Die bundesrepublikanische Presse überschlug sich praktisch mit Lobpreisungen für die angeblichen 240.000 Menschen, die es in Berlin am 13. Oktober geschafft haben, angefeuert von allem, was in der BRD Rang und Namen hat, gegen eine kleine Minderheit auf die Straße zu gehen. Unter dem Namen „Unteilbar“ stellte sich eine Einheitsfront aus bürgerlichen Gutmenschen und Linksextremisten gegen Diskriminierung, Verarmung, Rassismus, Sexismus, Entrechtung und Nationalismus und forderte Solidarität statt Ausgrenzung. Was auf den ersten Blick nach einer beeindruckenden Zahl klingt, ist jedoch am Ende für den politischen Kampf in der BRD fast bedeutungslos.

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Demos gegen Rechts sind erst einmal nichts Neues. Meist finden sie in der Form von Gegenprotesten statt, bei denen mehrere Hundert Linke einen Trauermarsch von wenigen Nationalisten stören, für den sich, seien wir ehrlich, ohnehin kaum jemand interessiert. Die politische Rechte war über Jahrzehnte aus verschiedenen Gründen in der öffentlichen Wahrnehmung nur am Rande präsent und in keinster Weise in der Lage, politisch zu agieren oder Einfluss auszuüben. 

Dies hat sich jedoch geändert. Wenn heute irgendwo in der Provinz ein Deutscher von einem Ausländer umgebracht wird, hält die ganze Republik den Atem an, und zwar nicht allein, weil wir wieder mehr Menschen auf die Straße bekommen, sondern weil diese Menschen zunehmend aus der Mitte der Gesellschaft zu uns gefunden haben. Im Gegensatz dazu waren diese 250.000 auf der Straße, nicht weil sie eine Lösung für die Probleme dieses Landes aufweisen könnten, sondern um sich denen in den Weg zu stellen, die dies können. Sie meinen die Brandstifter stoppen zu müssen, während um sie herum schon längst die Flammen emporschlagen und es ihre Politik war, die sie jetzt noch immer lauthals schreiend verteidigen, die dieses Feuer gelegt hat.

Der Wechsel in der Dynamik zwischen links und rechts ist zwar subtil, aber unverkennbar und für die Zukunft des politischen Kampfes in der BRD in seinen Implikationen kaum zu unterschätzen. Anders gesagt, wir erleben eine totale Umkehr der Rollen im politischen Aktionismus. Früher war es eine linke Minderheit, die die konservative Mehrheit vor sich hertrieb, weil diese, Mangels politisch gefestigter Überzeugungen geschweige denn visionärer Ziele, zu nichts anderem in der Lage war, als den Status quo zu verteidigen und selbst dabei noch auf ganzer Linie versagte. Zwar verfügt die moderne Linke im Gegensatz zu den Konservativen der frühen Nachkriegszeit sowohl über Ziele als auch eine gefestigte Grundüberzeugung, doch erweisen sich grade eben diese als das Problem an sich, das uns die Massen in die Hände treiben wird. Somit befindet sich die Linke in einer noch miserableren Situation als ihre Gegner damals, weil sie sich für ihre Politik an sich schon verteidigen müssen, ohne dass wir auch nur einen Finger krumm machen müssten. 

Im Gegenzug bedeutet dies für uns, dass wir im Meinungskampf in der Offensive stehen. Wir handeln und das System reagiert, was bedeutet, wir bestimmen den Kurs indirekt mit. Wie Effektiv dies sein kann, haben die AfD in der BRD und in noch größerem Maße Donald Trump in den USA vorgemacht. Beide haben es geschafft die Tendenz ihres Gegners, auf jede Kritik von Rechts, Mangels eigener Lösungen, mit nichts als Beleidigungen und Anschuldigungen zu reagieren, geschickt für sich genutzt. Wann immer beispielsweise die AfD einen auch nur gemäßigt konservativen Kommentar von sich gibt, mit dem sich weit mehr als die Hälfte der Menschen in diesem Land identifizieren können, schäumt die Linke geradezu vor offenem Hass auf Deutschland und schaufelt sich damit ihr eigenes Grab. Die Linke ist sich dieses Umstandes nur allzu bewusst, weshalb sie fordert, nicht mit Rechten zu reden oder ihnen eine Plattform zu bieten.

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Unteilbar war, was die Zurschaustellung linker „Toleranz“ angeht, übrigens keine Ausnahme. Eine aus fünf Erwachsenen und fünf Kindern bestehende Gruppe hatte es gewagt die Fahne der BRD mit auf die Demo zu nehmen, da sie meinten, man könne „doch Toleranz gegenüber unseren Staatssymbolen verlangen. Dieser Meinung waren jedoch nicht alle, weshalb die Gruppe mehrfach verbal angefeindet und als Nazis beschimpft wurde. Am Ende entrissen ihnen sogar zwar ihrer solidarischen Genossen die Fahne. Die Organisationen der Demonstration hatten zwar kein Fahnenverbot ausgesprochen, meinten aber, dass man nicht wolle dass die Deutschlandflagge ein Symbol unserer Demonstration wird, da die Fahne von rechts vereinnahmt werden würde.

Der bekannte Künstler und Unteilbar-Unterstützer Konstantin Wecker, der auch auf der Abschlusskundgebung auf der Bühne stand, sagte sogar Wenn ich da unten ein Meer von Deutschlandfahnen gesehen hätte, ich wäre wahrscheinlich nicht auf die Bühne gegangenDass die meisten Normalbürger für Derartiges kein Verständnis aufbringen können, versteht sich von selbst, weshalb wir an dieser Stelle nur bei allen Beteiligten bedanken können, die erneut die wahre Gesinnung des linken Mobs für alle sichtbar gemacht haben.

Die Alternative, die dem System bleibt, ist natürlich zu versuchen alles totzuschweigen, aber da die Probleme und die, die Lösungen für diese anbieten, mittlerweile jedem bekannt sind, ist es dafür schon längst zu spät. Somit kann es nichts anderes tun, als mit kostenlosen Konzerten und Wohlfühldemos die Massen der Verblendeten zu mobilisieren, um genug Lärm zu machen, um die Realität für ein paar Tage zu überlagern. Noch mögen viele diesem Aufruf folgen, doch jeder Mord, jede Vergewaltigung und jeder Terroranschlag werden ihre Reihen ausdünnen und die Unsrigen füllen, während sie nichts tun können als am Rand zu stehen zu rufen, wie schön die „Bereicherung“ doch sei.

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