Nach exklusiven Informationen aus Geheimdienstkreisen, die dem Autor vorliegen, führt der Verfassungsschutz NRW bereits seit mehr als 7 Monaten eine großangelegte Geheimdienstoperation gegen die demokratisch legitimierte Alternative für Deutschland (AfD) durch.

von Stefan Schubert

Der Verfassungsschutz im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen verfügt nicht über den Status einer eigenständigen Behörde, sondern ist lediglich eine Abteilung im dortigen Innenministerium. Und genau dieses CDU-geführte Ministerium hat bereits vor über 7 Monaten eine großangelegte Geheimdienstoperation gegen die AfD begonnen. Dass eine Partei mit einer politischen Erfolgsgeschichte wie die AfD, die bei den letzten Landtagswahlen der CDU rund 10 Prozent der Wähler abwerben konnte, nun mit der Verfassungsschutz-Keule bekämpft werden soll, belegt einmal mehr den bedenklichen Zustand der Demokratie in Deutschland.

Auch innerhalb des Verfassungsschutzes hat diese Fokussierung auf den politischen Konkurrenten für viel Unruhe gesorgt. Und zwar für soviel Unruhe, dass diese internen Missstände aktuell den Autor erreichten. Nach Veröffentlichung des Spiegel-Bestsellers Die Destabilisierung Deutschlands – Der Verlust der inneren und äußeren Sicherheit traten weitere Mitarbeiter aus verschiedenen Sicherheitsbehörden mit dem Autor in Kontakt, sodass ein immer tieferer Einblick in interne Abläufe möglich war.

Demnach wurde eine Vielzahl von Mitarbeitern, »eigentlich alle, die aufrecht gehen können«, so ein Geheimdienstmitarbeiter sarkastisch, aufgefordert, in die AfD einzutreten, um aus jeglicher noch so kleinen Information einen negativen Bericht über diese Partei verfassen zu können. Mit diesem Material soll dann eine baldige offizielle Beobachtung durch den Verfassungsschutz begründet werden.

Politische Drecksarbeit für Wahlverlierer

Die Stoßrichtung des CDU-Innenministeriums ist offensichtlich: Mit einer VS-Beobachtung und deren stigmatisierender Wirkung solle es Beamten, Polizisten, Soldaten und Lehrern unmöglich gemacht werden, sich weiterhin für die AfD zu engagieren. Alle Beamten und sämtliche Angestellten im öffentlichen Dienst wären dadurch einem noch größeren Druck durch ihre staatlichen Arbeitgeber ausgesetzt. Diese bürgerlichen Mitglieder würden durch das Stigma »einer vom Verfassungsschutz beobachteten Partei« geradezu zum Austritt gedrängt. Und genau darum geht es den Wahlverlierern von CDU/CSU und SPD. Der demokratische Wettbewerb der Parteien würde durch diese staatliche Einflussnahme mit Geheimdienstmethoden vollkommen ausgehöhlt werden.

Die Destabilisierung Deutschlands
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Das Repertoire, welches dem Inlandsgeheimdienst für diese Zwecke zur Verfügung steht, ist vollumfänglich: V-Männer, Observationen inklusiver heimlicher Bild- und Tonaufzeichnungen, auch das Aufzeichnen von Telefongesprächen, Internet- und sonstiger Datenübertragungen fällt darunter. Zudem könnten durch die Abfrage von Mobilfunkzellen Gesprächsteilnehmer identifiziert und Bewegungsprofile erstellt werden. Ferner verfügt der Verfassungsschutz über die Möglichkeit von Online-Durchsuchungen und spezieller Bespitzelungs-Software wie dem sogenannten Staatstrojaner.

Und all dies könnte nun gegen eine von Millionen Wählern demokratisch legitimierte politische Partei eingesetzt werden, deren eigentlicher Hauptvorwurf darin liegt, von einem politischen Erfolg zum nächsten zu eilen. Diese Hintergründe sorgen auch innerhalb des Verfassungsschutzes NRW für gehörigen Ärger. Er wäre beim Verfassungsschutz angetreten, um »die Bürger vor Gewalt und Terrorismus zu schützen« und nicht, um die »politische Drecksarbeit für Wahlverlierer zu erledigen«, beschwert sich ein Insider aus dem Innenministerium gegenüber dem Autor.

