Deutschland

Der raffgierige Staat: Leistung wird bestraft! Fleißige? Verlasst das Land!

Der raffgierige Staat: Leistung wird bestraft! Fleißige? Verlasst das Land! 1

In Deutschland werden die Fleißigen bestraft und diejenigen, die es locker nehmen, staatlich alimentiert. Die Steuer- und Abgabenlast ist so hoch wie nie zuvor. Fast 53 Prozent gehen schon an den Gier-Staat und seine Vasallen. Kein Wunder also, dass jährlich über 150.000 Leistungsträger unser Land verlassen. Zurück bleiben immer mehr Leistungsverweigerer.

von Dr. Michael Grandt

Es ist ein offenes Geheimnis: Unsere Mittelschicht stirbt. Denn diejenigen, die hierzulande Leistung erbringen werden bestraft, indem sie systematisch zur Kasse gebeten werden. Ausgerechnet die Bevölkerungsgruppe, die am meisten erwirtschaftet, wird durch immer höhere Steuern und Abgaben zerdrückt. Stellen Sie sich einmal vor: Pro Kopf zahlt jeder Deutsche etwa 7.500 Euro im Jahr. Das sind Tag für Tag 20 Euro ans Finanzamt!

Vom Lohn bleibt immer weniger übrig

Fakt ist auch: Die Steuerlast in Deutschland zerdrückt die Fleißigen. Nicht umsonst steht Deutschland auf Platz 3 der Liste der 34 OECD-Länder mit dem höchsten Steuersatz. Als deutsche Steuerzahler liegen wir damit weit über dem OECD-Durchschnitt. Stellen Sie sich einmal vor: Ein Single, der seine Kosten nicht mit einer Partnerin teilen kann, zahlt sage und schreibe über 27 Prozent mehr an Steuern als in der Schweiz!

Unterm Strich bleiben den deutschen Arbeitnehmern und Steuerzahlern von jedem verdienten Euro (100 Cent) nur 47,1 Cent übrig! Der Rest, in Höhe von 52,9 Cent pro Euro, geht an den Staat! Und das in Form von Lohn- und Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer, Energiesteuer, andere Steuern (z.B. Hunde-, Kfz- und Kaffeesteuer), EEG-Umlage und Rundfunkabgabe, Rentenversicherung, Krankenversicherung, Arbeitslosen und Pflegeversicherung.

Der gierige Staat

Auch der Staat ist so gierig wie noch nie in seiner Geschichte! Der Anteil der Steuereinnahmen an der Wirtschaftsleistung (BIP) lag 2010 bei 21,4 Prozent. Im Jahr 2016 beläuft der Anteil 22,8 Prozent. Das entspricht etwa 42 Milliarden Euro mehr Steuereinnahmen. Bis 2017/2018 kann sie sogar auf 23 Prozent steigen.

Das bedeutet für Sie: Mit jeder Gehaltssteigerung (oder Urlaubs- und Weihnachtsgeld) greift ein höherer Steuersatz. Der Staat beansprucht dadurch also einen immer höheren Anteil an der Wirtschaftsleistung, die Steuerquote steigt. Heute fällt jeder, der rund 53.000 Euro verdient unter den Spitzensteuersatz. Dieser liegt nicht einmal beim Doppelten des Durchschnittslohns. In den 1950er-Jahren musste man erst den Spitzensteuersatz zahlen, wenn man das 17-Fache des Durchschnittslohns verdiente.

Heute fallen mittlere Einkommen unter die Steuer-Spitzensätze. Das bedeutet im Klartext: Es lohnt sich nicht, mehr zu arbeiten oder: Leistung wird bestraft! Kein Wunder also, dass immer mehr Leistungsträger unser Land verlassen. Fast 53 Prozent an Steuern und Abgaben schnappt sich der Staat und dennoch sind Straßen marode, Schulen baufällig und viele Pflegeheime – ein Horror!

Soziale Ungerechtigkeit

»Soziale Gerechtigkeit« ist der Begriff, den Sie von Medien und Politikern immer und immer wieder hören. Denn wer kann denn allen Ernstes gegen soziale Gerechtigkeit sein? Derjenige, der es ist, wird sofort in eine Schublade gesteckt. »Soziale Gerechtigkeit« bedeutet per se, dass alle Individuen in einer Marktwirtschaft gleich behandelt werden, bzw. dieselben finanziellen Ressourcen zur Verfügung stehen. Ob nun staatlich alimentiert oder selbst erwirtschaftet sei dahingestellt. Ich meine ALLE! Auch die Leistungsträger sind damit gemeint. Doch im Grunde genommen ist »soziale Gerechtigkeit« zu einem ideologischen Kampfbegriff der Linken und Sozialisten geworden, um einem unersättlichen Umverteilungsstaat zu installieren.

