Deutschland

Kriegsvorbereitungen: “Flintenuschi” verlegt Panzergrenadierbataillon an russische Grenze

Kriegsvorbereitungen: "Flintenuschi" verlegt Panzergrenadierbataillon an russische Grenze 1

Verbluten bald wieder deutsche Soldaten auf den Schlachtfeldern am Don? Das komplette Panzergrenadierbataillon 122 aus dem bayrischen Oberviechtach bereitet sich gerade auf seine Verlegung an die Ostfront vor. Bereits im Februar 2017 wird der einsatzbereite Gefechtsverband in Bataillonsstärke, mitsamt Soldaten und schweren Kampfpanzern, an der russischen Grenze in Litauen stehen.

von Thomas Wiegold

Die deutsche Beteiligung an der Enhanced Forward Presence, der verstärkten vorgeschobenen Präsenz der NATO an der russischen Grenze, nimmt immer mehr Gestalt an. Das Panzergrenadierbataillon 122 trainiert derzeit auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr für seinen Einsatz in Litauen, der im Februar kommenden Jahres beginnen soll – wie es die NATO auf ihrem Gipfeltreffen im Juli beschlossen hatte.

Ein halbes Jahr sollen die Panzergrenadiere aus Oberviechtach in Litauen bleiben und dann durch andere deutsche Kampftruppen abgelöst werden. Zusätzlich zu dem Kern der Battle Group, die die Bundeswehr stellt, werden die Niederlande und andere Nationen Truppen entsenden. Die rotierende Einheit in Bataillonsstärke, so hatte es Heeresinspekteur Jörg Vollmer angekündigt, werde zwar vor allem üben – sei aber ein einsatzbereiter Gefechtsverband.

Die NATO-Truppen, die jeweils mit einer solchen Battle Group in den drei baltischen Staaten und in Polen präsent sein werden, sollen der Abschreckung gegen Russland dienen – um es auf den Punkt zu bringen: Als Tripwire (Stolperdraht). Ähnlich wie einst die Soldaten der Westalliierten USA, Großbritannien und Frankreich in Westberlin können sie höchstens einen begrenzten Angriff, wenn er denn überhaupt käme, zurückschlagen. Aber sie sollen dafür stehen, dass ein Angriff auf eines der baltischen Länder oder Polen angesichts der multinationalen NATO-Präsenz ein Angriff auf das ganze Bündnis wäre.

Es ist übrigens, ich bitte die Unschärfe in der Überschrift zu verzeihen, eben keine Stationierung – weil ja die Truppe alle sechs Monate rotieren soll. Es ist übrigens auch kein Auslandseinsatz, weil es ja ein Übungsaufenthalt im NATO-Gebiet ist. Deshalb ist es die seit diesem Jahr offensichtlich neu erfundene Form des Engagements: Eine so genannte Aktivität – wie die NATO-Mission in der Ägäis.

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Bahrtus
Bahrtus
7. Januar 2017 16:02

Putin lacht sich doch kaputt über diese jetzige Bundeswehr. Flinten Uschi hat doch alles kaputt gespart . Würde mich mal interessieren wieviele Panzer überhaupt noch einsatzbereit sind … Bundeswehr ist jetzt doch nur noch ein Witz und eine Schande . Vor 20 jahren sah das noch anders aus . Nun sieht man nur Hobbysoldaten mit langen Haaren ,Ohrringen usw . Im Ernstfall sind das die ersten die die Waffen strecken. In Bremerhaven kommen nun die Panzer und Fahrzeuge der Kriegstreiber von Obama an und in Garlstedt werden immer ca. 400 Amis für eine Woche bleiben bis es Richtung Osten weitergeht… Weiterlesen »

Rainer Grieser
Rainer Grieser
25. Dezember 2016 13:39

Heeresgruppe Nord, Feldmarschall von Küchler, bitte wieder auf(er)stehen ! Es winken neue Abenteuer ! Bitte beachten : -Das Führerhauptquartier liegt nicht mehr in Ostpreußen, und heißt auch nicht mehr “Wolfsschanze”, sondern in der Nordamerikanischen Union und heißt ” Pentagon” -Der derzeit noch amtierende Führer ist eine Person mit ” Migrationshintergrund ” und nennt sich mit vollem Namen Muhammar Hosseijn Obama er mir auch nicht mehr mit ” Heil, mein Führer ! ” angebellt, nur noch ganz lässig ” hey, Baracke ! ” Ja, ja, Herr Generalfeldmarschall, einige Änderungen müssen Sie bei Ihrer Reaktivierung- ex mortem- beachten ! Wir multiethnisch vermischeten… Weiterlesen »

K.Becker
K.Becker
17. Dezember 2016 16:48

Las in einem Kommentar: Diesen Befehl hätten die Soldaten verweigern müssen.
Diese Soldaten sind keine Bürgerwehr zur Verteidigung , das war einmal, sie sind Söldner und haben ihren Sold zu verdienen.
Trotzdem äußerst beschämend, dass Deutschland sich dazu hergibt und mitmacht.
Wie sagte die “Grün”: Herr Gott lass Hirn regnen. Hätte sie mal den Verantwortlichen zu diesem Kriegsspiel sagen sollen.
Bei möglichen ernsthaften Situationen sagt Merkel: War nicht vorhersehbar.

schnuggi1521
schnuggi1521
16. Dezember 2016 21:16

Für die russischen Streitkräfte ist das doch keine ernsthafte Bedrohung.Hat man doch gesehen wie sie die technik der Amis austricksen.
Plötzlich geht die Elelektronik im Panzer nicht mehr weil Iwan nicht Krieg machen will. dann heißt es Deutschman “Ruki Werch” und ab nach Sibiren zur Umerziehung. kann die sechste Armee unter Paulus ein Lied davon singen.