Abteilung Islamischer Terrorismus »nicht mehr voll einsatzfähig«

Zudem sorgt ein weiterer Grund für erhebliche Verärgerung in den Reihen des Verfassungsschutzes: Das Amt in NRW ist alles andere als schlagkräftig aufgestellt. Im Gegenteil, es wurde in den letzten Jahren nicht mit ausreichenden personellen wie finanziellen Ressourcen ausgestattet. So mussten für den umfänglichen Angriff auf die AfD, Mitarbeiter aus unterschiedlichsten Abteilungen abgezogen werden, deren Arbeit dort niemand übernehmen kann, so die Quelle aus den Sicherheitsbehörden. Darunter fallen die Bereiche Links- wie Rechtsextremismus und auslandsbezogener Extremismus.

So stellt besonders das Ruhrgebiet mit seinem hohen Migrantenanteil einen Brennpunkt für Aktivitäten der verbotenen kurdischen Terrororganisation PKK und der türkisch-nationalistischen Grauen Wölfe dar. Diese können nun jedoch – wegen der politisch angeordneten Observierung der AfD – zunehmend ohne Überwachung agieren.

Dass zudem trotz der angespannten Sicherheitslage im Land Mitarbeiter aus der Abteilung Islamismus und damit aus dem Bereich Islamischer Terrorismus abgezogen wurden, »das schlägt dem Fass den Boden aus«. So bezeichnete ein Verfassungsschutzmitarbeiter die Abteilung Islamischer Terrorismus als »nicht mehr voll einsatzfähig«.

Eine entsprechende Anfrage an das Düsseldorfer Innenministerium mit der Bitte zur Stellungnahme wurde bis Redaktionsschluss nicht beantwortet.

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8 Kommentare

  1. Ich bin so frei zu sagen, ich bin stolz darauf Mitglied in der AfD zu sein. Die AfD ist eine Volkspartei die ehrlich vom Volk gewählt wurde.

  2. Also ich bin der festen Überzeugung, dass n i c h t s aber auch g a r n i c h t s mehr hilft!!!!!
    Das ist alles schon seit vielen Jahren beschlossene Sache!

    Und die Menschheit ist so blöde, dass die das Vorhaben störungsfrei durchziehen können!!!!!

  3. Verbrecher wo man hinschaut.
    Vasallen auf Schritt und Tritt.
    Autokratie in der reinsten Form.
    Unterdrückung des Geistes und der Menschen die diesem Treiben abgeneigt sind.

    Alles geht auf die Selbstverachtung und -zerstörung hin.
    Muslime und ihre Befürworter unterlassen nichts um anständige Menschen und die einzige Opposition im Land zu töten.

    Verbrecher bestimmen heute unseren Altag und es wird immer schlimmer.

    Wann steht das Volk auf und wehrt sich endlich? Oder werden die erst wach wenn alles zu spät ist. Wer den verdammten Lügen der Politiker glaubt ist von Dummheit gezeichnet.

  4. DIE FREIE WELT titelt

    Artikel 20 Absatz 4 GG (Widerstandspflicht) sei erfüllt

    Jurist stellt Eilantrag, um Merkel die Unterzeichnung des UN-Migrationspaktes zu untersagen

    Merkel will die freiheitlich-demokratische Grundordnung durch die Unterzeichnung des UN-Migrationspaktes beseitigen. Dessen ist sich ein Jurist sicher. Um diese Unterzeichnung zu verhindern, hat er einen Eilantrag an das Bundesverfassungsgericht gesendet.

    Das Bundesverfassungsgericht solle Merkel »im Wege der einstweiligen Anordnung« untersagen, »den Beitritt der Bundesrepublik Deutschland zum ‚International pact of migration‘ zu unterzeichnen.« …ALLES LESEN !!!!

    • Ja,ja diese Juristen . Im Grundgesetz ist im § 146 die Abschaffung des GG verankert. Und damit das deutsche Volk nicht auf die Idee kommt , den § 146 GG umzusetzen, wurde der § 20 Abs. 4 geschaffen. „Gegen jeden,der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“
      Finde den Fehler.

  5. Trotz alle Verbrechen die praktisch am laufenden Band von den illegalen Migranten begangen werden, wir die AfD zu Schuldigen gestempelt und auch noch per Verfassungsschutz gegen sie ermittelt.

    Richtigerweise sollte ein demokratischer Staat gegen die Personen ermittel, die illegal unsere Grenzen geöffnet haben und illegale Migranten hier Einlaß verschafften.

    Der Hammewr ist, dass diese Illegalen auch noch fürstlich alimentiert werden, währen im eigenen Volk die Falmilien-, Kinder- und Rentner-Armut immer größer werden.

    Wer solch ein Vorgehen befürwortet hat in unserer Politik nichte verloren und sollte zukünftig auf Staatskosten in einem Gefängnis untergebracht werden.

  6. Dieser Schlapphutverein sollte einmal im Bundestag vorbei schauen. Da brauchen sie nicht weit zu suchen, jeder der Etablierten ist ein Täter.

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