Der Umverteilungsstaat als neues »goldenes« Kalb

Soziale Gerechtigkeit wird von link-rot-grünen Politikern im Zuge der Neiddebatte immer wieder ins Feld geführt. Der Umverteilungsstaat als neues goldenes Kalb, um das sich die Leistungsscheuen scharen. Das heißt für Fleißige: Andere laben sich durch linke Umverteilungsorgien an ihren Errungenschaften. Durch immer höhere Steuern für Besserverdienende, immer höhere Beiträge und Abgaben bleibt das Engagement allmählich auf der Strecke. Mehr und mehr Leistungsträger verlassen unser Land und mehr und mehr Leistungsempfänger kommen zu uns. Das kann auf Dauer nicht gut gehen.

Ein Land, in Leistung bestraft wird, ist dem Untergang geweiht!

Leistung lohnt sich nicht mehr – soweit ist es in unserem Land schon gekommen! Ich kann die Politikerphrasen wie »Starke Schultern tragen mehr als schwache« nicht mehr hören. Dabei wird außer Acht gelassen, dass der Schwache nicht stark wird, wenn der Starke schwach wird. Im Gegenteil sogar!

Jeder in unserem Land hat die Chance etwas aus sich zu machen. Dazu gehören Mut, Fleiß, und Disziplin. Eigenschaften, die man heute bei vielen in unserer Facebook-Smartphone-Verwöhnungsgesellschaft leider immer seltener findet. Denn immer mehr verlassen sich auf die bequeme Rundum-Versorgung unseres Sozialstaates. Doch schon sind neue Lösungen in den Think-Tanks angedacht:

  • Eine Schuldensteuer von 10% auf die Ersparnisse der EU-Bürger (vom IWF bereits 2013 vorgeschlagen).
  • Kooperation aller Steuerämter um zu verhindern, dass Bürger ihr Vermögen über die nationalen Grenzen schaffen.
  • Abschaffung von Bargeld.

Zeit also sich zu überlegen, dieses Land ebenfalls zu verlassen, indem man für Leistung bestraft wird.

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Wolfgang K.E. WITTMANN
Wolfgang K.E. WITTMANN

Die Geschichte wiederholt sich. Deutschland soll untergehen und in Europa aufgehen. Die Grenzen sind schon abgeschafft. Ergebnis: 1,5 MILLIONEN Flüchtlinge. Kosten: jährlich ca. 35 MILLIARDEN. Deutschland soll für die übrigen Europäer zahlen. Schulden werden vergemeinschaftet. Die Südländer sperren sich gegen wirtschaftliche Reformen, machen „Siesta“ und Deutschland zahlt. Bürger wacht endlich auf! Löst euch von den Systemmedien der Halbwahrheiten, der verheerendsten Methode der Lüge. Man kann die andere Hälfte der Information nicht erkennen. Ein wirtschaftlich zusammenarbeitendes Europa ist gut. Die jetzige Konfiguration und der Euro sind für Deutschland vernichtend. Grund: die unterschiedlichen wirtschaftlichen Gegebenheiten. Wer seinen Wohlstand beibehalten und Deutschland retten… Weiterlesen »

BRDraels Ende
BRDraels Ende

„Der deutsche Bauer verelendet, der Mittelstand ruiniert, die sozialen Hoffnungen vieler Millionen Menschen vernichtet, ein Drittel aller im Erwerbsleben stehenden deutschen Männer und Frauen ohne Arbeit und damit ohne Verdienst, das Reich, die Kommunen und die Länder überschuldet, sämtliche Finanzen in Unordnung und alle Kassen leer. Was hatten sie überhaupt noch mehr zerstören können? Das schlimmste aber ist die Vernichtung des Vertrauens in unserem Volk, die Beseitigung aller Hoffnungen und aller Zuversicht. In 13 Jahren ist es ihnen nicht gelungen, die in unserem Volk schlummernden Kräfte irgendwie zu mobilisieren. Im Gegenteil. In ihrer Angst vor dem Erwachen der Nation, haben… Weiterlesen »

BRDraels Ende
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„Der Staat ist die Organisation einer Gemeinschaft physisch und seelisch gleicher Lebewesen zur besseren Ermöglichung der Forterhaltung ihrer Art sowie der Erreich des dieser von der Vorsehung vorgezeichneten Zieles ihres Daseins. Dies und nichts anderes ist der Zweck und Sinn eines Staates. Die Wirtschaft ist dabei nur eines der vielen Hilfsmittel, die zur Erreichung dieses Zieles eben erforderlich sind. Sie ist aber niemals Ursache oder Zweck eines Staates. “
Na, wer hat’s gesagt?! 🙂

Merkelhasser
Merkelhasser

Wenn diese verblödeten, entsolidarisierten Sklaven der BRD, den Sklavendienst verweigern würden, wären wir Merkel und ihre Raubnomaden schnell los,aber sie schuften in der Tretmühle für lauter unnötigen Dreck, der bei ihrem Ableben auf dem Müll landet. Ich bin Diplom Ingenieur und auf dem Arbeitsmarkt gesucht, aber ich denke nicht daran, für diese Raubnomaden und das merkelsche Verbrechersystem, meine Arbeitskraft einzusetzen. So wie diese Raubnomaden lasse ich mich mit ALG 2 aushalten und das geht ganz gut, wenn man sich danach einrichtet. Ich habe sogar ein Auto und genieße mein Leben. Worauf wartet ihr, folgt meinem Beispiel und entzieht dem Regime… Weiterlesen »

