Was viele nicht wissen: In der Ukraine gibt es wegen unbezahlter Rechnungen vielerorts keine Heizung und kein warmes Wasser mehr. Diese Unkenntnis drüber hierzulande ist ganz einfach damit zu erklären, dass die deutschen Medien dieses Thema komplett totschweigen. Am Sonntag hat das russische Fernsehen in der Sendung „Nachrichten der Woche“ über die Situation in der Ukraine berichtet, Thomas Röper hat den Beitrag übersetzt:

Beginn der Übersetzung:

Die Ukraine, wo es bereits geschneit hat, ist nicht bereit für den Winter. So sehr, dass nun „kalte Unruhen“ begannen. Mit schwarzem Rauch von brennenden Reifen vor Stadtverwaltungen, mit spontaner Stürmung von Stadtwerken zur Öffnung der Ventile der Gasversorgung, mit Märschen nach Kiew und Krisen in der Regierung.

Das Symbol der frierenden Ukraine ist die Stadt Smela in der Region Cherkassy mit einer Bevölkerung von knapp 70 Tausend Menschen. Auf der Straße herrschen Minustemperaturen, nicht nur nachts, sondern auch tagsüber, die nicht beheizten Schulen schickten die Schüler nach Hause. Aus kalten Krankenhäusern mussten Patienten evakuiert werden. All dies ist auf hohe unbezahlte Gasrechnungen zurückzuführen. Es ist kein Geld da für die Begleichung der Rechnungen. Darüber hinaus wurde in Smela aufgrund von unbezahlten Stromrechnungen die Pumpstation und damit auch das Wasser abgeschaltet, sowohl heißes wie auch kaltes Wasser. Der Bürgermeister von Smela wurde in die Verchovna Rada (ukrainisches Parlament) gerufen, aber als er ankam, durfte er nicht rein, sein Passierschein wurde anulliert. In Smela riefen die örtlichen Behörden den Ausnahmezustand aus.

Aber Smela ist nur das Symbol für die ukrainische Katastrophe. So brach in Kriviy Rog eine Menschenmenge in das Gebäude der Stadtwerke und in die dortigen Kesselräume ein und schaltete selbst die Heizung für die 630.000 Einwohnerstadt ein. Und zusätzlich zündeten Aktivisten auch hier alte Gummireifen an.

Während der Rauch der Reifen wieder in den ukrainischen Himmel stieg, begrüßte Noch-Präsident Poroschenko den amerikanischen Energieminister Rick Perry, der sich bei Poroschenko für die Tatsache bedankte, dass die Ukraine nun teure Kohle aus dem amerikanischen Pennsylvania importiert und der außerdem teures amerikanisches Flüssiggas anbot. Poroschenko bot Rick Perry aus unverständlichen Gründen das ukrainische Gaspipelinesystem zum Kauf an, die rostigen Leitungen, die sich nach dem Bau der Erdgaspipeline Nord Stream-2 in wertlosen Schrott zu verwandeln drohen.

Die Atmosphäre war im Allgemeinen ziemlich schlecht, aber das Treffen wurde der Öffentlichkeit pompös präsentiert – als Beginn eines strategisch Dialogs zwischen den USA und der Ukraine über den Energiesektor. In dem Dialog geht es aber nur darum, den Bau von Nord Stream 2 zu stoppen, der den Russophoben sowohl in Amerika als auch in der Ukraine ein Dorn im Auge ist.

Aber hätte die Ukraine normale Beziehungen zu Russland erhalten, wäre es in den Häusern jetzt warm und die Ukraine wäre nicht das ärmste Land in Europa geworden, mit noch traurigeren Zukunftsaussichten. Und es gäbe weniger Korruption. Die Aussichten ist auch deshalb traurig, weil das Land de facto unter der Kontrolle des Internationalen Währungsfonds (IWF) steht. Er war es, der für ein symbolisches kurzfristiges Darlehen von eineinhalb Milliarden eine weitere Erhöhung der Gaspreise für Ukrainer erzwang. In Kiew zum Beispiel werden die Tarife ab dem 1. Dezember nochmal um gleich 32% erhöht. Unbezahlbar für die Menschen, die schon jetzt auf unbezahlten Gasrechnungen sitzen.

