Im vergangenen Jahr wurden in den deutschen Großstädten 125.821 Eigentumswohnungen (Bestand und Neubau) verkauft. Verglichen mit 2016 waren das 5,62 Prozent weniger, und Experten leiten daraus einen Trend ab. Immer mehr Menschen würden aus Mangel an finanzierbaren Immobilien auf das flache Land ausweichen.

von Peter Entinger

Aus den aktuellen Zahlen des Wohneigentumsreports 2018, der seit 2008 jährlich vom Immobilien-Konzern Accentro Real Estate herausgegeben wird, geht hervor, dass in den Metropolen das Geschäft deutlich zurückgeht – das Angebot sei knapp und die Preise seien hoch. „Schwierige Genehmigungsbedingungen und fehlende Impulse zur Lösung des Problems führen dazu, dass sich der städtische Wohnungsmarkt weiter verkompliziert“, erklärte Accentro-Vorstand Jacopo Mingazzini dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.
Gerade in den neuen Bundesländern seien dabei erstaunliche Bewegungen zu sehen. In Chemnitz beispielsweise legten die Verkäufe im vergangenen Jahr um mehr als 83 Prozent zu. Damit steht die Stadt bundesweit an erster Stelle.

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Wie die Preisentwicklung insgesamt verläuft, lässt sich am besten an der Bundeshauptstadt Berlin belegen. Dort wurden im vergangenen Jahr für eine Eigentumswohnung im Schnitt knapp 264.000 Euro gezahlt, was einen Zuwachs von knapp sechs Prozent gegenüber 2016 ausmacht. Im Zehnjahresvergleich beträgt der Anstieg allerdings satte 134 Prozent. Auch in München, Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt haben sich die Preise dem Bericht zufolge auf Zehnjahressicht mindestens verdoppelt. In München waren 2017 durchschnittlich 447638 Euro für eine Wohnung zu zahlen. Über der 400.000er-Marke lagen 2017 zudem Frankfurt und Hamburg, wo die Zuwächse in den zweistelligen Bereich gingen.

Im bundesweiten Durchschnitt der untersuchten Großstädte sind die Wohnungspreise 2017 um 4,56 Prozent gestiegen, während im Vorjahr noch ein Plus in Höhe von 7,73 Prozent zu Buche stand. Im Durchschnitt kostete im Jahr 2017 eine Wohnung in den 82 erfassten deutschen Großstädten 239.493 Euro. Accentro führt die steigenden Preise auf die nicht ausreichende Neubautätigkeit und damit auf ein zu geringes Kaufangebot zurück.

Die seit Jahren ansteigenden Preise führen in Verbindung mit dem knappen Wohnungsangebot in den Ballungsgebieten dazu, dass sich zunehmend mehr Menschen in den umliegenden Städten niederlassen. Das wiederum hat zur Folge, dass auch dort die Preise in die Höhe schnellen. Der „Spiegel“ berichtet, dass in Mainz, wo die Verkaufspreise im Vergleich zu Frankfurt rund ein Drittel günstiger seien, im vergangenen Jahr knapp sieben Prozent mehr Verkäufe abgewickelt worden seien als 2016. In Frankfurt, der bevölkerungsreichsten Stadt Hessens, seien die Zahlen zeitgleich um mehr als zwölf Prozent zurückgegangen. Und in Lübeck seien die Verkaufspreise im Vergleich zu denen der benachbarten Metropole Hamburg fast 46 Prozent günstiger. Während die Verkaufszahlen in Lübeck im Jahr 2017 im Vergleich zu 2016 um mehr als zwölf Prozent stiegen, sanken sie in Hamburg um mehr als zwölf Prozent.

Für Accentro-Manager Mingazzini ist dies eine logische Entwick­lung. Der Trend, dass zunehmend mehr Käufer ins Umland der Großstädte ausweichen, sei erst im Anfangsstadium. „Von der Sogwirkung Frankfurts profitieren Städte wie Wiesbaden, Offenbach, Darmstadt und Mainz“, sagt Mingazzini. Zum Ziel werden sie für Käufer, weil die Verkaufspreise noch immer gut 30 bis 40 Prozent unter Frankfurts Preisen liegen. Allerdings sei absehbar, wann sich die Preisschere schließen werde. Die erhöhte Nachfrage im Umland der Ballungsgebiete werde in absehbarer Zeit auch dort zu steigenden Preisen und Engpässen führen. „Der Zenit ist noch nicht überschritten“, sagte Mingazzini.

