Die Dieselfahrverbote haben eine BRD-weite Debatte ausgelöst. Die angeblich so schädlichen Stickoxide würden die Umwelt und das Klima belasten, so der Tenor in Presse und Politik. Wir analysierten diese Behauptung und das Ergebnis ist eindeutig: Viel Wind um nichts. Dieselfahrverbote sind Teil einer ideologisch-politischen Agenda, nicht mehr und nicht weniger.

von Günther Strauß

Spätestens ab Juni 2019 könnten Autofahrer aus der Hauptstadt und Brandenburger Pendler mit ihren Diesel-Fahrzeugen bis zur Klasse Euro 5 nur noch eingeschränkt in die Innenstadt fahren. An elf Abschnitten auf insgesamt acht Straßen in der Innenstadt sieht das Gericht Fahrverbote als einzig geeignete Maßnahme an, um die geforderten Stickoxid-Grenzwerte einzuhalten, darunter zentrale Hauptverkehrs- und Verbindungsstrecken in Mitte und Alt-Moabit, wie z.B. der Leipziger Straße und der Friedrichstraße. Zudem muss das Land Berlin die Ausweitung der Fahrverbote auf 120 Straßenabschnitten (insg. 15 km) prüfen.

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Der willkürlich festgelegte Grenzwert von Stickoxiden in Höhe von 40µg/m³ soll unser aller Leben und vor allem auch unseren Planeten retten. Deshalb gibt es bereits seit 31. Mai 2018 in Hamburg ein Dieselfahrverbot. Die Streckenverbote gelten an zwei angeblich besonders durch Stickoxide belasteten Straßenabschnitten – 580 Meter der Max-Brauer-Allee und 1,7 Kilometer der Stresemannstraße. In der Stresemannstraße betrifft das Fahrverbot ausschließlich ältere Diesel-Lkw, in der Max-Brauer-Allee verbieten die Schilder die Einfahrt bis “Euro 5”, sodass nur Diesel mit der Euro-6-Norm weiterfahren dürfen. Dennoch sind rund 23.800 in Hamburg angemeldete Fahrzeuge vom Diesel-Fahrverbot betroffen.

Dies machten sich die Schergen des Merkel-Regimes auch direkt zunutze, um etwas Geld in die leeren Steuerkassen zu spülen. In einer groß angelegten Kontroll-Aktion Ende Juni sanktionierte die Polizei 173 Verkehrssünder, während in der gleichen Zeit tausende illegale Einwanderer über die deutschen Außengrenzen strömten. Man muss eben Prioritäten setzen im Merkel-Land. Bürger in Stuttgart, Frankfurt und Aachen können sich im kommenden Jahr auf ähnliche Schikanen freuen.

Pikantes Detail aus Hamburg: Auch Feuerwehrfahrzeuge sind von den Fahrverboten betroffen. Bürger, die in den von den Fahrverboten betroffenen Straßen wohnen, sollten also möglichst kein Feuer in ihrer Wohnung legen. Es könnte passieren, dass das Haus ausbrennt, weil die Feuerwehr nicht dicht genug an den Brand heranfahren darf. Das war natürlich etwas übertrieben. Selbstverständlich hat die Politik in all ihrer Güte Rettungsfahrzeuge zunächst von den Fahrverboten befreit, gleichwohl aber darauf hingewiesen, dass auch diese in naher Zukunft umweltfreundlicher werden müssten. Das riecht geradezu nach einem Konjunkturprogramm für die Hersteller jener Fahrzeugtypen. Die Ausrangierten Fahrzeuge können ja dann in einem der 205 Länder der Erde genutzt werden, in denen die Politik noch kein Fahrverbot eingeführt hat. Oder ganz einfach in der Nachbarstadt, wo Diesel noch fahren dürfen.

Doch zurück zu den Grenzwerten für Stickoxide. Während also in Hamburg und auch anderenorts auf den Straßen der Wert in Höhe von 40µg/m³ keinesfalls überschritten werden darf, ist es völlig in Ordnung, deutsche Arbeitnehmer an ihrem Arbeitsplatz mit bis zu 950µg/m³ an Stickoxiden zu belasten. Angesichts dieser Zahlen erscheinen Dieselfahrverbote geradezu lächerlich, nicht wahr?

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Doch der ganze Trubel um Stickoxide in den Abgasen von Dieselfahrzeugen nimmt noch viel absurdere Züge an, wenn man sich einmal vor Augen hält, wie hoch der Anteil an Stickoxiden in unserer Atmosphäre eigentlich ist. Stickoxide sind Spurenelemente, genauer gesagt Spurengase, wie die Freie Universität Berlin weiß. Die Atmosphäre setzt sich hauptsächlich aus Stickstoff (N2) mit 78,1 Prozent, Sauerstoff (O2) mit 20,9 Prozent und Argon (Ar) mit 0,93 Prozent zusammen, erfährt man beim Hamburger Bildungsserver, dem man wohl kaum die Seriosität absprechen möchte. Das macht zusammen 99,93 Prozent der Bestandteile unserer Atmosphäre aus.

