Nach einem erfolgreichen Testlauf im Juni gibt es jetzt ein Verbot für Waffen und gefährliche Werkzeuge in Berliner S-Bahnhöfen. Das Verbot gilt ab Donnerstag dem 1. November für volle drei Monate, also bis zum 31. Januar 2019. Betroffen sind jeweils die Nächte am Wochenende in der Zeit von 20 bis 6 Uhr, wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte.

Die Regelung gilt für den Streckenabschnitt zwischen den S-Bahn-, Regional- und Fernbahnhöfen Zoologischer Garten und Lichtenberg und alle dazwischenliegenden S-Bahn-, Regionalbahn- und Fernbahnhöfe.  Das bedeutet, dass alle in diesem Streckenabschnitt liegenden S-Bahn-, Regionalbahn- bzw. Fernbahnhöfe (Zoologischer Garten – Tiergarten – Bellevue – Hauptbahnhof – Friedrichstraße – Hackescher Markt – Alexanderplatz – Jannowitzbrücke – Ostbahnhof – Warschauer Str. – Ostkreuz – Nöldnerplatz – Lichtenberg) voll sicher sind.

Außerdem gilt das Waffenverbot auch für S-Bahn-, Regionalbahn- und Fernbahnverbindungen, und zwar „solange und soweit sie auf dem vorgenannten Streckenabschnitt verkehren oder an einem der vorgenannten Bahnhöfe halten“ so die BZ. Verstöße werden keinesfalls geduldet und scharf mit Bußgeld geahndet. Für Fernreisende, welche die genannten Bahnhöfe lediglich durchfahren, ohne daß ihr Zug dort hält, bedeutet das, daß sie die Maschinengewehre noch vor Erreichen des ersten Verbotsbahnhofs aus dem Zugfenster zu werfen haben. Sonst wird es teuer.

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Auch Werkzeuge vom Verbot betroffen

Verboten sind gefährliche Werkzeuge. Dazu zählen Messer jedweder Art und Klingenlänge, Pfefferspray, Schlaggegenstände und andere Waffen. Gerade die anderen Waffen sind die gefährlichsten. Die Einhaltung des Verbotes wird durch die Bundespolizei streng überwacht, Werkzeugträger werden schärfstens kontrolliert. Bei Verstößen muß Bußgeld entrichtet werden, was die Bußgeldeintreiber insofern vor ein Problem stellen dürfte, als daß der Büßpfichtige verbotswidrig bewaffnet ist.

Bereits beim Verbotstestlauf im Juni musste die Bundespolizei in einer Nacht insgesamt 51 erschütternde Straftaten feststellen. Die meisten davon leider wegen Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zu diesen Verbrechen obendrauf kamen noch fünf Verstöße gegen das Waffenverbot. Schlagstock, Schlagring und Springmesser waren rechtswidrig mitgeführt worden. Außerdem gab es vier Verstöße gegen das Mitführverbot von gefährlichen Gegenständen.

Hohes Gewaltniveau

Der Bundespolizei zufolge befindet sich die Zahl der Gewaltdelikte auf Bahnanlagen seit Jahren auf einem permanent hohen Niveau. Die Gewaltintensität habe jüngst sogar noch zugenommen. Es herrsche jedoch Zuversicht dahingehend, als daß durch das Verbot Gewaltstraftaten verhindert und friedferige Mitreisende geschützt werden können. Alljährlich reisen etwa 442 Millionen potenziell Gewaltbetroffener über das 327 Kilometer lange Streckennetz der S-Bahn in der Bundeshauptstadt.

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2 Kommentare


  1. Frauen stellen die MEHRHEIT der Wähler in der BRD.
    Wenn man sich die Wahlergebisse ansieht – auch
    unter Berücksichtigung einer massiven Wahlfälschung -,
    dann bleibt nur die Schlussfolgerung, dass die Frauen
    es nicht anders wollen. Eine Ausnahme davon stellen
    nur Kinder und Mädchen dar, die ja noch gar nicht
    wählen dürfen. Allen älteren Frauen, die wählen dürfen
    und den SYSTEMPARTEIENDRECK gewählt haben,
    hat man in das Gehirn geschissen.

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