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Viktor Orbán: Migranten sind „Gift“ und und deshalb wollen wir sie nicht haben

Viktor Orbán, Ministerpräsident von Ungarn

Im Zuge einer gemeinsam mit dem österreichischen Bundeskanzler Christian Kern abgehaltenen Pressekonferenz erklärte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán in eindeutiger und unmissverständlicher Form, dass Migranten ein „Gift“ seien, weshalb man sie in Ungarn nicht haben wolle. Diese Aussage erfolgte auch vor dem Hintergrund der Ermordung des Priesters Jacques Hamel, vergangene Woche in der Normandie.

„Ungarn braucht keinen einzigen Migranten für das Funktionieren seiner Wirtschaft oder für die Erhaltung seiner Bevölkerung oder für die Zukunft des Landes“, erklärte Orbán. „Dies ist auch der Grund, warum es keine Notwendigkeit für eine gemeinsame europäische Migrationspolitik gibt: wer Migranten haben möchte, soll sie bei sich aufnehmen, darf uns aber nicht mit Gewalt in dieselbe Richtung drängen. Wir brauchen keine Migranten bei uns.“

Bezugnahmend auf die jüngste Anschlagsserie in Westeuropa erklärte Orbán, dass „wir in Ungarn nur jene Zahl an Menschen hereinlassen dürfen, die wir unter Kontrolle behalten können. Nach ungarischer Wahrnehmung stelle jedoch jeder einzelne Migrant bereits eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit sowie eine Gefahr des Terrorismus dar.“

Viktor Orbán ist ein entschiedener Gegner des EU-Quotenprogramm zum Umsiedlung von Migranten. Ungarn wird am 2. Oktober ein Referendum über seine Teilnahme an diesem Programm abhalten.

Österreich hatte Anfang Juli versprochen, 20 Polizisten an die unagrisch-serbischen Grenze zu entsenden, wo in sog. „Transitbereichen“ etwa 20 Asylbewerbern pro Tag der Übertritt über die Grenze gestattet wird, um einen Asylantrag stellen zu können. Der österreichische Bundeskanzler Chistian Kern erklärte dazu, dass sich die Migrationsziffern nach Österreich und Deutschland aufgrund der energischen Maßnahmen Ungarns verringert haben. „Wenn wir die Nutznießer dieses Prozesses sind, dann müssen wir auch helfen“, so Kern.

Viktor Orbán erklärte während der Pressekonferenz auch, dass Ungarn bereit sei, einige Migranten aus Österreich auf Basis der europäischen Regeln zurückzunehmen, sie aber danach in ihre Herkunftsländer zurückschicken werde, vor allem in den Kosovo und nach Albanien. Es gebe ausreichende Vereinbarungen und Verfahrenregelungen mit den Herkunftsländern und jenen Ländern, welche diese Migranten auf dem Heimweg mit dem Bus zu durchqueren hätten.

Für die Europäische Kommission stelle die Migration nach wie vor ein Heilmittel für gewisse Probleme dar. „Für uns Ungarn jedoch sind die Migranten ein Gift und deshalb wollen wir sie nicht haben. Wir wollen nicht mit ihnen zusammenleben müssen“, so Viktor Orbán abschließend.

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Hans Kolpak
Hans Kolpak

Es kommt überhaupt nicht darauf an, welchem Kulturkreis ein Mensch angehört. Meines Wissens sind die Muslime die einzige Gruppe, die gewalttätig wird, sobald sie eine kritische Masse überschritten hat, während die Juden still und leise unsere Gesellschaft über die Medien unterwandert haben und die Asiaten uns wirtschaftlich überrennen. Die Medien kann ich mir aussuchen. Welche Produkte ich kaufe, entscheide ich selbst, doch wenn eine Axt in meinen Schädel eindringt, ist es mit der Wahlfreiheit vorbei. Das Drama geht von Washington D.C. aus: Islamische Terroristen wurden instrumentalisiert, indem sie finanziell und materiell unterstützt worden sind: Die „Liste von Terroranschlägen“ kann kein… Weiterlesen »

Turbo
Turbo

D’accord! Klasse-Kommentar + stimmige Meinung. Ich kann in allem nur zustimmen!

Chanton de Montreux
Chanton de Montreux

Very well……EXPLAINED….Mr. Orban …… an MATHEMATICIAN……like you are !!!!…..WE NEED IN

OUR COUNTRY GERMANY !!!!!!!

WHY ?????? WE HAVE IN …GERMANY…..ONLY PEOPLE……and POLITICIANS……which don’t know….

the result of the …..ADDITION of 1+1= ???

The Mathematician at studying !

Mik
Mik

… Im 21. Jht. werden homogene Nationalstaaten zu den wohlhabenden und friedlichen Staaten gehören. Sie werden die Gewinner sein. Deutschland wird mit Rassenunruhen und ethnischen Konflikten beschäftigt sein….

Diese Rassenunruhen werden (wenn überhaupt) stattfinden wegen Menschen, die so oder so ähnlich denken wie Sie, lieber Kobold!
Und nein, Homogenität ist noch nie ein Vorteil gewesen. Vielfalt ist definitiv besser und führt zur Erweiterung des geistigen Horizonts, so man sich darauf einlässt.

Bologna
Bologna

Ach so verstehe, Sie meinen also sinngemäß etwa einer dieser intellektuellen Zuckerschnecken „bunt statt braun“ oder „wie schaffen das“ aus der ARD und dem restlichen Berliner Politbüro. Die Grenzen dort zu ziehen, wo Menschen mit gleicher Wertvorstellung, Sprache und Wurzeln leben, ist für Sie demnach einer dieser „rechtspopulistischen“ Hirngespenste. Ich vermute mal Sie leben irgendwo abgeschottet in einer wohlhabenden Dorfgegend und beziehen ihre Informationen überwiegend aus ARD und ZDF und sind jetzt zufällig hierher gestoßen, weil Sie an die zensierte Wahrheit über den „Amoklauf von München“ über ein „soziales Netzwerk“ gelangt sind. Dass Sie sich aber mal selbst in der… Weiterlesen »

Kobold
Kobold

Für viele mögen Orbán’s Worte im Moment nicht sonderlich spektakulär klingen. Die Tragweite dieser weisen Entscheidung ist für viele nämlich gar nicht absehbar. Genauso wie die Tragweite von Merkel’s Entscheidungen. Es wird dazu führen, dass Ungarn in Zukunft zu den wenigen verbliebenen homogenen Nationalstaaten gehören wird und Deutschland afrikanisch sein wird. Im 21. Jht. werden homogone Nationalstaaten zu den wohlhabenden und friedlichen Staaten gehören. Sie werden die Gewinner sein. Deutschland wird mit Rassenunruhen und ethnischen Konflikten beschäftigt sein. Eine Art Militärdiktatur. Dann werden die 0.05% Wirtschaftswachstum im Jahr 2016 auch nichts mehr bringen.

Bert Brech
Bert Brech

Die Einzigen, die die Zudringlinge wirklich „brauchen“, sind „unsere“ Politiker bzw. ihre koscheren Stichwortgeber aus dem internationalen Finanzkapital.

Sie muessen moeglichst viele verschiedene Minderheiten mit buergerlichen Rechten („Integration’Teilhabe“) ausstatten und gegeneinander in Stellung bringen, um weiterhin moeglichst ungestoert im Sinne ihrer semitischen Herren re-gieren zu koennen.

BRD-Demokratentum ist Verbrechertum!

Dialektik der Aufklärung
Dialektik der Aufklärung

Berthold Brecht weint im Grabe auf seine Rote Fahne

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