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Zur Linderung der Wohnungsnot fordert daher der Deutsche Städte- und Gemeindebund eine Kraftanstrengung von Bund und Ländern. „Die Frage wird zum sozialen Sprengstoff, und die Politik muss handeln. Die Devise muss lauten: Bezahlbare Wohnungen schaffen, den Bestand aktivieren und die entlegeneren Räume einbinden“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der „Passauer Neuen Presse“.

Die Messlatte, die sich die schwarz-rote Koalition dabei gelegt hat, ist hoch: 1,5 Millionen neue Wohnungen und Eigenheime sollen bis zum Ende der Legislaturperiode in Deutschland gebaut werden, das sind insgesamt 375.000 Wohnungen pro Jahr. Doch noch streiten sich Union und SPD, wie man dieses Vorhaben am besten umsetzen kann.

Klar ist, dass die immer höher werdenden Kaufpreise am Ende auf die Mieter umgelegt werden. Denn nicht jeder Käufer möchte zwingend selbst einziehen. Noch immer sehen laut Accentro-Vorstand Mingazzini viele Menschen den Immobilienkauf als Kapitalanlage. Die SPD fordert daher eine Deckelung der Mietpreise. „Es ist schockierend, dass die CDU meint, der freie Markt werde das Problem explodierender Mieten schon regeln“, sagte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, „Wir sehen doch seit Jahren, dass das nicht funktioniert.“ Wenn CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer den Mietenstopp der SPD für Populismus halte, habe sie den Kontakt zur Realität verloren. „Sie sollte mal mit den vielen Menschen reden, die sich in den Innenstädten keine Wohnung mehr leisten können und aus ihren Stadtteilen verdrängt werden“, sagte Klingbeil der Deutschen Presse-Agentur.

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15 Kommentare

  1. Schickt dieses ganze Negerpack samt Anhang zurück nach Afrika. Dort sind sie zu feige für ihr Land zu kämpfen und hier können sie Frauen vergewaltigen und Messern ohne eine größere Strafe zu erwarten, da es ihnen im Knast besser geht als bei ihnen zu Hause

  2. So werden hochkriminelle getätschelt.
    Ehrliche Menschen in diesem Land sind demnach alles NAZIs?
    Verkehrte Welt. Illegale werden bestens versorg, hingegen Rentner dürfen in den Mülltonnen kramen und sich so was zum Erhalt des Lebens sorgen. Hauptsache ist nur die wehren sich nicht und äußern sich nicht über diesen „politischen Wahnsinn“.
    In diesem Land geht es dieses Kriminellen Invasoren blendend, nicht denen die einst in die Kassen eingezahlt hatten.
    Verstehe das ein n ormal denkender Mensch. Bürger darf man ja nicht sagen ODER?.

  3. Also gestern habe ich festgestellt, weder die AK 47,
    AK 73 S oder andere Rechtsverstärker machen
    ÄtschiBätschi wie Bankomat und A. Nahles, die
    Bauerntrulla…🤔😁
    Aber Bätschibätschi macht es, beim Einschlag
    ins Fettgewebe…
    Unrecht Gut gedeiht auch bei Negern nicht!!💀💩

  4. Ein weiteres fieses Geschäftsmodel der lukrativen Asylindustrie, ausgedacht von kommunal verflochtenen Banken (z.B Sparkassen) gerade real durchgezogen: Die Bankfiliale baut als Bauherr in der Gemeinde mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung eine Immobilie für betreutes Wohnen von Senioren. Dafür fließen reichlich Zuschüsse aus Öffentlichen Mitteln und die Baugenehmigung geht zügig über die Bühne. Die Initiatoren (Bank u. Kommunalführung) haben aber längst abgemacht (und die Baubeteiligten bekommen es mit), dass nach Fertigstellung dort von der Kommune Asylanten einquartiert werden. Der Öffentlichkeit wird es dann als „vorübergehende, notwendige, aufgezwungene Maßnahme“ verkauft. Win-Win-Geschäft für Gemeinde und Bank. Die Bank erhält weit überhöhte Mieteinnahmen (Höchstrendite) und die (schon übliche Bürgschaften der Gemeinde für evtl. Schäden und Sanierungsmaßnahmen), die Gemeinde hat ein Problem weg (Vorzeigewohnraum für Asylanten) ohne eigene Investitionen und Kritik von der Öffentlichkeit (überhöhte Mietpreiszahlungen aus laufendem Steueraufkommen kein Problem). Eigentlich nur Gewinner. Mit evtl. im Nachhinein vereinzelt auftretenden rassistischen Rechtsradikalen, Reichsbürgern, Dunkeldeutschen und dergleichen wird man dann schon fertig.

