In Malaysia wird es eng für Goldman Sachs. Das asiatische Land lässt sich die kriminellen Handlungen des US-Konzerns nicht länger gefallen und fordert Millionenbeträge zurück, die Goldman Sachs im Rahmen der Auflage eines Staatsfonds unrechtmäßig kassiert hatte.

von Günther Strauß

Überall auf der Welt geht Goldman Sachs skrupellos vor, wenn es ums eigene Geschäft geht. So auch in Malaysia. Doch das lassen die Asiaten sich nicht gefallen. „Es gibt Beweise, dass Goldman Sachs Dinge getan hat, die falsch sind“, sagte der malaysische Regierungschef Mahathir Mohamad in Bezug auf die Korruptionsaffäre im Rahmen des Staatsfonds 1MDB.

1MDB wurde im Jahre 2009 zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung aufgelegt. Für die Umsetzung zeichnete der malaysische Ministerpräsident Najib Razak verantwortlich – und beauftragte seinerzeit Goldman Sachs mit der Umsetzung der Finanzierung. Die US-Investmentbank hatte drei Anleiheemissionen im Gesamtvolumen von 6,5 Milliarden Dollar in den Jahren 2012 und 2013 begleitet und verlangte dafür stolze 600 Millionen Dollar.

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Doch das war den amerikanischen Verbrechern nicht genug. Mit maximaler krimineller Energie stahlen hochrangige Fondsmitarbeiter und Männer von Goldman Sachs mehr als 4,5 Milliarden Euro aus dem Fonds. Auch Ministerpräsident Najib Razak soll direkt in den Vorfall verwickelt gewesen sein. Bei einer Hausdurchsuchung im Mai fand die malaysische Polizei nach eigenen Angaben unter anderem umgerechnet fast 25 Millionen Euro in bar, Hunderte teure Handtaschen und Luxusuhren. Die Vorwürfe der Korruption bestritt Razak seinerzeit.

In den USA sind bereits zwei ehemalige Goldman-Sachs-Banker wegen des 1MDB-Skandals angeklagt worden, einer hat die Vorwürfe (unter anderem Geldwäsche) bestätigt und sich schuldig bekannt. Die Institution Goldman Sachs hingegen bestreitet den Vorwurf, horrende Gebühren für ihre Dienstleistungen verlangt zu haben und besteht auf die Vergütung in Höhe von 600 Millionen Dollar.

Malaysia jedoch will die Gebühren von Goldman Sachs zurückfordern. Im malaysischen Parlament wurde bereits entsprechend gefordert, dass das Land „aggressivere Maßnahmen“ ergreifen müsse, um die Gebühren und die Verluste wieder hereinzuholen. Für Goldman Sachs könnte die Affäre zu einer teuren Angelegenheit werden. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) zitiert Analysten, die die möglichen Kosten für Strafen und Schadenersatz auf mindestens zwei Milliarden Dollar beziffern. Der Schaden für die Reputation dürfte noch um einiges höher ausfallen. Das sehen offensichtlich auch die Anleger so: an der Börse verlor die Goldman-Sachs-Aktie in der Nacht auf Dienstag 7,5 Prozent an Wert.

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5 Kommentare

  1. Tim Leissner heisst der Deutsche he Betrugsbanker von Goldman Sachs. Inzwischen verurteilt, weil er auspackte. Blackrock, Mckinsey, KPMG usw.. sind reine Betrugs Consutls, wo dann Blackrock auftaucht mit dem Gangster Friedrich Merz, welche plötzlich mit anderen US Consults, Firmen, Hegde Fund über 1 Million Wohnungen in Deutschland besitzen, nachdem man die Landesbanken in betrügerischer Formj falsch beratete. Millionen Honare gingen an die Gangster v on der KPMG, McKinsey, welche die Deutschen Banken, Landesbanken in den Bankrot trieben

  2. …welchen Ruf soll Goldman Sucks bitteschön haben? Weiß doch jeder das diese Freimaurer der Pyramide sind = dicht machen und enteignen, sowie bestrafen! Entweder die Freimaurerei wird zerstört und es herrscht eine gerechte Verteilung in der Welt oder diese bzw. die Menschheit wird den Bach runtergehen…

  3. Und was hat die jüdische Goldmann /Sachs Bank in Deutschland für einen Schaden für uns angerichtet?alles wird unter dem Politteppich gekehrt, oh es sind doch nur die armen Juden!!!!
    Wenn du und ich seinen mehrere male aufgeforderten Strafzettel fürs Falschparken nicht bezahlen wandern sie als Verbrecher im Gefängniss.aber die Jüdische Geldmafia hat bei bei uns Narrenfreiheit,so siehst“s aus.Wer auf unseren verlogenen,korrupten,inzwischen DDR2.0 Staat setzt und ihm glaubt ist verraten und verkauft.

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