Wegen seiner drohenden Abschiebung hat sich ein Tschetschene bewaffnet in seiner Wohnung in Brandenburg an der Havel verschanzt. Mit dabei: Seine Frau und seine beiden Kinder. Das SEK rückte aus und nahm den „Flüchtling“ fest.

Anderthalb Stunden dauerte der Einsatz, der Freitag Morgen um 9 Uhr begonnen hatte. Mithilfe eines Dolmetschers gelang es den schwer bewaffneten Beamten, den Mann zum Aufgeben zu bewegen. Der „Schutzsuchende“ wollte sich mit der Aktion gegen seine drohende Abschiebung wehren. Er war mit einem Messer bewaffnet. Die Familie lebte bereits seit zwei Jahren in dem Wohnhaus, berichtet die MAZ.

Laut Pressestelle der Stadt Brandenburg seien die Asylanträge abgelehnt worden, auch das gerichtliche Verfahren sei abgeschlossen. „Die Ausreisepflicht der Familie besteht seit zwei Jahren“, also so lange, wie sie die Wohnung hat.

Ob der Mann, seine Frau und die Kinder nun tatsächlich nach Russland abgeschoben werden, ist unklar.

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