Die übrigen 0,07 Prozent teilen sich Spurengase wie Kohlendioxid (CO2), Neon (Ne), Helium (He), Methan (CH4), Wasserstoff (H2) usw. In einer entsprechenden Abbildung, die der Bildungsserver Hamburg auf seiner Netzseite zur Verfügung stellt, sind die angeblich so schlimmen Stickoxide (NO und NO2) nicht einmal mehr aufgeführt, so gering ist ihr Anteil. Also noch einmal zum Mitschreiben: Stickoxide stellen einen so unbeachtlichen Anteil an den 0,07 Prozent der Spurengase in unserer Atmosphäre dar, dass ein seriöses Institut aus Hamburg diesen nicht einmal mehr in einem entsprechenden Schaubild quantifiziert. Doch Politik und Medien wollen uns erzählen, dass diese Stickoxide unser Klima schädigen.

Stickoxide sind in diesem Schaubild des Hamburger Bildungsservers gar nicht quantifiziert

Dabei ist noch nicht einmal bedacht, dass der Mensch selbst nur einen geringen Anteil zu den Spurengasen in unserer Atmosphäre beiträgt. Der Großteil sämtlicher Spurengase ist nämlich selbstverständlich natürlich entstanden. Der Mensch ist lediglich in der Lage, einen marginalen Anteil zu diesem Gesamtkonstrukt beizusteuern. Bei aller Überheblichkeit, die unsere Menschheit bisweilen prägt: Wir können auch nicht alles beeinflussen, auch wenn wir es wollten.

Bei Dieselfahrverboten geht es mithin nicht um Umwelt- oder Klimaschutz, das lässt sich allein an der oben stehenden kurzen Betrachtung der Fakten beurteilen. Es ist vielmehr eine politische Agenda links-grüner Ideologen, die – warum auch immer – Dieselmotoren aus Autos verbannen wollen. Selbst wenn man unterstellen würde, dass der Mensch einen spürbaren Einfluss auf den Anteil an Stickoxiden in der Atmosphäre haben würde (was ausgewiesener Unsinn ist, wie wir gelesen haben), dann kommt noch immer der Fakt hinzu, dass es weltweit Fahrverbote für Dieselfahrzeuge nur in der BRD gibt.

Bei uns fahren ca. 15,23 Millionen Diesel-PKW auf den Straßen. Das ist natürlich nur ein Bruchteil dessen, was auf der gesamten Welt unterwegs ist. Trotzdem ist man sich in der Regierung und in den Schreibstuben der gleichgeschalteten Presse darüber einig, dass wir mit ein paar Kilometern von mit Fahrverboten belegten Straßen in deutschen Großstädten die Welt retten werden. Wohlgemerkt bedeutet ein Fahrverbot in einer bestimmten Straße ja nicht, dass die Autos deshalb gar nicht mehr fahren. Im Gegenteil: Die gefahrenen Strecken werden dadurch ganz einfach länger, weil man bestimmte Straßenabschnitte großzügig umfahren muss. Das war’s dann wieder mit der Klimarettung. Hauptsache, das links-grüne Gewissen ist beruhigt.

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12 Kommentare

  1. Man braucht über die “Inhalte” der Begründungen der Fahrverbote überhaupt nicht zu diskutieren, denn das gehört alles zum Plan Europa/Deutschland zu vernichten.

    Youtube: Eva Hermann: die Vernichtung der Autoindustrie

    • Genau so ist das, Deutschland ist in den letzten Jahren wirtschaftlich zu mächtig geworden. Nun wollen die Rothschilds und Konsorten Nägel mit Köpfen machen.

  2. In einer groß angelegten Kontroll-Aktion Ende Juni sanktionierte die Polizei 173 Verkehrssünder, während in der gleichen Zeit tausende illegale Einwanderer über die deutschen Außengrenzen strömten. Man muss eben Prioritäten setzen im Merkel-Land.

    Auch Feuerwehrautos sind betroffen durch die links-grünen Ideologen. Wo außer in unserem schönen Deutschland gibt’s denn sowas, dass alles so genüsslich zugrunde gerichtet wird?

    Die Umerziehung seit 1945, auch mithilfe der Kirchen (du bist schuld, denn du bist mit der Erbsünde behaftet – und vor allem: du hast den Krieg angezettelt und verloren und den Holocaust verschuldet – und dafür müssen wir dich bestrafen und finanziell ausbluten lassen), trägt reiche Früchte.

    Und neuerdings haben wir die grüne Einpeitscherin Katrin Schulze, die maschinengewehrhaft uns überfährt und die Dümmsten der Dummen zu überzeugen versucht. Eine Schande für Deutschland mit seinen technischen Errungenschaften – alles wird in den Boden gestampft!