Und was macht Poroschenko? Sie werden es nicht glauben: Er erlaubt, die Rechnungen nicht zu bezahlen. Seine Regierung senkt die Zahlungsquote für das Gas der Blockheizkraftwerke von 90% auf 60%. Wenn also früher Gas bei einer Verschuldung von 10% abgeschaltet wurde, kann die Verschuldung jetzt bis zu 40% betragen. Diese Regel gilt nicht für immer, nur bis zum 1. April. Die Präsidentschaftswahlen in der Ukraine sind im März. Weiter in die Zukunft denkt Poroschenko daher nicht, frei nach dem Motto „nach mir die Sinnflut“. Die ungeheuren Schulden der Ukraine, sowohl im Inland als auch im Ausland, werden Poroschenkos Vermächtnis sein.

Darunter sind auch ausstehende Löhne. Die Menschen leiden. Vor kurzem blockierten die Bergleute die internationale Autobahn von Lwow (Lemberg) zur polnischen Grenze. Aus purer Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung. Sie haben seit dem Sommer keine Löhne mehr bekommen und nun steht der Winter vor der Tür.

Vor diesem Hintergrund sind die Prognosen der Meinungsforscher verständlich. Die jüngste Umfrage zur Präsidentschaftswahl, die von den drei angesehensten Instituten der Ukraine durchgeführt wurde, zeigt, dass nur 6,3% der befragten Personen für Poroschenko sind. Vor ihm lag sogar der Showstar Vladimir Zelensky. Für ihn waren 7,6%. Es führt Timoschenko. Ihre Wert sind auch schlecht, aber es sind immerhin 12,7%. Mit einem solchen Vorsprung gewinnt sie gegen jeden Gegner, wenn sie die zweite Runde erreicht.

Aber Poroschenko ist damit auf jeden Fall der Verlierer. Die Nachrichtenagentur UNIAN berichtete, dass Poroschenko seine Schiffswerft „Forge on Rybalsky“ verkauft hat. Der Verkauf von Vermögenswerten in der Ukraine ist ein Anzeichen für eine bevorstehende Flucht aus dem Land.

Ende der Übersetzung

In der Ukraine bahnt sich eine Katastrophe an, vor allem, wenn der Winter kalt wird. Man fragt sich, warum es darüber in den westlichen Medien keine Meldungen gibt. Will man, sollte sich das Volk erheben, den Russen die Schuld geben? Der durchschnittliche Leser wird es glauben, denn die Vorgeschichte, die sich seit Sommer anbahnt, wurde im Westen ja komplett verschwiegen.

Vladimir Putin: Seht Ihr, was Ihr angerichtet habt?

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4 Kommentare

  1. Die Lügen des Westen über die Ukraine

    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/03/die-lugen-des-westen-uber-die-ukraine.html

    Sind nicht mehr auszuhalten, gehört als Ergänzung zur Schlagzeile hinzu. Ist doch war. Die Politiker und Medien tun so wie wenn Russland die Ukraine überfallen hätte und das der Grund für eine Krise ist. Alles an den Haaren herbeigezogen und eine völlig aufgeblasene Hysterie. Dabei hat die aktuelle Situation einzig und alleine der Westen zu verantworten, mit dem Putsch einer demokratisch gewählten Regierung und Installation eines faschistischen Regimes. Der Gipfel der Frechheit ist die Äusserung von US-Aussenminister John Kerry in dem er sagte, es wäre unakzeptable in ein souveränes Land mit erfunden Gründen einzufallen, um damit seine eigenen Interessen durchzusetzen.
    Kerry kann damit nur die Politik der Vereinigten Staaten selber meinen, denn genau das tut Washington schon seit über 60 Jahren. Die Kriege gegen und die Invasion von Afghanistan und Irak sind solche Fälle. Mit glatten Lügen begründet nur im eigenen Interesse.
    Zur Erinnerung, Russland und Ukraine unterschrieben eine Vereinbarung die der russischen Schwarmeerflotte das Recht gibt bis 2042 auf der Krim stationiert zu sein und gleichzeigt dürfen bis zu 25’000 russische Soldaten sich dort aufhalten.

