Ein Bürger aus Wien hat wie Millionen andere auch die Nase voll vom EU-Regulierungswahnsinn. Deshalb hat er sich nun über fehlenden Datenschutz beschwert, weil sein Name am Klingelschild steht. Die Beschilderung wird nun von der kommunalen Hausverwaltung bei 220.000 Mietern entfernt.

von Günther Strauß

Seit die die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten ist, wurde sicherlich schon jeder in irgendeiner Art damit konfrontiert. Sei es durch neue Datenschutzbelehrungen im Beruf oder beim Ausfüllen von Formularen und ähnlichem Bürokratiewahnsinn. Einem Einwohner der österreichischen Hauptstadt Wien wurde es nun zu bunt und er stellte öffentlich den Wahnsinn der angeblichen Datenschutzes unter Beweis.

Der Mieter einer Wohnung der kommunalen Hausverwaltung beschwerte sich über mangelnden Datenschutz. Der Mann meinte, nach der EU-Verordnung sei seine Privatsphäre nicht genügend geschützt, wenn sein Name auf dem Klingelschild stehe. Das ist genau jener Humor, der in den Büros der EUrokraten vorherrschen muss, die Verordnungen wie die DSGVO erfinden.

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Buchtipp zum Thema: „1984“ von George Orwell

Und tatsächlich: Die Mitarbeiter von „Wiener Wohnen“ erkundigten sich und erhielten von der für Datenschutzangelegenheiten der Stadt zuständigen Magistratsabteilung die Einschätzung, dass die Verbindung von Nachname und Wohnungsnummer gegen die DSGVO verstoße. „Wir müssen die standardgemäße Beschilderung also austauschen“, sagte der Wiener-Wohnen-Sprecher.

In Wien müssen deshalb nun rund bei 220.000 Mietern die Namensschilder an den Türklingeln entfernt werden. EU-Verordnungen sind nun einmal wichtig. Und Privatsphäre sowieso, in einem Konstrukt, welches bei der Überwachung seiner Bürger mittlerweile George Orwells 1984 in nichts nachsteht. In rund 2.000 Wohnanlagen werde man kontinuierlich die Gegensprechanlagen umstellen, teilte die Hausverwaltung mit. Künftig stehe nur die Wohnungsnummer auf dem Schild. Wer dennoch seinen Namen dort sehen wolle, müsse selbst einen Aufkleber anbringen.

Der ORF zitiert die Österreichische Gesellschaft für Datenschutz damit, dass diese Lösung die „einzige rechtskonforme Vorgangsweise“ sei. In Ländern, in denen unkontrolliert Millionen an illegalen Zuwanderern ohne Pass über die Grenzen marschieren, muss man sich nun einmal um Rechtssicherheit bemühen. Ist klar. Bleibt zu hoffen, dass sich auch in der BRD Bürger finden, die dem EU-Regulierungswahn auf ähnliche Weise entgegentreten. Man muss den Feind mit seinen eigenen Waffen schlagen.

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6 Kommentare

  1. Gottseidank ist dem Bürger diese Lücke aufgefallen.. Wer weiß, was hätte alles sonst passieren können.. An Lächerlichkeit kaum zu überbieten diese sinnfreie Verordnung.. Arbeitsbeschaffungsmaßnahme!

  2. Was noch kommen wird, ist der EU-Körperchip . Gechippt, anonymisiert und nur noch als Stimmenbeschaffer für die Elite zu gebrauchen – Orwell war ein Visionär , seine Vision
    in 1984 ist doch schon längst Realität und wird stündlich schlimmer. Jeder normale Mensch
    sehnt sich danach dieses Land und diese EU zu verlassen. Geistig,emotional und kognitiv
    funktionierenden Menschen sind Auslaufmodelle. EU genormte Idioten erwünscht.

  3. Es sind die Mehrheiten in den EU Ländern die nicht mehr ganz bei Trost sind. Warum? Weil sich normale Menschen solche Politfuzzis wie sie etwa die letzten 25 Jahre in den Parlamenten den Hintern plattsitzen gar nicht mehr wählen würden. Die Leute dort leben nur ihren Wahn aus , es ist wie bei Orgelpfeifen , sie können erst erklingen wenn ich sie durch Tastendruck wähle und somit die Pfeife aktiviere. Der ganze Irrsinn mit Luftdruckkontrolle , Glühbirnenverbot , Brandmelderwahn , Datenschutzirrsinn Meeresvermüllung Naturzerstörung Lebensgrundlagenvernichtung Kriminalitätsverwaltung Abzockbewirtschaftung Clankriminalität Infrastrukturunterhaltung Förderung allgemeiner Verblödung etc. ist doch nur die Spitze des Irrsinns. Die Bürger hier in unseren Ländern sind durch ihr Wahlverhalten die Verursacher der ganzen Schwachsinnsmahmen, nur kapieren sie es noch nicht einmal. Der Zug fährt also weiter und am Ende steht eine massive Wand. Macht euch keine Sorgen es kann nur noch schlimmer kommen.

    • Brandmelderwahn……….bedeuten gutbürgerliche Pornos am Fließband,
      durch Heimtücke der Elektronik erworben! Da gehört ein Schirmblech
      40cm Durchmesser, 10cm Abstand zur Decke, montiert!

  4. So witzig diese Idee auch daherkommt- es ist leider genau das, was es bei Tageslicht nun mal ist, das Anerkennen von EU-Richtlinien. Der lustige Wiener hat damit wohl ungewollt dazu beigetragen, die „Gesellschaft“ weiter zu entmenschlichen, wenn künftig nur nich Nummern an den Wohnungen stehen. Für die Behörden macht es keinen Unterschied, denn die wissen nach wie vor, wer wo wohnt- zumindestens bei denen, die schon immer hier leben.
    Aus meinen Beobachtungen entnehme ich, daß dieser EU Schwachsinn so gut wie niemanden kümmert, was ich nur gut finden kann.

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