  3. Video herunterladen (71,85 MB | mp4)
    “Die Gesundheitsgefahren durch Feinstaub und Stickoxide werden bewusst aufgebauscht”, sagt Dieter Köhler. Der Lungenspezialist glaubt, dass es bei der Debatte um Autoabgase nicht um die Gesundheit der Bevölkerung gehe, sondern um Arbeitsplätze und Forschungsgelder.
    https://www.swr.de/swr1/bw/programm/leute/prof-bestreitet-gesundheitsgefahren-durch-stickoxide/-/id=1895042/did=21351834/nid=1895042/v6ryo3/index.html

  4. Das Ganze ist u.a. ein Ablenkungsmanöver, damit ungestört das Besprühen der Bevölkerung mit Nano- strontium, -barium und -aluminium weiter gehen kann. Schliesslich ist lt. Deagel für Deutschland eine Gesamtbevölkerung bis 2025 von nur noch 25 Millionen vorgeplant. Das werden dann vorwiegend, wie von Gutmenschen freudig akzeptiert, nur noch Neger und Muslime sein. Schliesslich möchte man ja “bunt und weltoffen” sein.- Einige interviewte Demonstranten bei “Unteilbar” in Berlin äusserten, dass sie zur Demo gekommen seien “für die Zukunft unserer Kinder”.

  5. Das Ziel ist es den Deutschen zu schaden, sie zu plündern, sie zu berauben!
    Du hast ein Auto für 40.000 Euro gekauft und jetzt ist es wertlos!
    Du bist nicht nur die 40.000 Euro los, sondern mußt Dir auch ein neues Auto kaufen, einen Benziner und dann greifen sie auch den Benziner an.
    Und wieder wirst Du geplündert.
    Perfider gehts dann nicht mehr, denkt man und dann bekommt man noch einen vor den Kopf geballert!
    Entweder unterstützt Ihr die Verfassunggebende Versammlung oder aber…..

  6. Es ist bis jetzt auch noch kein Passagier-Dampfer oder Containerschiff mit Fahrverbot belegt worden. Und das sind wirkliche Drecksschleudern.
    Es geht doch nur um die gezielte Vernichtung Deutschlands.

  7. nicht vermengen:
    1) im ersten Teil der Verbotsorgie ging es um CO² + KLIMA !
    da schnitt der Diesel viel besser ab –> die Politik förderte mit Steuerbefreiung für 3 jahre !

    2) erst als dort nichts mehr zu holen war – erfolgte Umschwenk auf “Stickoxide” !
    die WHO hat 40 mcg Stickoxid buchstäblich “aus der Luft gegriffen” = ohne beweise !
    die EU hat diesen Wert – ohne eigene Prüfung – nur abgeschrieben !

    3) in BRD gelten 950 am Arbeitsplatz – bis 2012 aber 6.250 mcg / m³ Luft !
    und in der Schweiz aktuell weiter 6000 mcg / m³ Luft !
    man kann wohl nicht behaupten “die Schweiz ist eben ein Entwicklungsland!”

    4) echte ( und nachweisbare ) Gesundheitsgefahren beginnen über 20.000 mcg/m³ Luft !
    –> das ist der 500-fache EU-Wert für Straßenverkehr !
    … und wohl niemand stellt einen Rollstuhlfahrer 10 Stunden am Straßenrand ab !

    Zusammenfassung: alles “DIESEL – LÜGE” ( Buch von Holger Douglas )

    Konsequenz: WIDERSTAND !!

    • … und selbst die 20000 mcg/m3 Luft richten keinen bleibenden Schaden an, sondern führen zu temporären Reizungen der Atemwege. Der Ausdruck “ideologisch-politische Agenda” trifft den Nagel auf den Kopf. Aber mit Argumenten und Fakten darf man diesen Polit-Kasperln nicht kommen. Dass eine Hohlphrasendrescherin wie Kathrin Schulze als Spitzenkandidatin der Grüninnen in Bayer 18 Prozent einfährt, spricht Bände. Auf dem Weg in die totale Verdummung führt kein Weg an Grüninnen und Ökofaschisten vorbei. Unfassbar dieser Niedergang eines Landes, das Entscheidendes zur technologischen Entwicklung unserer Zivilisation weltweit beigetragen hat.

    • Ohne Beweise, einfach ungeprüft übernommen – und das von Großteils teuer bezahlten AkademikerInnen, GrünInnen, HirnlosInnen. Und der Großteil der Bevölkerung plappert es nach und ist offenbar noch von den haltlosen Axiomen überzeugt! Unfassbar! Das zieht sich durch die Kinderbildungssender, Schulbücher bis zu den Universitäten. Welch eine verkommene Bildung! Ich habe keine Achtung vor solchen Professoren! Die wirklichen Erfinder, Dichter und Denker müssen sich ob solcher Entwicklung im Grabe umdrehen.

  8. Fahrverbot für LKW und PKW ist einfach nur lächerlich wenn man bedenkt was wohl ein Frachtschiff an werte ausspuckt da kommen selbst 2000 LKW‘s nicht hinterher selbst wenn es stimmen sollte die Welt erwärmt und kühlt sich seit ihrer entstehen das ist ganz natürlich und hat nichts mit den Menschen zu tun allein die Kühe produzieren jährlich mehr Stickoxide wie Verbrennungsmotoren aber irgendwie muss ja wieder Geld rein kommen

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