Wieder einmal jährt sich die Beendigung der Wiener Türkenbelagerung durch eine Allianz aus deutschen und polnischen Truppen, welche durch geschickte Diplomatie des Papstes Innozenz XI. zustande gekommen war. Hand in Hand arbeiteten die europäischen Brüder zusammen, um die bedrängte Stadt, welche nicht von ungefähr von den Türken als „Goldener Apfel“ bezeichnet worden war, zu retten. Jener große Sieg brachte eine bedeutende Kehrtwende im langen und äußerst blutigen Konflikt zwischen dem Abendland und dem imperialistischen, islamischen Osmanischen Reich.

Eine recht unrühmliche Gestalt gab indes der französische König ab, welcher nicht nur jegliche Hilfe für Wien verweigerte, sondern sogar zeitweise mit den Türken paktierte. Es sollte auch allein der französische Hof bleiben, welcher in solch verräterischer Weise seinen Heimatkontinent in Gefahr brachte. Gemäß der Doktrin „Der Feind meines Feindes…“ ließ er die Türken gegen die Habsburger marschieren – obgleich auch Frankreich ständig von nordafrikanischen Piraten, welche unter dem Protektorat der Türken standen, heimgesucht worden war.

Schließlich hoffte Frankreich, sich in einer günstigen Gelegenheit westdeutsche Gebiete einverleiben zu können, und bildete mit dieser bekannten Absicht einen stets drohenden Dolch im Rücken der Verteidiger Europas. (Fünf Jahre nach der Schlacht um Wien, als die europäischen Soldaten gerade die Stadt Belgrad vom osmanischen Joch befreit hatten, eröffnete Frankreich auch wirklich einen Zweifrontenkrieg, um sich die Pfalz einzuverleiben.) Doch geeint gelang es den deutschen, venezianischen und polnischen Streitern, die Bedrohung abzuwenden.

In jener schicksalhaften Schlacht wurden diese Helden von einem größeren Ideal geleitet. Sie sahen die Völker Europas als Brudervölker, welche trotz aller Unterschiede verwandten Blutes waren. Sie überwanden alle Zwistigkeiten und ritten gemeinsam in die Schlacht und siegten. Ihr Heldenmut soll uns ein Vorbild sein und stets zu gedenken geben: Geeint lebt Europa – innerlich zerstritten wird es zur Beute.

Der Grosse Wendig - Band 1

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2 Kommentare

  1. dziekuje jestem Polakiem!Karol Jana Sobeski 12.September 1683*** auch heute wieder stemmen sich die polnischen Husaren fast alleine,gegen diese neue Invasion nur im deutsche Land gibt es immer noch zu viele Irre die Willkommen&wir schaffen das schreien! Polska Zawsze Marek

  2. 1683 – das wäre Geschichtsunterricht für die Politster. Aber die haben in der Regel vermutlich neun Jahre nur die Baumschule besucht mit anschließendem Tanzkurs zwecks Erlernung von Piruetten, die notwendiges Instrument der Politik sind. Damals gab es noch echte Patrioten, heute (leider) nur noch gehirnzerfressene Schmarotzer, die in widerlichster Unterwürfigkeit dem vorsteinzeitlichen Islam in den Arsch kriechen – Papst mit eingeschlossen. Und was die Gallier angeht – unsere aufdoktrinierten „Freunde“ – so äußere ich mich lieber nicht dazu …

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