Deutschland

Bundestagswahl: SPD und Grüne für Wählen ab 16 – damit auch Bahnhofsklatscher mitreden dürfen

Die Angst vor einer vernichtenden Wahlniederlage scheint bei etablierten Parteien so groß zu sein, dass man nun alle Register zieht. Während man in einigen Bundesländern bereits an Gesetzesentwürfen arbeitet, um auch illegalen Migranten ohne deutschen Pass den Gang zur Urne zu ermöglichen, wollen SPD und Grüne jetzt auch ein generelles Wahlrecht ab 16 Jahren. Damit soll der „Generation Doof“, also jener Zielgruppe, die als Bahnhofsklatscher und Kuscheltierwerfer, die illegale Massenmigration propagandistisch begleiteten, ein vielleicht wahlentscheidendes Mitspracherecht eingeräumt werden.

Bei der Bundestagswahl im September werden die älteren Bürger wieder den Ton angeben – SPD und Grüne fordern nun ein Wahlrecht schon ab 16 Jahren, damit Jüngere künftig stärker über Deutschlands Zukunft mitbestimmen können.

SPD-Generalsekretärin Katarina Barley sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Es gibt bereits heute ein Ungleichgewicht zwischen den berechtigten Interessen der Jungen gegenüber denen der Senioren. Es ist nur fair, den Jüngeren mehr politisches Gewicht zu geben.“ Die SPD will die Forderung in ihr Wahlprogramm aufnehmen, das im Juni beschlossen werden soll. An diesem Freitag nimmt SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz an einer Jugendkonferenz der Jusos in Berlin teil.

Auch die Grünen sind seit langem dafür. „Wir wollen die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre, damit Jugendliche Politik aktiv mitgestalten“, sagte Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt. „Kinder und Jugendliche werden in einer überalternden Gesellschaft eine kleiner werdende Gruppe, deshalb ist es umso wichtiger, sie frühzeitig in politische Prozesse einzubinden“, sagte sie der dpa.

Die CDU will an der Altersgrenze 18 festhalten. Jugendliche würden vor dem Gesetz auch erst mit 18 als „erwachsen“ gelten, hieß es aus der CDU-Zentrale. Es wäre ein „Wertungswiderspruch“, wenn Jugendliche mit 16 Jahren politisch volljährig wären, privat aber nur bedingt Verträge abschließen könnten und haften müssten.

Juso-Chefin Johanna Uekermann hält dagegen, mit 16 würden viele wichtige persönliche Entscheidungen wie bei Ausbildung und Berufseinstieg getroffen. „Da ist es nur logisch, wenn sie auch in der Politik etwas zu sagen haben. Die Jungen müssen ein größerer Machtfaktor bei Bundestagswahlen werden.“

Bei der Wahl am 24. September werden 61,5 Millionen Deutsche wahlberechtigt sein, davon etwa drei Millionen Erstwähler. Die 18- bis 30-Jährigen stellen aber nur 15,4 Prozent der Wahlberechtigten. Die größte Gruppe, die im Herbst wählen darf, sind mit 12,7 Millionen die über 70-Jährigen, gefolgt von den 50- bis 60-Jährigen (12,3 Millionen), wie aus Daten des Bundeswahlleiters hervorgeht. Vor vier Jahren lag die Wahlbeteiligung bei 71,5 Prozent. Am aktivsten bei der Stimmabgabe waren die 60- bis 69-Jährigen (79,8 Prozent), „Wahlmuffel“ ausgerechnet die 21- bis 24-Jährigen (60,3 Prozent).

Bei Landtagswahlen kann bereits ab 16 Jahren in Brandenburg, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein gewählt werden, bei Kommunalwahlen sind noch wesentlich mehr Länder dabei. In Österreich können Jugendliche ab 16 bereits seit 2007 bei den nationalen Parlamentswahlen mitmachen.

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Kommentare

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sparta

Wählen mit 16, das darf nicht sein! Die kennen noch nicht mal die 16 Bundesländer! Menschenrechte und Betroffenheit, für alles Fremde, so ein Scheiss lernen die heutzutage, in den links Totalitären Schulen.

