. Heirate ich eine Frau, schließe ich alle potenziellen anderen Kandidatinnen von dieser Ehe aus. Die Partnerwahl erfolgt aufgrund von Zuneigung, Sympathie, Liebe und umgekehrt durch die klare Exklusion all jener, die man für unsympathisch, hässlich, dumm oder charakterlich ungeeignet befindet. Genauso ist es mit der Auswahl der persönlichen Freunde. Man ist nur jenen wohlgesinnt, die einem zusagen. Die anderen grenzt man aus seinem Freundeskreis a priori aus.

Demokratie diskriminiert

Auch jede politische Wahl ist Diskriminierung: Ich wähle diejenige Partei, die meine Überzeugungen am besten vertritt. Damit schließe ich aber andere Parteien und politisch andersdenkende Menschen aus, weil ich nicht möchte, dass sie politischen Einfluss erlangen. Erringt am Ende meine Partei die Mehrheit, halte ich damit aktiv andere Leute von der Umsetzung ihrer politischen Ziele fern. Somit ist also auch jeder demokratische Prozess eine eindeutige Selektion.

Es gäbe noch unzählige Beispiele aus der Bildung (Aufnahmsprüfungen etc.), dem Berufsleben (Einstellungskriterien) oder dem Sport, wo es darum geht, ausgewählt zu werden, besser als andere zu sein und auch darum, andere zu besiegen. Immer besteht das Grundprinzip aus Ungleichheit und dem Ausschluss jener, die bestimmte Kriterien nicht erfüllen (können).

Gleichheit gibt es nicht

Die Gleichheit ist demzufolge ein Phantom. Selbst die vielzitierte und verfassungsmäßig festgeschriebene Gleichheit vor dem Gesetz ist eine im Einzelfall sehr relative Angelegenheit. Gesetze gelten zwar für alle gleich, aber vor Gericht gibt es dann stets Milderungsgründe oder erschwerende Umstände, einen Strafrahmen „von/bis“, diverse Gutachten, Plädoyers usw., sodass zum Beispiel der eine für einen Diebstahl eine bedingte Verurteilung erhält, der andere aber für dasselbe Delikt 6 Monate ins Gefängnis muss. Das Gesetz trägt hier der Ungleichheit der Menschen und den jeweiligen unterschiedlichen Umständen Rechnung, weil der Gesetzgeber im Grunde genau weiss, dass es die menschliche Gleichheit nicht gibt und jede Tat individuell beurteilt werden muss.

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Die Omnipräsenz der Egalität

Obwohl es sie in der Realität gar nicht gibt, ist die Idee der Gleichheit in den westlichen Kulturen trotzdem überall präsent. Andere Kulturen kennen die Gleichheit nur rudimentär oder lehnen sie sogar explizit ab (siehe Islam oder das Kastenwesen in Indien).  Bedingt durch die historischen Ereignisse sind unter den westlichen Zivilisationen vor allem die Europäer aus heute rational nicht mehr nachvollziehbaren Gründen vom Gleichheitsgedanken beseelt und wollen allen Menschen und allen Kulturen egalitären Status und dieselben Rechte einräumen. Sie vergessen aber dabei, dass man die Gleichheit  nicht als absolut gültiges Grundprinzip einrichten kann, weil sie dem Leben an sich widerspricht und sie vergessen auch, dass man andere Kulturen, die andere Werte und andere Gesetze haben, aus demselben Grund nicht als „gleich“ betrachten kann. Man landet bei der kulturellen Gleichmacherei am Ende immer im blutigen Bett des Prokrustes.

Die Wahrheit wird verborgen

Diese Wahrheiten werden in der öffentlichen Debatte gerne verborgen, weil sie unangenehm sind und unweigerlich zu Konsequenzen führen würden. Man lebt als Europäer lieber mit der Lebenslüge der Gleichheit. Diese Lüge ermöglicht absurde Erscheinungen wie die Ideologie der  „Diversity“ (Vielfalt), nach der alles, sei es auch noch so unterschiedlich, als gleich zu bewerten ist. Das Menschenglück wird solcherart in ein Phänomen hineininterpretiert, das es nur als Schimäre und niemals als Realität geben kann.

Nur Maskerade

Am Ende der verlogenen Gleichheits-Ideologie steht die Unmöglichkeit, überhaupt noch eine haltbare und ethisch gültige Weltanschauung haben zu können. Wenn man den Mut zur Wahrheit nicht aufbringt, ist statt Ethik nur noch Ästhetik möglich.

Anders gesagt: Als Gleichheitsapostel bleibt einem nur noch die Oberfläche und man muss sich in den schönen Phrasen von der Egalität und der Menschlichkeit ergehen. Am Ende kommt man aus der betulichen Heuchelei und dem demonstrativen Tugendstolz gar nicht mehr heraus. Hinter diesen überall gerne aufgesetzten Masken wuchert aber die Degeneration und die moralische Verelendung Europas wie ein Krebs. Ob Heilung noch möglich ist, steht in den Sternen.

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1 Kommentar

  1. Der Adel und der Klerus haben den Gedanken der Gleichheit natürlich abgelehnt, und worum ging es da: Die Sicherung der Pfründe. Die Bauern, die Handwerker und die schreibenden Leute sollten im wesentlichen der Oberschicht ein angenehmes Leben ermöglichen. Der Mord an einem Bauern durch einen adligen ist nicht so stark gesühnt worden wie umgekehrt. Der französische Adel und Klerus hat es mit der Ausbeutung so weit getrieben, dass es zur Revolution kam. Der Ausspruch: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit hat die Welt in Europa verändert. Wäre das nicht so gewesen, würden heute noch 95% der Menschen als Leibeigene dafür sorgen, dass es gerade einmal 5% gut geht. Das es Diversität gibt ist sicherlich gut. Daraus eine politische Einteilung machen zu wollen, wie im indischen Kastensystem ist obsolet.

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