Kaum ein Blatt widmete sich nicht der Rücktrittsankündigung von Merkel. Die Lobgesänge auf das politische Wirken der Noch-Kanzlerin ist jedoch erschreckend. Der Focus glänzt mal wieder mit Fehlinterpretationen ohne Ende.

von Roscoe Hollister

„Angela Merkel hat die CDU modernisiert, und zwar gründlich und mit großem Erfolg“, jubelt man beim Focus. Und den geneigten Leser beschleicht unweigerlich die Frage nach den Substanzen, die in der Redaktion geschnüffelt oder geschluckt wurden, bevor man sich daran machte, jenen Artikel zu verfassen. Denn Wirklichkeit und Realität liegen einmal mehr weit auseinander.

„Die strittige Flüchtlingspolitik? Das waren vielleicht fünf Prozent ihrer Arbeit als Parteichefin“, fabulieren die Schreibtischtäter des Focus weiter. Gefühlt werden diese Aussage wohl die wenigsten Bundesbürger unterstreichen können. Und auch faktisch dürfte diese Behauptung schnell widerlegbar sein. Doch Fakten haben bei der Systempresse ohnehin noch nie jemanden interessiert.

Die Grenzöffnung und somit die Flutung Deutschlands mit illegalen Asylforderern bewertet der Focus nicht etwa als verhängnisvollen Fehltritt. Nein, die Tintenritter des Systems feiern die rechtswidrige Grenzöffnung sogar noch als Modernisierung der CDU. Merkel hätte „die Partei, die immer etwas verschlossen, arg männerlastig und gesellschaftspolitisch verkrampft war, offener gemacht“, weiß man beim Blatt für Pseudointellektuelle. Millionenfacher Rechtsbruch wird heute politisch korrekt als „Offenheit“ abgefeiert, der Focus machts vor.

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Angesichts der neuerlichen Wahldebakel in Bayern und Hessen klingen die folgenden Worte des Focus geradezu wie Satire: „Diese Frau hat schnell verstanden, dass sich mit rein wirtschaftsliberaler Politik und gnadenloser Härte in der Innenpolitik zwar glänzend CDU-Parteitage bestehen lassen, Mehrheiten in der Wählerschaft aber in der Mitte gewonnen werden.“ Was es dank Merkels Politik mit Mehrheiten in der Wählerschaft aktuell auf sich hat, sieht man regelmäßig, wenn man die neuesten Umfragen zum Wahlbarometer anschaut.

Auch die Ankündigung Merkels, vom Parteivorsitz zurückzutreten, lobpreist der Focus als wahre Größe der Noch-Kanzlerin. Unabhängige Beobachter hingegen fragen sich bereits seit geraumer Zeit, wie Merkel überhaupt so lange an der Parteispitze und als Regierungschefin überleben konnte. Aus der Bevölkerung jedenfalls hat Merkel schon lange keinen Rückhalt mehr. Trotz zu ihrem Vorteil manipulierter Umfragen spürt man, dass der Großteil der Deutschen der Kanzlerin mehr als skeptisch gegenübersteht. Beim Focus ist diese Information offenbar noch nicht angekommen.

Und so bleibt unter dem Strich ein für die Systemmedien typischer Jubelartikel über eine Kanzlerin, die unserem Land und unserem Volk so viel Schaden zugefügt hat, wie es vor ihr wohl kaum jemand vermochte. Kein Wunder, dass mehr und mehr Leser dem Focus und Co. den Rücken kehren, ihre Abos kündigen und das Blatt am Kiosk liegen lassen. Man kann es ihnen nicht verdenken.

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2 Kommentare

  1. Eines haben die linken und grünen Weltverbesserer schon früh kapiert:wenn man erstmal die Medien beherrscht und den dummen Menschen die alles glauben was in den Zeitungen steht und in den regierungsnahen Propagandasendern wie ARD und ZDF den Leuten jeden Tag eine Gehirnwäsche verabreicht wird -dann kann man sie nach Belieben manipulieren.Leider informieren sich viel zu wenig Bürger in anderen als den gleichgeschalteten Systemmedien oder im Internet -aber es werden immer mehr.Wie hat Hampelmann Maas-früher Justitzminister !!! und heutiger Aussenminister einmal gesagt:wir müssen dafür sorgen dass die Bürger die Meinung der Regierung annimmt.Noch Fragen?? Solche Leute sollte man zum Teufel jagen.

  2. Soso, modernisiert…
    Interessant in diesem Zusammenhang ein interview mit Vera Lengsfeld, in dem sie sagt, dass Merkel die CDU früher schon nie gemocht hat und nur aus taktischen Gründen der Partei damals beigetreten ist.
    Innerlich würde sie über den Erfolg der Grünen jubeln, denn so kann sie ihre perfiden Pläne mit deren Hilfe umsetzen.

    Sie (Merkel) gehört für immer verflucht!

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