Der SPIEGEL meldet, die Mehrheit der Deutschen sei mit ihrer finanziellen Situation zufrieden. Massive Steuerbelastung, Hartz-IV-Terror und Mindestlohnknechtschaft sprechen eine andere Sprache. Wir decken auf, warum die zitierte Studie nur manipuliert sein kann.

von Günther Strauß

Der Großteil der Deutschen ist sehr zufrieden mit seiner finanziellen Situation. Das zumindest will der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) in einer Studie herausgefunden haben. Regimetreue Systemmedien wie der SPIEGEL griffen die Ergebnisse der fragwürdigen Studie wohlwollen auf und behaupten dreist, wirtschaftlich ginge es den meisten Deutschen so gut wie selten zuvor.

Laut der Umfrage beurteilen 63 Prozent der Befragten ihre finanzielle Lage als “gut” oder “sehr gut”. Nur 8 Prozent bewerten die eigene Situation als “schlecht” oder “eher schlecht”. Und es geht noch weiter. Seit 2001 seien die Deutschen nicht mehr so glücklich über ihre finanzielle Situation gewesen, jubeln die Schreibtischtäter in der SPIEGEL-Redaktion.

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Die Erkenntnisse des DSGV erscheinen geradezu grotesk, wenn man sich vor Augen führt, dass sich die Steuer- und Abgabenlast in der BRD in diesem Jahr auf einem Höchststand befindet. Passend dazu teilte der Bund der Steuerzahler am 17. Juli dieses Jahres mit: „Der Steuerzahlergedenktag 2018 ist am Mittwoch, den 18. Juli. Nach Berechnungen des Bundes der Steuerzahler (BdSt) arbeiten die Bürger und Betriebe ab 04:40 Uhr wieder für ihr eigenes Portemonnaie. Das gesamte Einkommen, das die Steuer- und Beitragszahler vor diesem Datum erwirtschaftet haben, wurde rein rechnerisch an den Staat abgeführt. Damit liegt die Volkswirtschaftliche Einkommensbelastungsquote im Jahr 2018 bei voraussichtlich 54,3 Prozent – diese Quote war noch nie höher! Von jedem verdienten Euro bleiben also nur 45,7 Cent zur freien Verfügung.“

Steuer- und Abgabenlast befinden sich auf einem Allzeithoch und gleichzeitig ist der Großteil der Bevölkerung nach Angaben des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes so zufrieden wie nie zuvor mit den Finanzen? Da liegt der Verdacht nahe, dass diese Studie gezielt manipuliert wurde, um den Bürgern im Anschluss mal wieder medial die Taschen volllügen zu können. Es scheint ganz so. Das insgesamt positive Gesamtergebnis stehe „im Kontrast zur großen politischen Unzufriedenheit eines Teils der Bevölkerung“, meinen die Migrationskrisenrelativierer vom SPIEGEL.

Die knapp 4,2 Millionen Hartz-IV-Empfänger in der BRD wird man bei der Umfrage wohl kaum berücksichtigt haben. Wobei die zugewanderten Sozialleistungsbezieher wohl deutlich glücklicher mit ihrem Einkommen sein dürften als die Einheimischen. Doch man will ja nur Deutsche befragt haben…wobei…in der BRD kann ja heute jeder zum Deutschen werden. Doch das macht das Ergebnis der Studie nicht weniger skurril.

Wie die Süddeutsche Zeitung zu berichten weiß, erhielten noch vor zwei Jahren 2,7 Millionen Beschäftigte weniger als den Mindestlohn. Diese Zahlen dürften sich kaum geändert haben, obwohl bereits einige Unternehmer für ihre Lohndrückerei zur Rechenschaft gezogen wurden. Und selbst die zahlreichen zum Mindestlohn beschäftigten Arbeitnehmer in der BRD werden wohl kaum mit ihrer finanziellen Situation zufrieden sein. Im Übrigen rangiert das Land, in dem wir gut und gerne Leben bei der Höhe des Mindestlohnes innerhalb der EU gerade einmal auf dem 6. Platz. In Belgien, Irland, den Niederlanden, Frankreich und Luxemburg werden deutlich höhere Mindestlöhne gezahlt. Im Spitzenreiterland Luxemburg geht niemand unter 11,55 Euro pro Stunde nach Hause.

