Für die westeuropäischen Linksliberalen zeichnet sich zunehmend eine Zweifronten-Situation ab: Sie sehen sich im Konflikt sowohl mit der US-Administration unter Donald Trump als auch mit widerspenstigen, d. h. konservativen und rechten Regierungen in Mittel- und Südosteuropa, allen voran Ungarn.

Jetzt schließt sich die Zange: der frühere Trump-Berater und Konservative Steven Bannon hat nun erklärt, im Europawahlkampf mit dem ungarischen Präsidenten Viktor Orbán zusammenarbeiten zu wollen. Beide hätten sich schon mehrere Male getroffen, erklärte Bannon dem ungarischen Sender RTL gegenüber.

Bannon, der inzwischen wieder für die oppositionelle Internetseite Breitbart arbeitet, sagte dem Sender, er habe schon in den vergangenen Monaten wiederholt Budapest besucht und sich dabei sowohl mit Orbán als auch mit dessen Mitarbeitern getroffen. Ein Sprecher der ungarischen Regierung wollte die Aussagen Bannons nicht kommentieren.

Orbán hatte die Idee von Bannons Gruppe „Die Bewegung“ begrüßt, die rechte Politiker bei der nächsten Europawahl unterstützen will. Es sei gut, dass nun jemand aus den USA nach Europa komme, um konservatives Denken statt liberaler Werte zu verbreiten, sagte Orbán. „Wenn das ginge, würde ich die Zentrale der Bewegung in Budapest eröffnen“, sagte Bannon RTL gegenüber.

Bannon kündigte an, dass auch der Meinungsforscher John McLaughlin, der bereits in den USA für ihn gearbeitet habe, in Europa und insbesondere für Orbán in Ungarn tätig sein werde. Im übrigen glaube er, dass es bei der Europawahl zu einem Zusammenprall von EU-Mitgliedern wie Frankreich und Deutschland, die eine stärkere Integration Europas wollen, und EU-skeptischen Ländern wie Ungarn kommen werde.

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3 Kommentare

  1. Dass die Visegrad-Staaten mit ihrer vorsichtigen und ablehnenden Frontbildung gegen Masseninvasionen aus der Dritten Welt als Hoffnung,als eine Hoffnung noch gelten tun für uns gebeutelte Westeuropäer, das lässt auch der Science-Fiction-Thriller von Alexander Merow „Beutewelt“- zu downloaden bei http://www.archive.org-vom Stapel. Habe denselben auch vor einem Tag an einem Kommentarschreiber hier zitiert, weil er auch Hoffnung nur im Baltikum und Osteuropa sieht. Unbedingt lesenswert so wie auch George Orwell 1984!

  2. Das wäre ein kluger Schachzug von Bannom und Orban um die Linke und Jüdische Übermacht zu stoppen und sie vom Sockel zu stoßen. Es wird Zeit dem jüdischen Rothschildlehrling Macron und der jüdischen Stasitante Merkel Beine zu machen zum abtanken und wenn sie nicht gehen wollen, wird einfach nachgeholfen.

  3. Das Europa-Parlament muss entweder abgeschafft oder grundlegend
    reformiert werden. Merkel,Macron und Juncker müssen entmachtet werden.
    Aber realistisch : alle hoffen auf deutsches Geld, daher der „Zusammenhalt“
    der Kriminellen. Orban ist ein wahrer Volksvertreter. Er schützt sein Volk
    vor den vergewaltigenden und mordenden Männerhorden im Zeichen
    des Halbmondes.

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