#unheilbar: „BILD Dir EINE Meinung!“ Tja, nur welche? Denn eine stramme „Haltung gegen rechts“ zu verbreiten wird selbst für die ambitioniertesten „Journalisten“ des Mainstreams immer schwieriger – im Deutungs-Dschungel der grassierenden Political-Correctness-Cholera!

von Johannes Daniels

Immer öfters rächt sich der „Kampf gegen rächts“ für das gutmenschliche AntiFa-Geschwader – Instant Karma für die Grünen Khmer auf ihren leichenübersät-medialen Killing Fields. Denn im Zuge der aggressiven GAGA-Hexenjagden und staatsfinanzierten Anti-Populismus-Jammer-Inquisition lauert so mancher fataler Fallstrick auf die unerfahrenen Kollegen der Merkel-Verlautbarungs-Organe! Und wer anderen eine Grube gräbt, fällt selber rein.

„Heidis CDU-Erben“ feat. Mickie Krause – Balla-Balla-Ballermann 

Einen solchen „Reinfall“ gibt es gerade bei der BILD. Wackere Enthüllungs-Journalisten der auflagen-darbenden BILD am Sonntag sind in Berlin einem eklatanten Nazi-Skandal „auf die Schliche gekommen“ und titeln: „WESTERWALDLIED“ in Berliner Kneipe – Junge Union grölt Wehrmachtslied!

Was war passiert ? Eine „Exkursionstruppe“ (laut BILD) der Jungen Union hatte sich am 9.11. mit dem glubschigen JU-Vorsitzenden Paul Ziemiak zum Gedankenaustausch getroffen. Danach saß der Schock bei den 15 wissensbegierigen CDU-Elèven so tief in den Knochen, dass sie weiter in die Kneipe „Zur Quelle“ in Moabit zogen. Denn wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen, erst recht in Berlin: Immer wieder soll nach BILD-Angaben dabei sogar „lautstark C-D-U gebrüllt worden sein“. Zudem fielen nach BILD „angeblich homophobe Bemerkungen“, der ungeziemenden Ziemiak-Fans.

Sie seien zudem durch „dominantes weißes männliches Verhalten“ aufgefallen, erzählt eine Berliner Zeugin. Für die angehenden CDU-Jungpolitiker stand die Exkursion unter dem Motto „Berlin – Tag und Nacht: Politik, Party und Sightseeing“. Und die Gendermetropole Europas mit den über 75 ambivalenten Geschlechtern kann so manchen Merkel-Fan aus der Provinz gerade „bei Nacht“ verwirren.

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Erbarme’ – die Hesse’ komme’

Voller Sangesfreude stimmten Merkels hessische JU-Pimpfe an, was ihnen gerade durch den Kopf im Sünden-Babylon Berlin ging, wahrscheinlich hatten sie aber auch bereits Heimweh. BILD enthüllt weiter: „Sie grölten im angetrunkenen Zustand das bei der Wehrmacht einst beliebte „Westerwaldlied“. Laut „Tagesspiegel“ hatten sie auch nichts dagegen, als sie singend von anderen Gästen gefilmt wurden: hier das „Nazi-Video“.

BILD weiter: „In Reaktion darauf und im vollen Bewusstsein, gefilmt zu werden, intonierten diese daraufhin das mit der Zeile „Heute wollen wir marschier’n“ beginnende Westerwaldlied – mehrfach und lautstark“.

Auch die Faktenchecker vom „Tagesspiegel“ lässt der „Westerwald“ nicht kalt:

Was für die Mitglieder der Jungen Union anscheinend ein Spaß war, erregt nun die Gemüter der Parteikollegen in Hessen und vieler Mitglieder des Abgeordnetenhauses in Berlin. Das Lied, 1932 von Mitgliedern des späteren Reichsarbeitsdienstes gedichtet, sangen Soldaten der Wehrmacht während ihrer Einmärsche in Frankreich, Holland und Luxemburg, später wurde es in das Liederbuch der Bundeswehr übernommen. Darin hieß es: ‚Dieses Lied ist das wohl bekannteste Lied der ehemaligen deutschen Wehrmacht. Es sollte daher immer besonders sorgsam abgewogen werden, ob und wo dieses Lied durch Angehörige der Bundeswehr gesungen wird’. Im Jahr 2017 wurde das Liederbuch auch wegen des Westerwaldliedes aus dem Verkehr gezogen.

BILD ist auch in seiner Mittwochs-Ausgabe noch schockiert:

Dass die JUler den Wehrmachtsschlager am 9. November, dem 80. Jahrestag der Reichspogromnacht, anstimmten, sorgt für zusätzliches Entsetzen, auch wenn das Singen des Liedes nicht verboten ist.

Die Berlinerin Mia Linda Alvizuri Sommerfeld war eine der ersten, die ihr Handy zückte, um das „bittere Treiben“ (BILD) aufzuzeichnen, für sie ein „absolut unangenehmer Moment“ – was nicht nur an den suboptimalen Intonationskünsten der beschwipsten Hessen lag. Sie habe nicht sofort gewusst, um welches Lied genau es sich handelte: “Aber wenn jemand am 9. November was mit ‚Marschieren‘ singt, dann weiß man schon, dass da was nicht stimmt.“ Sommerfeld veröffentlichte das Video sofort auf Instagram. Nachdem sie die Kneipe verlassen hatte, habe sie die Textzeilen gegoogelt und sei laut BILD schockiert gewesen.