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Auch einer der zahlreichen von Armut betroffenen Rentner in der BRD wird wohl kaum äußern, mit seiner finanziellen Situation zufrieden zu sein. Fast jeder zweite Rentner (48 Prozent) in Deutschland bekam im Jahr 2016 weniger als 800 Euro im Monat, legte eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion erst kürzlich offen. Das SPD-geführte Arbeitsministerium leugnete seinerseits die Rentnerarmut und unterstellte dreist, weitere Einkommen wie Gelder aus überlebensnotwendigen 165-Euro-Jobs oder aus dem Sammeln von Flaschenpfand, würden zu massivem Wohlstand unter den Senioren beitragen.

Etwa 1,5 Millionen Menschen in der BRD leben in solch großer Armut, dass sie regelmäßig auf das Angebot der Tafeln zurückgreifen müssen, um überleben zu können. Mit 941 Einrichtungen ist die Anzahl der Tafeln in der BRD auf einem absoluten Höchststand angekommen. Die Kunden der Unterstützungsangebote kämen wohl kaum auf die Idee, bei einer Umfrage zu behaupten, es ginge ihnen finanziell sehr gut.

All diese Beispiele zeigen auf, dass es sich bei der Studie des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes wohl eindeutig um eine Manipulation handeln muss. Hand in Hand mit den gleichgeschalteten Systemmedien wird versucht, die Stimmung in der Bevölkerung durch vermeintlich positive Meldungen aufzuhellen. Und bei vielen Landsleuten wird diese Taktik auch aufgehen. Schließlich haben aufgrund hoher Arbeitsbelastung die wenigsten Menschen die Zeit, sich intensiven Recherchen zu derartigen Themen hinzugeben. Doch auch das Bauchgefühl spielt bei der Beurteilung derartiger Erfolgsmeldungen eine große Rolle. Und das ist bei vielen Deutschen noch in Ordnung, sodass das Lesen eines Artikels wie vom SPIEGEL veröffentlicht, nur noch ein Kopfschütteln hervorrufen dürfte.

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10 Kommentare

  1. die um ihren großteil der rente bestohlenen fragte niemand.80000 euro wurden im schnitt mit
    einkalkulierten zinsen jedem rentner von henoch kohn und anderen verbrechern gestohlen.

  2. Nun,der SPIEGEL HAT IMMER SCHON GELOGEN;WAHRHEITEN VERDREHT,
    Das ist auch 1980 mit der Wehrsportgruppe Hoffmann so gewesen,Da sollte das OKTOBER.Fest Attentat
    auch von WSG Männer verübt worden sein LT.Spiegel ,kein Wort ist Wahr daran gewesen.GLADIO-Geheimdienste sollten da die Finger drinn gehabt haben.

  3. ….alles klar, alle sind froh und glücklich darüber von den Freimaurern versklavt zu sein und diese hochleben zu lassen, dabei selbst ackernd in Armut zu leben, während diese nichts tun oder schlimmer noch, doch etwas tun = Verbrechen begehen, und dabei wie Mastschweine immer fetter / reicher zu werden ; ) …

  4. Das Bildungsunwesen hat sicherlich da schon zugeschlagen. Die meisten Menschen können gar nicht mehr selber Rechnen! Wenn denen eine Rente von 50% reicht, anderen die Zwangsbeiträge zu den Sozialsystemen zu niedrig sind und anderen wieder HARTZ 4 zu viel ist, ja dann geht’s denen noch zu gut!
    Es kann aber auch sein, dass diese Umfragen unter ehemaligen Beamten durchgeführt worden sind. Da mag es sein, dass es sich mit 2500 – 3500 Euro gut leben lässt!

  5. Es kommt eben auf die Fragestellung an. Wenn man fragen würde, ob die Abgabenlast (Steuern, Gebühren, Nebenkosten) zu hoch wären, würde das die Mehrheit bestätigen.

  6. Das, was sich hier BRD-Regierung nennt, wird sich leider nie für die schmutzigen Lügen und Taten gegend das Bio-Deutsche-Volk verantworten müssen. Schade, ich hätte gerne den MOB gesehen, der immer wieder zitiert wird, würde er volksschädliche Politiker durch die Gassen jagen…

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