Einwanderung ist in Frankreich das oberste Tabu für Regierung, politische Parteien, Medien, Presse und Unmengen von Nichtregierungsorganisationen. Ein Minister hat sie bereits vor einiger Zeit als „Frankreichs Glück“ bezeichnet – was angesichts der Vorstädte der großen Metropolen und des defizitären Klüngels im Sozialsystem objektiv unhaltbar ist.

von Ludwig von Bomhard

Das Thema wird mit lautstarker Propaganda und Schlagworten der Linken in Parteien, Gerichten, Presse und Medien willentlich falsch und tendenziös behandelt, die Tatsachen werden verschwiegen. Hier einige Zahlen und Fakten zum Thema.

Das Migrationsproblem
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Das Nationale Institut für Statistik und Wirtschaftsstudien behandelt Einwanderer als einen homogenen Block. Unterschiede in Kenntnis, Fähigkeiten, Bildung und Kultur der Immigranten werden unter den Tisch gekehrt zugunsten der Schablonen der jakobinischen Linken von Einheit und Gleichheit, verstärkt durch Schamgefühle über Kolonialismus. Danach sind alle Immigranten gleich und werden durch Schulbildung (die heute selbst erheblich in Frage steht) zu Bürgern, Ingenieuren, Staatsdienern oder Literaten.

So muss es sein, anders darf es nicht sein: weil „nicht sein kann, was nicht sein darf“.
Seit 40 Jahren wurde Menge statt Qualität bevorzugt, denn Einwanderer sollten sozialistisch wählen. Frankreich wurde in der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung das Land, das den massiven Zustrom aus dem Maghreb, dem Afrika südlich der Sahara und dem Nahen Osten eingeführt und gefördert hat – der die weitaus größten Probleme mit sich bringt.

Auch ohne Islam würden sich wohl Fragen der Vorbildung, Fähigkeit, Einfügung, Kriminalität und Angleichung stellen. Doch das ausgedehnte System der Zuwendungen des Sozialismus à la française zulasten steuerzahlender Bürger betont das Gefälle zwischen dem Land und den Immigranten, die es aufnehmen und eingliedern soll. Dieses Gefälle gegenüber Europa ist ungleich größer bei Zuwanderern aus islamischen und Subsahara-Regionen als bei solchen von der iberischen Halbinsel oder aus Asien.

In den USA, die kaum soziale Unterstützung kennen, müssen Einwanderer viel und hart – und oft zu Hungerlöhnen – arbeiten, und Kinder sehen vom ersten Tag an, dass es anders nicht geht.

Das Gegenteil sieht man in Frankreich, mehr noch als in den meisten anderen Ländern Europas, da sich dort zu den staatlichen Hilfen und Zuwendungen ein riesige Klüngel in seinem Système social (Sozialsystem) gesellt, der die Unterschiede in globalen Kosten und Leistungen des französische Staates gegenüber seinen Nachbarn hervorhebt und begründet.

Laut den offiziellen Statistiken – soweit zugänglich – herrscht in Frankreich 9,3 Prozent Arbeitslosigkeit, 8,8 Prozent unter den gebürtigen und eingebürgerten Franzosen, 16 Prozent unter den Neuzugänge und 24 Prozent in der ersten Folgegeneration. Hier liegt also der einzigartige Fall vor, dass die Kinder von Immigranten weniger arbeiten als ihre eingewanderten Eltern.

2014 gab Frankreich 34,3 Prozent seines Bruttosozialprodukts für das von der politisch korrekten Propaganda von Regierung, Politikern, Presse und Medien gepriesene Système social aus, ein Rekord in der OECD, der jeden Steuerzahler, auch die neu eingebürgerten, 230 Euro pro Monat kostet. 2016 erhielten 68,7 Millionen Zuwendungen der Sécurité sociale (Sozialhilfe) und 72,3 Millionen waren registriert – bei einer Einwohnerzahl von 66,6 Millionen. Betrug, Schlamperei, aber auch legale, seit Jahrzehnten angehäufte Hilfen‚ Anrechte und Unterstützungen lassen vielen Immigranten viel unverdientes öffentliches Geld zukommen.

Selbst illegale Einwanderer ohne Papiere können bis zu neun verschiedene Zuwendungen in Höhe von 700 bis 1150 Euro erhalten „für jene, die sonst nichts bekommen würden“. Dazu kommt noch eine kostenfreie Behandlung – einer der Gründe dafür, dass die Notaufnahmen in den Krankenhäusern derart überlaufen sind, dass bisher schon drei Wartende in den Korridoren gestorben sind.

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Der Staat gibt offiziell 9,7 Prozent Einwanderer an, doch die wahren Ziffern liegen höher. Deren Kinder machen elf Prozent aus, jene unter ihnen, die wie die Enkel und Urenkel bereits eingebürgert sind, nicht mitgerechnet. Wer auf Frankreichs Boden geboren ist, kann sich automatisch mit 18 Jahren einbürgern lassen. Schon vor 30 Jahren kamen deshalb Flugzeuge voller schwangerer Frauen aus Algerien nach Frankreich, um hier ihre Kinder zu gebären und mit dem französischen Pass zu versorgen.

Man geht davon aus, dass 30 Prozent der Bevölkerung „aus der Einwanderung hervorgegangen“ sind und 2015 sollen zwölf bis 14 Millionen Bürger zumindest ein außereuropäisches Großelternteil gehabt haben.

Kein Wohlfahrtsstaat kann auf die Dauer solch massive Zuwendungen an Immigranten verkraften. Entweder wird Einwanderung kontrolliert, oder die Grenzen sind offen – und der Wohlfahrtsstaat bricht früher oder später zusammen.

Es ist undenkbar, dass der Staat, Presse und Medien dies nicht seit Jahren wissen. Trotzdem geben sie weiterhin vor, all dies entspreche einem wohl funktionierenden, zivilisierten Staat, getreu der Antwort des damaligen Präsident François Hollande 2015 in einem Fernsehinterview: „… das kostet nichts, das bezahlt der Staat.“

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3 Kommentare

  1. Aufgewachter

    Woher nimmst du diese Erkenntnis ? Die Franzosen sind genau so dumm wie die Deutschen, denn sonst hätten die Franzosen den Front National gewählt.

  2. Man sieht es immer deutlicher es liegt den Europäischen Politikern nichts an ihren Werten oder an das eigene Land ,sie bezahlen auch noch für ihre Islamische Flutung bzw. Zerstörung. Die Europäischen Bürger sollten schnellstens diese Verräter entmachten und das Zepter selbst in die Hand nehmen. Die Europäischen Länder sollten nur Menschen ins Land lassen die ihre werte teilen und keine unzivilisierten die ein anderes Werte System haben ins Land lassen.

  3. Frankreich braucht eine neue Revolution!
    Wo ist das französische Volk?
    Ihr geht doch bei vielem auf die Straße!
    Nicht wie die schlafenden Deutschen, die zum Selbsthass und zur Blindheit und Dummheit erzogen wurden!

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