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Wikileaks: Geheimdienste haben Zugriff auf alle internetfähigen Geräte – Medien schweigen

Wikileaks: Geheimdienste haben Zugriff auf alle internetfähigen Geräte – Medien schweigen 1

NSA und CIA können weltweit alle internetfähigen Geräte abhören. Wie durch Enthüllungen von WikiLeaks bekannt wurde, sind große Konzerne wie Microsoft und Apple korrumpiert worden. Dadurch ist es den Geheimdiensten NSA und CIA nun möglich, auf sämtliche internetfähigen Geräte dieser Hersteller – die von Behörden und Bürgern weltweit benutzt werden – zuzugreifen. Somit ist ein großer Teil der vernetzten Welt abhörbar und von Spionage betroffen.

Kontrolle moderner Autos bis zum Bremssystem

WikiLeaks zufolge können auch Smart-TV-Geräte abgehört werden, wenn sie an das Internet angeschlossen werden. Mit einer Kamera ausgestattet, kann der Besitzer sogar beobachtet werden. Selbst in Auto-Bremssysteme, die ans Netz angeschlossen sind, kann eingegriffen werden.

Auch im Deep-Web gibt es keine absolute Sicherheit: Das Abtauchen in das tiefe Internet ist unsicher, weil auch dort Bildschirmfotos und Videos mitgeschnitten werden können. Eine im Deep-Web angebotene spezielle Software soll für mehr Anonymität sorgen.

Medienecho minimal, trotz riesiger Sensation

Die Informationen über die weitreichenden Ausspähmethoden der Geheimdienste fanden in den Medien keine große Beachtung – seien aber einen Aufschrei wert, sagt Dirk Müller in seinem Tagesausblick vom Mittwoch. Dem deutschen Börsenmakler zufolge wurde von den WikiLeaks-Informationen bislang nur ein Bruchteil offengelegt.

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31137
31137
18. März 2017 2:58

Welche Software im Deep-Web verhilft Abhilfe gegen die NSA/CIA?

Somulus
Somulus
18. März 2017 2:48

Ich arbeite in der Telekommunikationsbranche zweier Kabelnetzbetreiber und kann jedes der etwa 5 Millionen Modems über die MAC-Adresse ansprechen und verschiedene technische Daten auslesen. Mehr giebt lediglich die Software nicht her. Kunden die bspw. Unterstützung von einer Hotline auf ihrem PC erhalten wollen, bekommen einen Link mitgeteilt und müssen sich ein sog. Einwegprogramm installieren. Im Anschluss sieht der Support-Mitarbeiter alles, was auf dem Bildschirm passiert und kann auch selbst Ereignisse auslösen. Programme lassen sich auch ungefragt installieren und eine Genehmigung kann man softwaretechnisch auch ausschließen. Man muß also kein ITler sein, um sich darin bestätigt zu sehen, was Wikileaks erst… Weiterlesen »

Zum Heulen
Zum Heulen
17. März 2017 13:22

Die sitzen demnächst in den Fernseher und schauen und hören uns zu. Die DDR war ein Nonnenkloster dagegen was hier noch so kommt. Flüchtlinge sind für Deutschland eine Katastrophe aber Sozialisten das Ende

AfD-Wähler
AfD-Wähler
17. März 2017 11:40

Mir spioniert hier mit Sicherheit keine das Handy aus.

Ich habe nämlich keines. Ätsch.

Nicht vorhandene Geräte anzuzapfen haben bislang noch nicht mal NSA und CIA geschafft.

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