Die Polizei in Deutschland dürfte zu den Institutionen gehören, die in den vergangenen Jahren die stärkste Veränderung erfahren haben. Geklagt wird immer, sagt der Volksmund. Ein Polizist packte jedoch der HNA aus Hessen gegenüber aus. Direkt vor der Landtagswahl. Ein erschütternder Bericht über den Alltag unserer Ordnungshüter.

von Norbert Zerr

Beamte überlastet

Seinen Angaben nach sei die Polizei in vielerlei Hinsicht schlecht aufgestellt. Sie ist überlastet. Sie sei schlecht ausgestattet. Sie kann kein Sicherheitsgefühl mehr vermitteln. Er beschreibt, wie stark der Druck auf die Polizisten sein muss, da Polizisten permanent irgendein Fehlverhalten vorgeworfen würde. Kritik sowie Beschwerden würden „filterlos“, direkt zu einzelnen Beamten gereicht. Früher habe ein Vorgesetzter stets die Filterfunktion übernommen und dabei offenbar die wichtigen von den weniger wichtigen Anliegen aus der Bürgerschaft von seinen Beamten ferngehalten.

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Diese direkte Konfrontation mit Beschwerden der Polizei erhöhe die Unlust der Beamten, auf die Straße zu gehen. Dort, wo die Bürger sich deren Einsatz am stärksten wünschen würden. Wo die Polizei am stärksten wahrgenommen würde. Dort möchte die Polizei an sich nicht mehr sein. Heute, so der Grund, müssten etwa drei „Schutzleute“ jene Arbeit verrichten, die früher von sechs entsprechenden Schutzleuten geleistet worden sei. Alles dauere länger. Die Unfallaufnahme früher habe lediglich eine halbe Stunde gedauert, meist. Heute müssten 35 Untermenüs geöffnet werden, zahlreiche Angaben getätigt werden, die mit dem Unfall nichts zu tun hätten und damit lediglich der statistische Anspruch erfüllt werden.

Die Administration möge wirtschaftlich sein, „gut“. Aber ob sie sinnvoll ist? Die Schutzleute auf der Straße würden fehlen.

Belehrungen auf der Straße würden zu weit führen. Selbst derjenige, der belehrt, also der Beamte, wisse nicht mehr in allen Fällen, worin der Sinn einer solchen Belehrung überhaupt liege. Schließlich belaste ihn auch die Wertlosigkeit innerhalb der Gesellschaft. Anders als früher würden selbst die kleinsten Anlässe herhalten, um die Polizei zu rufen. Meckerei an allen Orten,.

Die Polizei in Deutschland fühlt sich offenbar im Stich gelassen. Hier liegt ein Grund für die oft nicht verstandenen Wahlergebnisse, meinen Kritiker.

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4 Kommentare

  1. Zur Hessenwahl:
    Auch diese ist wie die Bayernwahl dreist gefälscht wurden. Nach Angaben von Wahlbeobachtern werden die Urnen im Wahllokal nicht mehr ausgezählt, sondern an Zentralen geschickt. Alle Zahlen sind Computerwerte, die an Vergleichswerten gekoppelt, oder einfach geschätzt werden. Die 18.°°Prognosen ist bereits eine Vorgabe, die dann diese Wahlzentralen erfüllen müssen. Es wird danach nur noch geschönt, um diese Vorgaben zu erfüllen. Wo kommen wir denn hin, wenn einfach das Volk bestimmt, wie gewählt wird!!
    Es stand gegen 24.°° fest, daß es für CDU-Grün definitiv nicht langt, weil ein Mandat dazu fehlt, wie auch für alle anderen Optionen (außer Dreierbündnis Jamaika). Gegen 1.°° vor dem offiziellen vorläufigen Endergebnis wurden plötzlich alle Hochrechnungen weggenommen, um dann gegen 3.°° das vorläufige Endergebnis zu präsentieren, und wie durch ein Wunder war dieses noch fehlende Mandat für scharz-grün da. Dieses fehlte dann natürlich der AfD.
    Die AfD hat zu den letzten Wahlen keinen Widerspruch eingelegt, obwohl ersichtlich war, daß wie zu DDR-Wahlen dreist gefälscht wurde. Schon an den Briefwahlergebnissen kann man nachweisen, daß sie falsch sind. Es gibt keinen ersichtlichen Grund, warum Briefwähler fast nie AfD oder eine andere unliebsame Partei wählen.
    Also wer auf Wahlen hofft, der wartet vergebens.

  2. Sich zu beklagen bringt eh nichts ich warte auch schon seit etwa drei Jahren auf eine Antwort der Regierung (die mittlerweile wie ich festellen musste eine Briefkastenfirma in Amerika ist).

  3. Die Hilferufe der Polizisten sind absolut berechtigt und angebracht. Polizisten werden immer mehr zum Puffer zwischen Bürgern und Politik. Sie müssen sehr häufig gegen ihre persöhnliche Einstellung handeln. Erfahren meistens zu wenig oder gar keine Unterstützung in Extremsituationen. Fakt ist, dass es mit dieser momentanen Regierung nicht besser sondern nur schlechter wird. Da bleibt einem nur noch zu sagen: ARME SCHWEINE!!!

    • Es sind keine armen Schweine, es sind hirnlose Mitläufer die nur Angst um Gehalt und Pension haben.
      Sie könnten z.B. “Dienst nach Vorschrift” machen. Häufige Krankschreibungen sind auch ein Mittel. Nein, sie haben Angst, deshalb sind sie ja beim Staat, sich vielleicht in der freien Wirtschaft etwas neues zu suchen. Sie werden dieses System so lange schützen, wie es ihnen ihr Gehalt zahlt. Hier ist nichts mit Gewissen!

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