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Syrien: Aleppo vor und nach der “Demokratisierung” durch den Westen

Syrien: Aleppo vor und nach der "Demokratisierung" durch den Westen 1

Fünf Jahre schon herrscht in Syrien Krieg. Das griechische Online-Portal Olympia.gr hat jetzt Fotos veröffentlicht, auf denen Orte in Aleppo vor und nach Ausbruch des westlichen geführten Angriffskrieg in Syrien gegenüber gestellt werden. Aleppo war vor dem Krieg die größte syrische Stadt, es ist eine der ältesten Städte der Welt und ihre Altstadt wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Aleppo hat eine weit zurückreichende multikulturelle Tradition. In der Stadt lebten und leben Araber, Kurden, Türkmenen, Perser, Christen, Muslime, Drusen und weitere Gruppen, insgesamt 2,5 Millionen Menschen waren es vor dem Krieg. Über ein Jahr, nachdem es Mitte März 2011 zu den ersten Demonstrationen im Süden Syriens kam, blieb es in der Stadt ruhig.

Bis 6-7.000 “Rebellen” aus dem Umland die Stadt am 22. Juli 2012 angriffen und die “Schlacht um Aleppo” begann. Zehntausende Bewohner wurden seither in den Kämpfen getötet oder verwundet und Unzählige sind geflohen. Die historische Substanz der Stadt wurde weitestgehend zerstört. Anonymous zeigt eine Auswahl von zehn Bildern, weitere findest du hier.

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Aleppo ist derzeit eine geteilte Stadt. Nach Medienberichten sollen circa 300.000 Menschen im von den “Rebellen” kontrollierten Ostteil der Stadt leben, im von der Regierung kontrollierten Westen sind es mit 1,2 Millionen etwa vier Mal so viele.

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Hubert Hoffmann
Hubert Hoffmann
3. Oktober 2016 21:35

Die Revolte kam nicht von ungeföhr .CIA -Agenten liefern Waffen und Einsatzpläne an die Rebellen,die Ihre Interessen vertreten .Und hätte SYRIEN nicht den russischen Stützpunkt den Plan über ein Pipeline nicht im Sinne der Massenmörder USA ,hätte es bestimmt keine Zerstörung der Stadt gegeben. Und auch leine Provokation der Massenmörder USA durch den Beschuss syrischer Soldaten – natütlich aus Versehen .

Sebastian Josef
Sebastian Josef
8. August 2016 22:12

Demokratie ist grundsätzlich das, dass Wort des Westen.

Dann in dessen Beziehung, wenn das Verbrecherische Amerika Blut vergießt.
Ich sagte: Schau Dir an, wie es wirklich ist!
Man sagte mir kümmere Dich um Dich und ich sagte:

Weil Wir so nette freundliche Europäer sind kann es Uns nicht geschehen, was der Teufel in der Welt tut.

Man sagte mir und ich auch: Ich irre mich!

Seitdem denke ich: Ich bin Eurpäer.

[Aber Amerikaner mag ich nicht.]

Anonymous P
Anonymous P
4. August 2016 17:44

Danke Russland

Rick Sanchez
Rick Sanchez
31. Juli 2016 15:06

Servus,
und wie sah es in Syrien aus bevor die Moslems so gut wie alle Christen bestialisch ermordeten?
Der Isalm ist eine Krankheit und er breitet sich so wie Krebs im menschlichen Körper aus,aber die Religion Satans greift auch nach ” der Seele ” des Menschen!
So wie man einen Tumor chirurgisch entfernt so muss die Welt vom Satanskult gereinigt werden!

Hans Kolpak
Hans Kolpak
31. Juli 2016 12:09

Was macht eigentlich Demokratie erstrebenswert? Mir fällt nichts ein! https://www.dzig.de/Ende-der-US-Hegemonie-multipolare-Welt-kommt Und eines steht fest: Demokratie ist teurer und weniger leistungsfähig als Monarchie oder Diktatur. Die Weltpolizei verwendet sogar Bomben, um “Demokratie” herbeizuführen. Und sozialistische Diktatoren sind erbärmliche Gestalten. Demokratie, Kommunismus und Sozialismus sind allesamt Ausbeutungssysteme zugunsten von Funktionseliten, die eine Mehrheit begünstigen, um an der Macht bleiben zu können. Ich stamme aus dem südlichen Ostpreußen, das heute von Polen verwaltet wird und denke daher kraft meiner Herkunft über Vieles nach, was meinen Zeitgenossen unwesentlich erscheint. Ostpreußen war ein Vielvölkergemisch, weil Menschen motiviert werden mussten, in diesem menschenleeren Raum zu siedeln.… Weiterlesen »

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