Maximum Resistance
Maximum Resistance

Leistung lohnt sich nicht mehr und Arbeit macht arm und krank. Man muss von seiner Hände Arbeit leben können, sonst stimmt was nicht im Lande. Wer noch was taugt wandert aus – Akademiker raus, Analphabeten rein. Die Zahl der autochthonen Auswanderer ist auf Rekordniveau, bei mehr als 70% Steuern und Abgaben und der Aussicht auf Altersarmut auch kein Wunder. Von Lebensqualität mal ganz abgesehen, macht es überdies keinen Sinn (mehr), diesem Staat noch Steuergeld zu geben, er verbrennt es, oder verfüttert es an fremde Einwanderer, die nie einen Handschlag für unser Vaterland geleistet haben und lebenslang am Sozialamt andocken. 80%… Weiterlesen »

Dietmar Wolf
Dietmar Wolf

Bravo! Du hast mir aus der Seele gesprochen. Ich habe 1980 in Berlin-Kreuzberg die Zukunft fuer Deutschland erahnt und habe diesem Land fuer immer den Ruecken gekehrt. Ich bedauere meine alten Ur-deutschen Kameraden von damals, welche Sch****e sie jetzt erdulden muessen.

Bert Brech
Bert Brech

„Steuern“ (BRD-Zwangsabgaben) zahlen ist Kriegsverrat!
Selbst fuer die menschlich wertlosesten unter unseren Volksgenossen sind die Abgaben, welche fast ausschliesslich zu unser aller Nachteil verwendet werden: https://www.mdr.de/nachrichten/politik/regional/gedenkstaette-isenschnibbe-plaene-100.html eine staendige, durch die eigene Muskelkraft betriebene Arschtrittmaschinet: https://www.youtube.com/watch?v=GYfPx0eeGeA (ab 08:10 min).

nomrkl
nomrkl

Merkel – Der Euro hat ein Bewertungs-Problem Ende Januar hat der oberste Handelsberater von Präsident Trump, Deutschland wegen unfairer Handelsvorteile kritisiert, weil man die „krasse Unterbewertung des Euros“ ausnütze. Dadurch wären deutsche Produkte im Export billiger als sie sein sollten. Peter Navarro, Chef des neuen nationalen Handelsrates des Präsidenten, sagte gegenüber der britischen „Financial Crimes“: „Deutschland nützt andere Länder in der EU und auch die USA mit einer ‚implizierten Deutschen Mark‘ aus, die krass unterbewertet ist“, sagte er. Diese Aussage hat Merkel sofort schroff zurückgewiesen, denn der Euro wäre keine deutsche Währung und die Bundesregierung hätte keinen Einfluss auf die… Weiterlesen »

Kaleun
Kaleun

Der ganze Saftladen läuft doch nur noch, weil es in Schlüsselpositionen der Produktion noch viel zu viele deutsche Steuerdeppen gibt, welche sich für’n Butterbrot den Allerwertesten aufreißen. Kenne da so einen VOLLPFOSTEN, der jeden Monat 70 Überstunden kloppt – zuzüglich 24 Stunden Bereitschaft. Der Kerl ist in der Tat WICHTIG. Störfall in der Produktion und er wird gerufen. Notfalls mit dem Taxi aus seiner Stammkneipe geholt. Was verdient er ? ~2000 NETTO. Muahahahaha. Wie saublöd muß man sein. Echt. Ich würde verlangen: „10 Riesen NETTO oder sucht euch einen anderen, DEPP“. Wer behauptet einen Neger oder Musel mit fundierten SPS-Kenntnissen… Weiterlesen »

Dietmar Wolf
Dietmar Wolf

Die Neger und Musels sind ja selbst zum Strassenfegen und Klosettputzen zu doof! Aber woher sollen die Primitivlinge auch diese Faehigkeiten haben?

DonFU
DonFU

Also wenn ich mir hier meine Lohnabrechnung ansehe, dann den Prozentwert aus Brutto zu Netto ausrechne, dann sind es 39,15% welche von meinem Gehalt fest weg gehen, dazu dann noch 19% MwSt, macht dann eine Steuerbelastung von 58,15%.

Das bedeutet, bei 28 Tagen Urlaub im Jahr geht man von den 225 Tagen bei 58% Staatsanteil, 130 Tage im Jahr nur für diese Verbrecher knechten.

Hurraaaa jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, wir steigern das Bruttosozialprodukt…ja ja jaaa………….. ich geh dann man kotzen……

Martin
Martin

WENN, ja wenn die Politik wirklich etwas an dieser immensen Ungerechtigkeit hätte ändern wollen, hätten sie mit der GroKo in den letzten drei Jahren alle Möglichkeiten gehabt. Aber man sieht an den Konjunktiven: Es fehlt der Wille. Warum auch auf den warmen Regen verzichten, den die Arbeiterklasse erwirtschaftet?

Schmarotzer, allesamt.

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