Für die Linken wird es eng. Bei der Regionalwahl in der südspanischen Region Andalusien erlebten die Sozialisten eine regelrechte Niederlage, während die rechte Partei Vox mit einem zweistelligen Ergebnis ins Parlament eingezogen ist.

von Günther Strauß

Für die Sozialisten wird es eng in ganz Europa. Die aktuellste Niederlage erreichten die Volksfeinde in Spanien. Seit 1982 regieren in Andalusien ununterbrochen die Sozialisten. Doch nun haben sie einen ordentlichen Dämpfer erhalten.

Ausgelöst wurde die Sozialistenkrise durch die rechte Partei Vox. Mit hervorragenden 11 Prozent zog sie erstmals ins Parlament ein und erhält damit voraussichtlich 12 der 109 Sitze. Die Sozialisten mit Regionalpräsidentin Susana Díaz an der Spitze fielen mit 27,9 Prozent der Stimmen von 47 auf 33 Sitze zurück. Sie bleiben zwar stärkste Partei, sind aber weit von einer eigenen Mehrheit entfernt. Ob Díaz weiterregieren kann ist fraglich, wie Spiegel Online berichtet.

Dass man in der bundesdeutschen Medienlandschaft nicht viel vom freien Wählerwillen in Spanien hält, wurde nicht nur beim Spiegel deutlich, der die Partei Vox als „rechtsradikal“ bezeichnet und somit das Bild in den Köpfen der Bürger bereits wieder vorzeichnet. Auch n-tv schäumt vor Wut und spricht über eine „fremdenfeindliche“ und „ultrarechte Partei“.

N-tv schreibt: „Es ist das erste Mal seit der Wiedereinführung der Demokratie in Spanien nach dem Tod des Diktators Francisco Franco 1975, dass eine ultrarechte Partei in ein spanisches Regionalparlament einzieht. Vox holte deutlich mehr Stimmen als erwartet: Umfragen hatten der Partei höchstens fünf Sitze vorhergesagt.“ Ob in Spanien auch ähnlich stark an den Wahlergebnissen herummanipuliert wird wie in der BRD? Kritiker gehen davon aus und werten den Erfolg der Vox daher umso größer.

Die Wahl in Andalusien galt auch als Stimmungstest für Sánchez, der seit etwa einem halben Jahr spanischer Ministerpräsident ist, sich aber nur auf eine Minderheitsregierung stützt. Regionalpräsidentin Susana Diaz hatte vorgezogene Neuwahlen ausgerufen, nachdem die Sozialisten die Unterstützung der Mitte-rechts-Partei Ciuadadanos verloren hatten. Nun haben sie bekommen, was sie verdienen. Die Wähler haben die Sozialisten nach jahrelangem Ausverkauf abgestraft. Damit rutscht ein weiteres Land in der EU nach rechts. Es bleibt spannend, wie sich die politische Landschaft weiter entwickeln wird.

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2 Kommentare

  1. Die etaplierten Parteien in ganz Europa können sich bald verabschieden.aber vorher werden sie noch Gift und Galle verbreiten und spucken. Es freut mich zu lesen was da AN da schreibt.Denn den Linken,Grünen,Roten und Schwarzen geht jetzt schon die Muffe.Ich hoffe das sich bald auch bei uns etwas regt in dieser Richtung.Denn diese Volksvernichter vom Bundestag müssen so schnell wie möglich von ihrem überbezahlten Thron herunter gezogen werden um sie in Sibirien das arbeiten lernen zu lassen,bei Wasser und Brot,einer Holzpritsche mit Stroh und einer Peitsche,die sie ja gut kennen womit sie uns 70Jahre lang geknechtet haben.Ich freue mich schon darauf und bin sofort dabei wenn es losgeht.

  2. Dass die „Kulturbereicherer“ auch ihre typische Krankheiten mitbringen, ist eigentlich erwiesen.
    Das HIV-Virus soll ja auch in Afrika ihren Anfang genommen haben; dabei wurde noch lange spekuliert in den 80iger Jahren letzten Jahrhundert, ob durch Sexualverkehr mit Menschenaffen es
    passiert sein soll oder doch eher Gentech-Labors dafür in Frage kommen… Ebola und/oder Beulenpest alles schöne sozusagen schwappt auch zu uns über – nicht nur unsere Sozialsysteme werden kollabieren sondern auch unser Medizinsystem. Die verantwortungslose Politikerkaste mit
    ihren geheimen Oberen muss dafür vor ein Tribunal, nicht von einem NGO-Gericht, abgerichtet werden! Nur diese Tatsache allein lässt für Zweifel sehr viel Platz was geheime Oberen betreffen
    auch tut…

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