Günter Braun
Günter Braun
16. Dezember 2016 18:10

Es ist ein Manöver auf NATO-Gebiet. Da kann man eigentlich nicht meckern. Aber die Panzer-Besatzungen werden feststellen, daß sie zum falschen Zeitpunkt (Winter) am falschen (klapperkalten) Ort sind. Das Jagdgeschwader, in dem ich die Ehre hatte dienen zu dürfen, übte auf Sardinien und Beja/Portugal. Dort wehte selbst im Winter die Meeres-Brise “mild and mallow” wie ein Prälaten-Furz. Die Amis, die bisher nur Kriege in gemäßigten Breiten angezettelt haben, werden sich in ihren Abrams “an der Ostfront” den Arsch abfrieren. Warten wir die Vereidigung von Trump ab, dann ist das Manöver beendet. So wird das Putin auch einschätzen.

nanuna.na
nanuna.na
16. Dezember 2016 15:20

Assad bietet allen Rebellen, die ihre Waffen niederlegen, eine Amnestie an. Allen Rebellen, die die Waffen nicht niederlegen wollen, bietet Assad freies Geleit aus den eingeschlossenen Rebellengebieten an. Die Mitläufer aus den Reihen lokaler Bewohner legen die Waffen nieder. Für sie ist klar, dass die USA ihr Versprechen von Macht und Goldbergen für die Opposition nicht erfüllen können. Ihr Kampf ist zu Ende. Aber für die Söldner kommt das nicht in Frage. Die meisten Söldner sind gar keine Syrer, sie hatten kein vorheriges Leben in Syrien, zu dem sie zurückkehren könnten. Und sie werden nur bezahlt, wenn sie weiter kämpfen.… Weiterlesen »

Basterix & Josefix
Basterix & Josefix
16. Dezember 2016 11:20

Ich formuliers mal so: Wenn Europa nicht so dumm ist, gibts keinen Krieg. Wenn Deutschlang gerecht ist, ist die Hose voll, und wenn Japan, Japan ist, dann haben sicherlich frie Länder und Menschen etwas gegen diesen Wahnsinn, der nicht aus der Menschenideologieperspektive alleing zu betrachten ist.

Dann ahben Wir, Deutschland, Europa, Russland, China udn Japan auf der Karte, und dann “versinkt die Insel im betrügerischen Dreck, wie sie es verdient”

Basterix & Josefix
Basterix & Josefix
16. Dezember 2016 11:32

“Und um die scheinbare Gefangenschaft durch das Schuldgeldsatansystem des Papeirgeldes zu lösen, muss man die Ketten, das Zahlenschuldscheissdreck mit bisschen Bürokratie auf ein Papierchen schreiben. Man muss nur eintragen, wer Schuldner und Gläubiger ist, dann lebt der Mensch wieder von der Erde, so wie Gott es bestimmt hat; Denn GOTT hat das verboten und das ist gesetzeswidrig. Kein Mensch tauscht 5 Euro gegen 5 Euro, weil es doch immer um die Wertschätzung der Schöpfung geht, heute nennt man die Produkte, Ware, und Technik kommt immer von der Natur. Also hat das Geld immer mit etwas zu tun, dass man kaufen… Weiterlesen »

Basterix & Josefix
Basterix & Josefix
16. Dezember 2016 11:15

Gehört hab ich, ich Idiot, dass es wichtig ist für die “Nachwelt” Ordnung, nein neue Weltordnung, was auch immer, aber wer den Krieg gewinnt ist wichtig. Ja, das stimmt. Danke.

Manche haben ja wirklich Interessen, komisch. Ich dachte, wenn man beobachtet, dass die Politik grundsätzlich gegen die Interessen des Menschen aggiert, dann kann Alles nur noch besser werden ..
– mit oder ohne Heuschrecken.

🙂

Bert Brech
Bert Brech
16. Dezember 2016 2:39

Wenigstens bleiben die zu erwartenden Opfer an der “Ostfront” mit einem Batallion noch ueberschaubar, so dass das “Bundeswehr Ehrenmal” in Berlin (noch) nicht um einen “Doppel Carport” erweitert werden muess.

lohdie
lohdie
15. Dezember 2016 21:37

Wie ich soeben erfahren habe, werden in Wilhelmshaven zur Zeit amerikanische Panzerverbände ausgeschifft. Kommen die auch nur zum Spielen?
Diese Sucht am Untergang ist verdient schon eine pathologische Betrachtungsweise..

nordsee-marie
nordsee-marie
16. Dezember 2016 5:26
Reply to  lohdie

Bremerhaven ist im Gespräch. Ich werde am Wochenende mal hinfahren

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