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Fake News: Die neue „Verschwörungstheorie-Keule“ von Politikern und Medien

Fake News: Die neue „Verschwörungstheorie-Keule“ von Politikern und Medien
Gemeinsam vereint im Kampf gegen unliebsame Wahrheiten: Facebook-Chef Mark Zuckerberg und Schlepperkönigin Angela Merkel (CDU)

Die Mainstreammedien kämpfen einen bereits verlorenen Kampf. Ihre Auflagenzahlen und Einschaltquoten kennen nur eine Richtung: gen Süden. Angesichts der offensichtlichen Propaganda der westlichen Presse, die selbst dem Unbedarftesten seit dem vom Westen initiierten Putsch in der Ukraine ins Auge gesprungen sein muss, die logische Folge.

Die Panik in den Medienhäusern und insbesondere in der Politik muss derob so groß sein, dass man sich wohl einiger Spin-Doktoren bedient haben muss, die zur „Rettung der Presse des Abendlands“ ein neue Keule entwickelt haben: Fake News oder auf deutsch Falsche Meldungen.

Galt bislang bei unangenehmen Themen die „Verschwörungstheorie-Keule“ als Mittel der Wahl, so hat man jetzt die Keule Fake News kreiert, um damit nicht nur einzelne unangenehme Themenfelder abkanzeln zu können (und sich damit erst gar nicht mit den Argumenten der anderen Seite beschäftigen zu müssen). Mittels Fake News kann man jetzt bequem ganze Webseiten der alternativen Medien (Breitbart, Infowars, Project Veritas, Natural News, Zero Hedge, usw.), die meist eine andere Sicht auf die Dinge haben, in eine „Spinner-und Lügenecke“ stellen: „Lügenpresse einmal anderes gedacht!“

Selbst „Neuland“-Merkel äußert sich beim Besuch des Kriegsnobelpreisträgers Obama dazu. Ein Beweis dafür, wie sehr die Hütte brennt. Der vollständige Verlust der Deutungshoheit seitens der westlichen Presse (auch im Auftrag der Politik, die wiederum von anderen bestimmt wird) ist in den Augen der „Stellvertreter der Macht“ nur durch aktives Eingreifen zu verhindern. Dass dabei nichts anderes wie eine Zensur stattfindet, scheint niemanden im „demokratischen Elfenbeinturm der Politik“ zu interessieren. Warum auch? Google, Facebook und Twitter werden dabei als Werkzeug benutzt, um eine Zensur „ungewünschter Nachrichten“ zu erreichen. Und diese Unternehmen sind gerne bereit die Drecksarbeit zu tun.

Im Zusammenhang mit der Präsidentschaftswahl in den USA setzte sich das Portal Konjunktion.info vor Kurzem in einem Artikel mit nahenden Ende der Mainstreammedien auseinander. Ein Punkt, der den „Machern in den Redaktionsräumen“ anscheinend doch mehr bewusst ist als gedacht. Die entsprechende Reaktion sehen wir gerade. Mittels der neuen Keule Fake News versuchen die alteingesessenen, immer noch von sich selbst als Flaggschiffe der Information und Hort der Glaubwürdigkeit sprechenden Teile der ehemaligen Mainstreammedien wieder Oberhand zu gewinnen und die Deutungshoheit zurück zu erlangen. Google, Facebook und Co. werden sie (und die Politik) dabei durch die Nichtauffindbarkeit einer anderen Meinung in den Suchergebnissen usw. unterstützen. Ein Fakt, der bei der Mehrheit der Bevölkerung erst noch ankommen muss.

Wenn noch irgendjemand glaubt, dass die „angebliche westliche Demokratie“ allen anderen (Staats-)Formen überlegen ist, liegt insoweit richtig, dass nur in einer Demokratie – besser Scheindemokratie – wie der unseren im Westen, eine Zensur von den Medien selbst eingefordert werden kann.

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