Die Dieselfahrverbote in deutschen Städten treiben immer skurrilere Blüten. So betrifft das Fahrverbot nun auch die Transporter der Essener Tafel. 22.000 Bedürftige werden nach dem Willen der Richter nun künftig nicht mehr beliefert.

von Günther Strauß

Laut Gerichtsbeschluss dürfen Euro-4-Diesel ab Juli 2019 in 18 Essener Stadtteilen nicht mehr fahren, Euro-5-Diesel ab September. Auch für die A 40 soll zwischen den Anschlussstellen Essen-Frohnhausen und Gelsenkirchen-Süd gelten derartige Fahrverbote. Das regt nicht nur den Großteil der Dieselfahrer auf, sondern auch Jörg Sartor.

Sartor ist Chef der Essener Tafel. Laut Sartor verfügt die Essener Tafel für den Transport von gespendeten Lebensmitteln über sechs Kühlfahrzeuge der Marke Mercedes Sprinter und zwei weitere Transporter. Die Fahrzeuge seien zwischen zwei und fünf Jahre alt und erfüllten lediglich die Euro-Normen 4 oder 5. Demnach dürften diese Fahrzeuge zukünftig nicht mehr auf den Straßen Essens unterwegs sein, um Bedürftigen Lebensmittel zu bringen – wenn keine Ausnahmegenehmigung erteilt wird.

Und danach sieht es aktuell nicht aus. Der Politik und den Gerichten sind die ärmsten und schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft mal wieder völlig egal. Wen kümmern schon 22.000 unter dem Existenzminimum lebende Bürger? In Essen offenbar niemanden. Die Essener Tafel mit Sitz im Huttroper Wasserturm an der Steeler Straße liegt nämlich mitten drin in der „Verbotszone“. Sollte das Land NRW in nächster Instanz mit seiner Berufung vor dem Oberverwaltungsgericht Münster scheitern, dürfte die Tafel-Flotte nicht mehr fahren.

„Dann machen wir den Laden dicht“, sagte der 61-jährige Tafel-Chef im Gespräch mit der WAZ. Sartor fährt selbst privat einen Diesel, einen VW Tiguan, Euro-4-Norm und wohnt in Altenessen. „Ich dürfte noch nicht einmal aus der Garage fahren.“ Sollte das Fahrverbot kommen, will sich der Tafel-Chef zur Ruhe setzen. „Dann bewache ich die Couch.“

Und wer kümmert sich dann um die Bedürftigen? Niemand! Denn die Politik sorgt sich auch in Essen viel lieber um illegal eingereiste Asylforderer, anstatt etwas für das eigene Volk zu tun. Sollen die Armen doch einfach zur nächsten Tafel gehen, es gibt ja in der gesamten BRD immerhin über 940 Einrichtungen – so wahrscheinlich die Denkart der Politverbrecher. Für Tafel-Chef Sartor sind Dieselfahrverbote auch ein Schlag ins Gesicht für alle Ehrenamtlichen, die ein Dieselauto nutzen und sich kein neues Auto leisten können. Aber was ist in der BRD heute noch ein Ehrenamt wert…

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7 Kommentare

  1. Das Volk hat nur bekommen was es bestellt hat. Diese sog. Volksparteien haben immer noch genug Prozente, damit sie „regieren“ können. Solange das so ist, werden diese Verbrecher die Daumenschrauben immer weiter anziehen, bis sie uns die Nägel rausreißen. Aber ich befürchte, daß auch dann keine Einsicht beim Volk eintritt. Ich weiß nicht was noch passieren muß, daß die Schlafschafe aufwachen und diese ganze Bagage zum Teufel jagen.

  2. Aber da muessen die aufpassen, dass ihre Asylies irgendwie versorgt werden, weil die rauben ja taeglich die Tafeln leer. Wehe die kriegen nix mehr…

  3. Bedürftige Deutsche werden verhöhnt von eioner Clique politischer
    Hochstapler und Krimineller , die im Dienstwagen , PR geschult,
    das Volk verhöhnen . Fett und in gepanzerten Limousinen zeigen sie
    wie „deutsch“ sie sind . Lichtjahre vom Volk entfernt, sichern sie sich
    ihre satten Diäten auf Kosten der Steuerzahler. Die Armen, Bedürftigen
    interessieren sie nicht. Was zählt ist das Wohl dieser Blutsauger
    und das Hätscheln der deutschen Schuldneurose und der Asylabzocker.

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