Lebensstern

Mit 16? Bei einigen müssen wir schon froh sein dass sie ohne Hilfe aufs Klo gehen können.

M. Sachse

Wie wäre es mit Strafmündigkait ab 16, anstatt ein Wahlrecht ab 16 zu fordern?!

wotanix

Völlig egal, alle Parteien laufen ohnehin an der gleichen Leine – ausnahmslos ALLE! Es geht den Bonzen nur um die interne Verteilungsquote, also um die Teilung der Beute die sie dem Wähler nach der Wahl rauben dürfen, dabei darf der Wähler etwas mit „bestimmen“ von wem er beraubt werden möchte – sonst NICHTS!

Widerstandsrechtler

Leider muss ich all diesen Äußerungen zustimmen. An meiner Schule (Gymnasium) setzen sich viele Lehrer (unabhängig vom Unterrichtsfach) für eine Anti-AfD-Haltung ein, indem sie andauernd wie kleine Kinder, denen nichts besseres einfällt, Kommentare über die AfD reißen. Was ein Lehrer macht, machen die Schüler nach. Wenn jemand die AfD gut findet, muss dieser damit rechnen, sich (wie ein Schwerverbrecher) rechtfertigen zu müssen. Gleiches gilt für Trump. Zudem sind sowohl viele Lehrer als auch Schüler Gutmenschen. Meinungsverschiedenheit(en) ertragen sie nicht; sie werden sofort beleidigend und ergreifen wortwörtlich die Flucht. Alles zum Wohl der „Demokratie“ natürlich! Interessant finde ich auch, dass jeder… Weiterlesen »

BRDraels Ende
Lockez

Unterschätzt die ach so doofe Jugend nicht ! Ich bin 52 Jahre auf diesem Planeten und habe festgestellt das es mehr Jugendliche gibt die wesentlich informierter sind als Menschen meiner Altersklasse. Ich z.B. war schon mit 16 Politikinteressiert weil ich mitbekommen hab wie damals schon unsere Politdarsteller (Kohl, Münte, Blüm, ect. ect.) die Bürger verarscht und belogen haben! Ich finde es wesentlich bedrohlicher daß man nun auch illegale Migranten (Invasoren) wählen lassen will! Allerdings sind ja alle Wahlen UNGÜLTIG solange das bekloppte Wahlgesetz nicht geändert wird.

Wahrheit siegt

Den folgenden Artikel muss man sich mal reinziehen – da bleibt einem die Spucke weg! https://www.welt.de/politik/deutschland/article162582074/Fast-haette-Merkel-die-Grenze-geschlossen.html Fast hätte Merkel die Grenze geschlossen Diese Politiker sind zu dumm, zu faul und zu inkompetent Entscheidungen zu treffen. Aber jagen dann Kindern nach, um ihnen mit 16 Jahren zum Wahlrecht zu verhelfen. Wenn es um Entscheidungen für ihre Diäten geht, da haben sie keine Probleme Entscheidungen zu fällen. Es geht ja um Geld, was sie dem deutschen Steuerzahler aus der Tasche ziehen und in ihre eigene Tasche stopfen. Also merke: Jede Wahl ist nur dafür ausgerichtet, weiter am deutschen Steuertopf zu hängen. Wer… Weiterlesen »

Berater

Selbst das Wahlrecht für 18jährige halte ich für problematisch. Meine 19jährige Tochter (im 1. Semester an der Uni) hat z.B. von Politik Null Ahnung, von deutscher Geschichte/BRD-Geschichte natürlich noch weniger. Alle Freundinnen dito. Da bin ich für Wahlalter 21, obwohl der Unterschied auch nur minimalst sein dürfte. 90 Prozent der Jugendlichen sind wahrscheinlich voll-dumm – aber dumm genug, um sich ggfs. für GRÜNE und Konsorten zu entscheiden.

Theodor Vogel

Es ist mir stets ein Raetsel gewesen, warum Ihr Deutschen immer wieder den Gruenen eine chance geben . Schaut Euch doch deren Vergangenheit an. Heute sind diese ja noch unmoeglicher . God help Germany.

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