Er trug kein Gewand aus Kamelhaaren, keinen ledernen Gürtel, und nach Heuschrecken und wildem Honig sah er auch nicht aus. Trotzdem gab Rudolf Dreßler, der große alte Mann der SPD, den Rufer in der Sozi-Wüste: Die SPD hat keine Chance mehr!

von Peter Bartels

Es war ein MAISCHE-Untersuchungsausschuss nach Gruftherrenart: Eine CDU-Rotznase namens Philipp Amthor, 25 und immer noch nichts dazugelernt … Sigmund Gottlieb (66), vorher  Chefredakteur beim Bayerischen Rundfunk, heute mopsige Walle-Welle à la Wolpertinger … Markus Feldenkirchen (43), Autor im Club der toten SPIEGEL-Seelen … Jessica Libbertz (44), die sich hauptberuflich beim teuren Bezahl-TV SKY durchwurschtelt … Florian Schroeder (39), gelernter Abiturient, angelernter Kabarettist, Markenzeichen: Brechstange … Unnnd Rudolf Dreßler (77), Schriftsetzer, SPD-Kanalarbeiter, Staatssekretär, Arbeitsminister, Botschafter in Israel, 50 Jahre Sozi bis auf die Knochen …

Heute, nach Sarrazin, der letzte Genosse mit gesundem Menschenverstand. Bei Maische kurz vor Mitternacht  wurde er zum Rufer in der SPD-Wüste:

  • Bayern-Gau: Die SPD hatte in unglaublich vielen Wahlkreisen zu kämpfen, um überhaupt über die 5 Prozent-Hürde zu kommen …
  • Erbärmlichkeits-Erklärung der Sozen: Der CDU/CSU-Streit habe der SPD geschadet. Dreßler: „Einfältig und einfallslos“. Dann „klagt, wettert der alte Recke verbittert“ (Josef Nyary, BILD):
  • „Für wie bescheuert hält die SPD-Parteiführung eigentlich die Wähler?“
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Gleich nach der größten Wahlpleite der SPD-Geschichte durch Martin Schulz, den bekanntlich größten Sozi aller Zeiten, hatte die dickste SPD-Plumpe aller Zeiten Richtung „Sister Speck“ Merkel getönt: „Ab Montag gibt’s auf die Fresse!“ „Maische „ätzte“ (BILD-Sprech) jetzt mit einem Video-Zitat der Widdewiddewitt-Walküre, in dem sie die zaudernden Rotkäppchen-Rallen höhnisch ankeift: „Wir geben doch die SPD nicht auf, wenn wir entscheiden, mit den anderen zu regieren.“

„Wir“? Nein, nur „Ihr“ die Salon-Sozen. Die wahren SPD-Wähler laufen in Scharen: Noch 15 Prozent in Deutschland,  gerade noch 9,7 Prozent in Bayern. Rudolf Dreßler, der „Johannes“ aus der Wüste:

„Wer jetzt noch sagt, die SPD ist eine Volkspartei, der hat den Schuss nicht gehört“ …“Mit so einem Satz wie ‚Erst das Land, dann die Partei‘, kann man sich natürlich auch besoffen reden“ … „ Wir müssen uns an Franz Josef Strauß erinnern – ich sage das als Sozialdemokrat – Rechts von uns ‚rien ne va plus‘! Nun ist aber rechts von uns eine ganze Menge … Wer von den Volksparteien hat denn versagt? Meine Partei war doch kräftig beteiligt!“

Rudolf Dreßler, nach Thilo Sarrazin der zweite alte weise Mann, den die Sekt-Sozis aus der Reste-SPD feuern wollen? Laut Sozi-Flurfunk sollen die SPD-Totengräber schon wieder buddeln: Antifa-Pate Ralf Stegner, Schwulen-Schreihals Johannes Kahrs, Trauer-Schäkerin Eva Högl, die schiache Türkin Aydan Özoguz, der hübsche palästinensische „Sippen-Raffzahn“ Chebli, die beide den Rest-Deutschen das gelbe Nazi-Kreuz der Unterwerfung annähen wollen … Denn natürlich geht es mit der SPD noch „tiefer, immer tieeefer“, wie der nette Zwerg aus Siebenbürgen einst knödelte, auch wenn er es eigentlich weiter unter im Süden, hinterm Slipripp meinte.

Der Rest der Maische-Runde? Jemand verglich „Bundestrainer“ Jogi Löw mit „Bundeskanzlerin“ Merkel. Die teure SKY-Sabblerin Jessica Libbertz: „Scheitern ist immer auch eine Chance!“ Und setzte allen Blondinen-Witzen das Krönchen auf: „Der Misserfolg ist im Erfolg begründet – und umgekehrt.“  Nach unbestätigten Meldungen soll es gleich nach MAISCHE einen BRENNPUNKT im Jenseits gegeben haben, Teilnehmer: Sokrates, Freud und Kafka. Dem Vernehmen nach, warten die Philosophen immer noch auf die Göttliche Eingebung … Obwohl der weiße Wolpertinger Siegmund Gottlieb doch noch bräsig gnädig nachgeschoben hatte: „Man sollte bei Löw nicht von Rücktritt reden.“ Was natürlich auch wieder auf Merkel paßte.  „Durchwursteln“, präzisierte diesmal Gottseidank das Himmels-Blondie …

Damit die letzte Handvoll Maische-Zuschauer nicht ganz ohne Betthupferl in die Linnen sanken, mußte der extra eingeladene Berufs-Witzbold Florian Schroeder noch einen Joke zum Besten geben (Gage ist Gage!). Natürlich streng nach Vorgabe der political correctnes-Polizei: „Seehofer geht nicht eher, bis er Angela Merkel mit in die Tiefe gerissen hat…“ Dann der „Brüller“: „Seehofer ist ein Alleinreisender, unbegleitet, ohne Frau, aus einem autokratischen Gottesstaat!“

Josef Nyary, der BILD-Kritiker notierte – gelernt ist gelernt: „Maischberger lächelte dankbar“.

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