Nicht nur in der BRD geht die Justiz kuschelweich mit fremden Straftätern um. Da ein Triebtäter aus Kolumbien aufgrund einer Panne der Schweizer Justiz einfach wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, hat dieser nun erneut zugeschlagen. Das Opfer: Ein 8-jähriger Junge.

von Günther Strauß

Ganze sieben Mal hat William W. bereits zugeschlagen. Der Kolumbianer ist ein Serien-Vergewaltiger und begann seine zweifelhafte Karriere vor gut 19 Jahren. Im Mai 1999 wurde der negroide Triebtäter ein erstes Mal wegen sexueller Handlungen mit fünf Kindern verurteilt. Sein jüngstes Opfer war noch im Vorschulalter, zwei von ihnen hatte er brutal geschändet. Trotzdem kam W. glimpflich davon: Er erhielt eine bedingte Zuchthausstrafe von 18 Monaten sowie eine ambulante Therapie.

Die Therapie fruchtete jedoch nicht. 2006 schlug W. erneut zu. In Starrkirch SO sprach er ein achtjähriges Mädchen an, das gerade auf einem Trampolin im Garten spielte. Er lockte die kleine Selina in eine nahe Baubaracke und verging sich dort über mehrere Stunden schwer an ihr.

Nach der Wiederholungstat im Jahr 2006 wurde W. wegen versuchter Vergewaltigung, sexueller Handlungen mit einem Kind und sexueller Nötigung zu einer fünfjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Diesmal wurde eine stationäre Therapie in einer geschlossenen Anstalt angeordnet. Doch erneut erwies sich diese als kaum durchführbar – weil W. jede Kooperation verweigerte. Nach über 200 Einzelsitzungen hielt ein Gutachter fest, „keinen Zentimeter“ weitergekommen zu sein, und attestierte eine „mittelgradige bis hohe Wahrscheinlichkeit“ für einen Rückfall. Folglich stellte das Solothurner Amt für Justizvollzug einen Antrag auf nachträgliche Verwahrung. Diese platzte jedoch aus formaljuristischen Gründen. Ende 2016 war W. bis auf eine Fußfessel wieder frei.

Das inzwischen 20-jährige Opfer von 2006 leidet noch heute unter der Tat – und kann nicht glauben, wie ihr Peiniger wieder freikommen konnte. „Ich habe immer geahnt, dass er wieder zuschlägt“, sagte die junge Frau und sollte Recht behalten.

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Die Polizei nahm den kolumbianischen Triebtäter am vergangenen Montag im Oltener Restaurant Kleinholz wieder einmal fest, wo er als Wirt arbeitete. „Es wurde eine Strafuntersuchung wegen sexueller Handlungen mit einem Kind eröffnet“, sagt der Solothurner Oberstaatsanwalt Hansjürg Brodbeck. Es gehe im Wesentlichen um die Abklärung, ob der 45-jährige Beschuldigte einem achtjährigen Knaben in die Hose gegriffen und ihn am Glied berührt habe.

Oberstaatsanwalt Brodbeck hat Untersuchungshaft gegen den Perversen angeordnet, unter anderem „wegen Wiederholungsgefahr“. Ein Hohn für das jüngste Opfer und dessen Familie. Vielmehr steht die Frage im Raum, weshalb man den Serienvergewaltiger nicht schon längst in seine Heimat abgeschoben hat. Bereits im Jahre 1999 hätte dies passieren müssen, dann wäre das Mädchen im Jahre 2006 verschont geblieben und nun auch der kleine Junge, der wohl sein Leben lang traumatisiert bleiben wird. Derartiges Justizversagen ist im höchsten Maße gefährlich für die Allgemeinheit, doch das scheint kaum jemanden zu interessieren.

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