    Deshalb ist es eine komplette Lüge wenn westliche Medien und Politiker die russische Präsenz auf der Krim als „Invasion“ oder als „Verletzung des Völkerrechts“ hinstellen. Russland schützt seine Staatsbürger und Einrichtungen auf der Krim vor ultra-nationalen Nazi-Schergen, weil das illegale Regime in Kiew es entweder nicht kann oder nicht will, mehr nicht. Ausserdem hat der immer noch legitime Präsident der Ukraine, Viktor Janukowytsch, (es gab kein Amtsenthebungsverfahren und kein Urteil des Verfassungsgerichts), Präsident Putin in einem Brief aufgefordert, für Gesetz und Ordnung zu sorgen….

  2. UKRAINISCHE MEDIEN: KIEWER REGIME GAB SCHUSSBEFEHL

    Ukrainische Medien haben ein Telefoninterview mit einem der 3 ukrainischen Schiffskapitäne – Andrej Artemenko – geführt und veröffentlicht.

    Demnach wurde der Besatzung vor der Abfahrt aus dem ukrainischen Hafen die Telefone (Handys) abgenommen und ein Schussbefehl gegen die russische Küstenwache erteilt:

    „Wenn geschossen wird oder die Fahrt versperrt wird – bleibt nicht stehen und schießt zurück!“ – wurde laut den ukrainischen Matrosen ihnen noch vor der Abfahrt befohlen.

    Wichtig: Dieser Schussbefehl an die Schiffsbesatzungen war wohlbewußt, dass dass dann das sichere Ende und Versenkung der 3 ukrainischen Marineschiffe bedeutet hätte!

    Das war der Plan. Sie wurden in den sicheren Tod geschickt, um dem Kiewer Regime „medienwirksame“ anti-russische Bilder und Opfer zu bringen, um die Eskalation dann gegen Russland zu verwenden.

  3. Wollte die Ukraine die Kertsch-Brücke sprengen?

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2018/11/wollten-die-ukraine-die-kertsch-brucke.html?m=1

    Es gab Berichte in den russischen Medien, ich betone „gab“ weil verschwunden, der russische Geheimdienst FSB hat mit Hilfe des russischen Militärs eine Sprengung der neuen Brücke über die Kertsch-Strasse verhindert, eine geplante Provokation des neofaschistischen Putsch-Regimes in Kiew mit Hilfe der NATO, um einen Krieg mit Russland anzufangen. Deshalb haben am Sonntag russische Spezialkräfte drei ukrainische Patrouillenboote an der Durchfahrt unter Brücke gehindert, weil die Schiffe den Aufforderungen zur Umkehr nicht folgten, dann beschossen, aufgebracht und mitsamt ihrer Besatzungen festgesetzt wurden.

    Die anderen Fake-News-Lügen-Medien sind nicht besser, denn Putin und der Kreml sind einfach an allem schuld, egal was passiert. Es wird permanent über Russland gelogen und das Land und seine Führung immer schlecht gemacht.

    „Russland hat die Krim annektiert; Russland ist mit Panzern in die Ukraine eingedrungen; Russland bedroht alle seine Nachbarn … oder Europa … oder die ganze Welt“, deswegen muss die NATO aufrüsten und mit Kriegsgerät an die Ostfront.

