Die Bundesregierung muss aufgrund des Fachkräftemangels in den eigenen Reihen massiv auf externe Berater setzen. In einem Prüfbericht des Rechnungshofs wurde bekannt, dass allein das Verteidigungsministerium unter Von der Leyen pro Jahr bis zu 150 Millionen Euro für externe Berater ausgibt.

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Die Bundesregierung greift laut Bundesrechnungshof (BRH) immer häufiger auf externe Berater zurück. „Der Staat begibt sich in Teilen in eine Abhängigkeit von Beratungsunternehmen“, sagte Rechnungshof-Präsident Kay Scheller den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). „Wir beobachten diesen Trend seit vielen Jahren.“

Als Beispiele nannte Scheller das Verteidigungsministerium unter Ursula von der Leyen, das „viel Geld für Beratungsleistungen“ ausgebe, und die Ministerien für Inneres, Finanzen und Verkehr. „Das ist für uns ein großes Thema“, erklärte der Rechnungshof-Chef.

Er warnte: „Die Kernaufgaben eines Ministeriums müssen von den Beamten des Ministeriums geleistet werden. Da muss der Sachverstand sitzen. Hier darf nicht ausgehöhlt werden. Der Staat muss sich genau fragen, welche Aufgaben er an Externe abgibt.“

Auch müsse der Staat unabhängig bleiben und sich Kernkompetenzen erhalten, „auch wenn manche Probleme komplizierter werden“. Er dürfe bestimmtes Wissen nicht an Unternehmen auslagern. „Man sollte eines nicht vergessen: Die Berater bekommen ihre Gehälter nicht vom Staat, sondern von ihren Firmen“, so Scheller.

Im August war ein Prüfbericht des Rechnungshofs bekannt geworden, wonach das Verteidigungsministerium unter Von der Leyen pro Jahr bis zu 150 Millionen Euro für externe Berater ausgibt. Die Rechnungsprüfer hatten erhebliche Unregelmäßigkeiten bei der Beauftragung von Beratungsunternehmen festgestellt.

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5 Kommentare

  1. Wenn GUMMHEIT regiert müssen andere DENKEN.
    Politiker sind die besseren Schleimer als es die Schauspieler je werden darstellen können.
    Im BT sitzen nur noch Hirnlose wesen und nennen sich Demokraten, wissen aber nichts von Demokratie. Von HETZE gegenüber andersdenkenden schon.

  2. Neu ist das Thema nicht, scheint sich aber inzwischen zum „Dauerbrenner“ zu entwickeln? Geändert hat sich diese Praxis auch nicht! Im Gegenteil! Bisher musste ja auch niemand irgendwelche Konsequenzen fürchten!

    Völlig ohne Zweifel existiert beim Regime ein riesiger Fachkräftemangel, was sich ja auch in der Besetzung von Fachministerien durch Politdarsteller niederschlägt, aber – ich könnte mir jedenfalls gut vorstellen, dass das nicht der einzige Grund sein muss, warum externe Beratungen angezapft werden?

    Wie wäre es denn noch damit, dass hier ganz gezielt – aus „irgendwelchen“ Gründen – eine externe Vergabe durchgeführt wird? Wir wissen ja – inzwischen durch viele Handlungen – dass die BundesreGIERung es nicht soo mit Gesetzen hält, sondern doch eher auf Gesetze scheißt. Ganz nach dem Motto: „Gesetze sind dazu da, um gebrochen zu werden“!

    • Wie Grossprojekte, Stuttgart 21, Berlin BER, Hamburg Philharmonie, etc. dient die Vergabe von Projekten und Beratungen vor allem dazu, gigantische Steuergelder unter diesem Deckmantel, möglichst ins Ausland zu verlagern. Dreimal dürfen Sie raten, wer die Empfänger sind.

  3. Die richtige Beratung ? Millionen für das
    Erlernen von Volksverrat und Lüge als „Toleranz“
    verkauft . Die ganze Clique ? Was macht man
    mit denen ………

    • Das ist doch eine „Fangfrage“? xD Zunächst braucht man Holz und Sisal – Hanf geht natürlich auch – denn einen großen Platz, der ja vor dem Bundestag vorhanden ist und dann braucht man ≥ 1 Henker, der u.U. auch im Akkord arbeiten möchte und schon kann das „Großreinemachen“ beginnen!

      Sisal, Hanf und Holz sind sehr umweltverträglich und biologisch abbaubar, ebenso wie die „Kunden“ auch! Im Grunde genommen, wäre das also eine „saubere Sache“! xD

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