Deutschland

Erste Amtshandlung: Berliner Bürgermeister gönnt sich Luxusdienstwagen für 325.000 €

Erste Amtshandlung: Berliner Bürgermeister gönnt sich Luxusdienstwagen für 325.000 €
Berlins Senatschef Michael Müller (SPD)

Berlins Bürgermeister Michael Müller ist noch keine Woche im Amt, da wird bereits aus dem Vollem geschöpft und das Steuergeld ehrlich arbeitender Bürger verprasst. Weil sich Müller beharrlich weigert den Audi A8 seines Vorgängers Wowereit zu nutzen, bestand die erste Amtshandlung darin, eine Großbestellung bei Mercedes abzugeben.

Während es einfachen Leuten in der BRD immer schlechter geht und Obdachlose in Berlin für eine Übernachtung in einer entsprechenden Einrichtung kräftig zur Kasse gebeten werden, wird nicht nur viel Geld für zugereiste Potentiale locker gemacht. Auch Politiker und vermeintliche Volksvertreter wirtschaften mit maximalem Engagement in die eigene Tasche und geben mit Freude Steuergelder aus.

Berlins Senatschef Michael Müller zeigte jüngst eindrucksvoll, wie man Steuergeld verschwendet. Der SPD-Politiker, der sich seit dem 11. Dezember 2014 Regierender Bürgermeister von Berlin schimpfen darf, wollte schließlich standesgemäß durch die Hauptstadt chauffiert werden. Der Audi A8, den bereits sein Parteikollege und Vorgänger Klaus Wowereit nutze, war für Müller nicht mehr angemessen. Er orderte stattdessen einen Mercedes Benz.

Nach nunmehr 9 Monaten Bauzeit ist die Sonderanfertigung noch vor Weihnachten bereit zur Auslieferung. Obwohl Wowereit bereits Prügel einstecken musste (in diesem Fall in Form von kritischen Worten), da sein Audi A8 mit ca. 11 Litern Verbrauch nicht gerade ein Beitrag zum von den großen Systemparteien so oft geforderten Klimawandel ist, ist sich Müller nicht zu schade, mit seinem neuen Mercedes noch einen draufzusetzen. Fast 13 Liter soll die Sonderanfertigung laut Herstellerangabe schlucken, da wird selbst Wowereit staunen.

Müllers neuer Mercedes S 600 Guard kostet mindestens 325.000 €, wie die BILD berichtete. Die Senatsverwaltung äußerte sich dazu nicht. Die Chancen, dass der Preis höher ist, stehen also gut. Der SPD-Politiker scheint sehr große Angst zu haben, denn der neue Wagen ist gepanzert und mit splittersicheren Fenstern ausgestattet. Die Sicherheitsvorkehrungen schlagen im Gewicht deutlich zu Buche, insgesamt wiegt das Fahrzeug 4 Tonnen. Da dieses Gewicht nicht so einfach bewegt werden kann, muss ein 12-Zylinder mit 530 PS Abhilfe schaffen. Außerdem wurden deutlich stärkere Bremsen verbaut, damit der Bremsweg geringer wird. Der neue Dienstwagen in Berlin ist von einem konventionellen Chauffeur nicht fahrbar, da er aufgrund der ganzen Anpassungen ein sehr eigenes Fahrverhalten hat. Da kann nur ein speziell ausgebildeter Fahrer Abhilfe schaffen. Dieser bezieht natürlich auch ein stattliches Gehalt – der Steuerzahler kommt ja dafür auf.

Berlins Senatschef Müller ist mit seinem neuen Mercedes S 600 Guard in einem der sichersten Fahrzeuge in der Hauptstadt unterwegs. „Denn das Fahrzeug erfüllt die Voraussetzungen der Schutzklasse VR9. Konkret heißt das, dass das Fahrzeug einem Beschuss aus einem Nato-Sturmgewehr mit Stahlhartkern-Munition standhalten müsste“, erfährt man aus der Berliner Morgenpost. Selbst der gleichzeitigen Sprengung von 2 Handgranaten hielte der gepanzerte Wagen stand, lässt der Hersteller mitteilen. Wozu braucht jemand, der Politik für die Menschen macht, ein solches Fahrzeug? Hat Müller etwa Angst um sein Leben? Da könnten wir ihm einen einfachen Tipp geben: Mach wirklich Politik für das Volk und schon mögen dich die Menschen, lieber Michael!

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