    Das endlose Hetzen gegen Russland, der Zyklus von Sanktionen, die NATO-Kriegsmanöver an der Grenze und falsche Anschuldigungen können durchaus zu einem Krieg zwischen der NATO und der Russischen Föderation führen.

    Diesen Hintergrund werdet ihr natürlich nicht im Main-Shit lesen, denn dort geht es nur um die „böse Russen“, welche die „armen Ukrainer“ an der Durchfahrt behindert haben.

    Übrigens, Pietro Pornoschenkos Verhängung des Kriegsrechts über die Ukraine hat auch mit den kommenden „Wahlen“ zu tun und seinen sehr schlechten Umfrageergebnissen. So kann er die für den 31. März 2019 geplanten Präsidentschaftswahlen absagen, die Pressefreiheit einschränke und als Diktator weiter an der Macht bleiben.

    Ursprünglich war der Name seines Vaters „Valtsman“ und dieser nahm den seiner Frau an als Tarnung…..ALLES LESEN !!

    Nina kommentiert

    Merkel ist ausgewiesene Russland-Hasserin nachdem Soros sie umgedreht hat, sie will Russland nicht helfen. Und… sie unterstützt aktiv die Kriegstreiber USA, NATO & EU, die wollen alles andere, nur keine friedliche Lösung mit Russland !

    Oligarch & Putschist Poroschenko führt nur das aus, was von ihm erwartet wird ! Er soll für ständige Unruhe an der russischen Grenze sorgen und den Konflikt immer wieder schüren. Dieser Verbrecher, einer von Willkürherrscherin Merkels (korrupten) Kumpane, befolgt nur die ihm erteilten Befehle – sonst gibt’s für ihn kein Geld !

    Nach wie vor ist das Ziel der US-Oligarchen, Russland zu destabilisieren, von der EU zu isolieren und als Wirtschaftsmacht auszuschalten. Deshalb streben Kriegstreiber USA, NATO und EU die schnelle Integration der maroden Ukraine in das Verbrecher-Syndikat NATO an.

    Natürlich wollen die USA auch die Rohstoffe Russlands in die Hände bekommen um ihre gigantischen Schulden zu bezahlen !!

    Pacem kommentiert

    Ich war im September auf der Krim. Von wegen „Annexion“…nur glückliche Menschen, soweit das Auge reichte! Auch die Krimtataren wurden weder unterdrückt noch sonst etwas.

    Wer West-Main-Shit-Medien liest und hört: Bitte immer das GEGENTEIL annehmen, da liegt man absolut richtig !!!

    Was aber auch richtig ist, ist z.B. dass bei den Kriegsgräberstätten der deutschen Soldaten auf der Krim, die deutsche Administration den Geldhahn komplett zugedreht hat. Die „bösen Russen“ kümmern sich jetzt liebevoll um die Pflege der Soldatenfriedhöfe, mit Personal und Geld.

    Das Merkelsche BRD-Regime rotzt also seinen gefallenen Soldaten nicht nur im eigenen Land frontal ins Gesicht (siehe auch den Zustand und den Umgang damit), sondern auch die Kriegsgräberstätten im Ausland werden vorsätzlich vom Weib und ihren Handlangern politisch missbraucht… Nur, dass das mal öffentlich wird !!!

  4. Der Arme zigfache Milliardär Poroschenko holt sich von seiner finanzstarken Diktatorischen Freunden A.Merkel noch mal mit Ehrengeleit ein paar Milliarden gegen das eigene Volk, das wird UNS mit Flintenuschi auch passieren denn DIE lässt auch durch Moslems und Juden auf Das eigene Volk schießen, Wetten das !!
    Diese MultiKulti Bande unter der Kuppel muss Verjagt werden.
    Treffen wir uns am Samstag den 01.01.018 ab 14,00Uhr vor dem Reichstag / Brandenburger Tor der Reichshauptstadt gegen diese Diktatur zur Demo.

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