Die erbarmungslosen BAMS-Rechercheure hätten wohl auch wie Mia Linda den JU-Aufbruchs-Song schnell googeln sollen, dann wäre ihnen zumindest DIESE Blamage erspart geblieben:

Ein Volksmusik-Trio namens „Heidis Erben feat. Mickie Krause“ singt auf YouTube:

„Heute wollen wir marschier’n
einen neuen Marsch probier’n
in dem schönen Westerwald
ja da pfeift der Wind so kalt“

Der amerikanische „Steueroptimierer“ amazon.de vertreibt sogar eine prekäre CD mit dem Weltkriegs-Soundtrack zu allem Übel – der Titel des dunkelbraunen (M)Arschmusik – und Kirmes-Techno-Samplers:

„Die größten Oktoberfest-Hits – präsentiert von BILD am Sonntag“. Voll Nazi !!

Auf CD 2, vor „Das geht ab“ von den „Atzen“, findet man das Lied „Oh — du schöner Westerwald“:

Auch sonst ist der Text des Ballermann-Elaborats auf dem „BamS“-Sampler deckungsgleich mit dem des „JU-Wehrmachtsliedes“ – ergänzt durch Spaßnudel Mickie Krause, der zwischendurch immer mal wieder „Eukalyptusbonbon“ ruft. Natürlich ist auch „Eukalyptus“ voll Nazi, denn die heimgesuchten Aussies wollen partout den UN-Migrationspakt der Blutraute nicht unterzeichnen – No Way!

Das „9-11“ der Jungen Union

Das „Westerwaldlied“ wurde in der Vergangenheit von zahlreichen deutschen Sängern interpretiert, darunter auch Heino (1968) und Willy Millowitsch, der daraufhin oft mit Slobodan Milosevitsch verwechselt wurde.

Klaus-Peter Willsch, CDU-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Rheingau-Taunus/Limburg, verteidigte den Parteinachwuchs. Auf seiner Facebook-Seite nannte er das Westerwald-Lied am Dienstag „ein Volks- und Wanderlied“, das weit über die Grenzen des Westerwaldes sehr beliebt sei. „Es ist kein Wehrmachtslied, sondern eine Liebeserklärung an unsere Heimat.“ Willsch erklärte außerdem, er lasse es sich nicht nehmen, „das fröhliche und mitreißende Lied auch zukünftig bei Volks-, Grill- und sonstigen Festen kräftig mitzusingen oder gar anzustimmen“ und postete im Anschluss den Text des Liedes. Skandal!

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Wild Wild Westerwälder …Grüne fassungslos

Am Mittwoch musste die JU Hessen dann eine offizielle Stellungnahme zu dem Vorgang abgeben: „Als Junge Union bekennen wir uns nicht nur zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, sondern auch zu den Traditionen und der Schönheit unserer Heimat. Das ‚Westerwaldlied‘ ist ein bei uns seit Jahrzehnten etabliertes und beliebtes Volks- und Wanderlied. Ein großer Teil der Reisegruppe bestand aus gebürtigen Westerwäldern“. „Gleichwohl sind Ort und Zeitpunkt des Anstimmens dieses Liedes unglücklich. Wir bedauern außerordentlich, wenn sich andere Besucher dadurch verletzt gefühlt haben sollten“, erklärte die hessische CDU-Jugendorganisation.

Aus dem Berliner Abgeordnetenhaus meldete sich June Tomiak von den GRÜNEN im „Tagesspiegel“ zu Wort: „Am 80. Jahrestag der Novemberpogrome beliebte Wehrmachtslieder zu singen, macht mich fassungslos.“

„Lied.Gut.“ – Lied.Schlecht. – Noch ein Selbstschuss der CDU

Auch das so genannte Bundesverteidigungsministerium unter Ministerin Ursula von der Leyen, CDU, hatte das Liederbuch „Kameraden singt!“ gestoppt, als eine der vordringlichsten Aufgaben der Bundeswehr im Kampf gegen „rechte Umtriebe und Wehrmachts-Bräuche“, wie beispielsweise durch den „Syrer Franco A.“ Im Mai 2017 wurde darauf hin die weitere Ausgabe des Bundeswehr-Liederbuches Kameraden singt! wegen des Westerwaldliedes und einiger anderer Lieder vom Verteidigungsministerium gestoppt, da „einige Textpassagen nicht mehr unserem Werteverständnis entsprechen“, so Flinten-Uschi.

Auch das durch unzählige US-Filme bekannte „Panzerlied“ (den meisten PI-Lesern aus ihrem 18-monatigen Zivilengagement für den Frieden immer noch geläufig) stand dabei besonders in der Kritik. Im April 2009 wurde ein Liederbuch der CDU Baden-Württemberg aus Political Correctness-Gründen aus dem Verkehr gezogen, weil es den Kasernen-Evergreen enthielt. Damals urteilte Günther Oettinger: „Ein solches Lied hat in keinem Liederbuch etwas verloren, schon gar nicht in einem der CDU“ und wies an, das Buch „Lied.Gut.“ mit dem Untertitel „Volkslieder und Schlager für fröhliche Stunden“ unverzüglich auf Steuerzahlerkosten komplett einzustampfen.

Herausgeber der „völkischen“ Volksliedersammlung waren Günther Oettinger und der damalige BW-CDU-Generalsekretär Thomas Strobl, der Schwiegersohn des amtierenden Bundestagspräsidenten.

Nüchtern betrachtet: Voll Nazi!

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