  5. Austausch der Bevölkerung – so wie von Soros und Merkel gewollt. Staatlich subventioniert und demnächst werden in leeren Wohnungen große Schilder angebracht : „Nur für Asylbewerber, Flüchtlinge und Ausländer“. Dieses Land ist für immer verloren. Merkel hat in Parguay einen Bungalow für 1,4 Millionen Euro gekauft. Sie weiß warum.

  6. . Diese Wohnungsnot ist doch vom Staat über Jahre so gemacht worden. Begreift nur keiner und man schimpft auf die zu hohen Mieten. Absoluter Blödsinn ist das. Das Bauen wurde durch immer höhere Auflagen erschwert und verteuert. Dazu kommen die langwierigen Zeiträume für Baugenehmigungen. Das alles muß doch bezahlt werden , das ist doch nicht umsonst , dafür müssen Angestellte lange arbeiten und die wollen ihren Lohn haben. Also wird Wohnraum teurer. Leute wählt endlich andere Politiker.

  7. Deutsche staatl. benachteiligte Malocher vs, Millionen UNO-Siedlern als rundumversorgte Orientalen Müßiggängern u. ca 650.000 Hartz4 Beglückten können nur mit gebremsten Arbeitsleistungen aller dt.
    Werktätigen im staatl, Willkommentaumel gebremst werden ! Dt. Zukunft kann durch Millionen bildungsferner
    privilegierter gefluteter fordernder UNO-Siedlern ohne Ende ausschließlich schlechter werden – das ist die
    Realität der Zukunft des politisch verarschten Dt. Volkes !!!

  8. Der kommende Tag, und der kommt ! , an dem die Infrastruktur zusammenbricht, die Discounter nicht mehr beliefert werden, der Bankautomat nur „Bätschi-Bätschi“ auf dem Monitor anzeigt und den Tankstellen der Saft ausgeht, das ist der Tag, an dem Charaktere ihr wahres Gesicht zeigen werden.

    • Also jene Charaktere, erschwindelter Staatsmacht, hat sich
      doch ausreichend erkenntlich gezeigt. Nachdem Deutsche
      hier im Land, nachhaltigen Strukturen aufgebaut haben,
      und nach den theoretischen Inhalten eines Grundgesetz,
      nun von Ihrer Arbeit leben sollten, wurden Sie stattdessen
      um das Erarbeitete geprellt, ihrer Identität und Lebensraum
      beraubt. Bei unzählige Freiberuflern, machte das Banken
      System schon 2002 mittels Basel2 „Ärtschi-Bärtschi“
      Deren folgerichtiger Bankenzusammenbruch, durfte dann
      2008, von den Steuergeldern jener bezahlt werden, die
      zuvor von den Banken nicht mehr begleitet wurden.
      Die Charaktere zeigen auch an den Zapfsäulen ihr
      wahres Gesicht, weil der Steueranteil pro Liter, 70%
      beträgt, und die Gewinnmage, an der Zapfsäule,
      bei 60 Cent pro Liter beginnt! Bedeutet die Zulassung
      von 0,90€ Wucher, gepaart mit dem Monopolgesetz,
      dass Ottonormalverbraucher, sich kein Rohöl selbst
      zu Sprit kochen darf! Mit was fürn Gift-Dreck die
      Discounter heute beliefert werden, rede ich gar nicht
      erst. Ich werbe genau wie viele Andere hier,
      für einen zeitgleichen gewaltigen Aufmarsch, der
      Patrioten, der dieses Geschmeiß aus unseren
      Parlamenten wirft. Gern noch vor Weihnachten,
      und unzähligen Erfrierungstoten, die wir ohne
      Merkel nicht hätten!

  9. Die systematische, Bilderberger-mässig geplante und angeordnete Umvolkung ist halt in vollem Gange… Es liegt an den eroberten Völkern, endlich Widerstand zu leisten, und sich – auch gewaltsam – gegen ihren geplanten Volkstod zu wehren.

  10. Selbst schuld, stecht doch alle ab. Die Anderen tun es doch auch.
    Wenn die Staatssicherheit fragt, nix verstehen, ich nix blöd, ihr
    viel doof. Wenn alle Messern, ich nix Applaus aber gut Echo.

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