Hintergründe

Dumm gelaufen: Nordpol-Expedition will „globale Erwärmung“ beweisen und bleibt im Eis stecken

Dumm gelaufen: Nordpol-Expedition will "globale Erwärmung" beweisen und bleibt im Eis stecken 1

Eine Gruppe von Abenteurern, Seeleuten, Piloten und Klimaforschern, die sich auf eine weiträumige Rundreise durch das Nordpolarmeer um den Nordpol herum begeben hatte, um das Abschmelzen des Polareises nachzuweisen, wurde nun an der Weiterreise gehindert – durch Meereis.

von Craig Boudreau

Eine Gruppe von Abenteurern, Seeleuten, Piloten und Klimaforschern, die sich auf eine weiträumige Rundreise durch das Nordpolarmeer um den Nordpol herum begeben hatte, um das Abschmelzen des Polareises nachzuweisen, wurde nun an der Weiterreise gehindert – durch Meereis.

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Die Gruppe mit dem klangvollen Namen »Polar Ocean Challenge« unter der Leitung des Briten David Hempleman-Adams wollte im Verlauf ihrer auf zwei Monate angesetzten Reise von der britischen Hafenstadt Bristol aus an Alaska, Norwegen und Russland vorbei und dann durch die Nordwestpassage wieder zurück in Richtung Alaska und Grönland nach Bristol fahren.

Wie die Gruppe auf ihrer Internetseite schreibt, will sie mit ihrer Reise beweisen, dass »die Eisdecke des Nordpolarmeeres in den Sommermonaten so weit abgeschmolzen ist, dass das früher immer zugefrorene Meer nunmehr passierbar ist«.

Die ganze Angelegenheit weist nur einen kleinen Schönheitsfehler auf: Gegenwärtig sitzt das Schiff mitsamt seiner Crew in der russischen Hafenstadt Murmansk fest, die aufgrund des Golfstroms auch im Winter eisfrei bleibt. Die Weiterfahrt wird durch Eismassen blockiert, die es nach fester Überzeugung der Gruppe im Sommer eigentlich nicht mehr geben dürfte. Das berichtet die Internetseite Realclimatescience.

In seinem Artikel zeigt Tony Heller anhand von aktuellen Messungen, dass die Temperaturen in der Arktis trotz aller Unkenrufe der Klima-Alarmisten, in der Arktis sei es wärmer als je zuvor, tatsächlich unter den Normalwerten liegen.

Die Gruppe Polar Ocean Challenge ist nicht die erste Expedition, die den Nachweis der Auswirkungen der globalen Erderwärmung auf das Nordpolareis erbringen wollte und dann an der Wirklichkeit scheiterte.

Im Jahr 2013 wurde das antarktische Forschungsschiff »Akademik Schokalskij« im Eis eingeschlossen. Die Situation spitzte sich so zu, dass die 52-köpfige Mannschaft schließlich von Bord des Schiffes evakuiert werden musste.

Im vergangenen Jahr musste der kanadische Eisbrecher »CCG Amundsen« seine eigentlich geplante Route ändern und zahlreichen Versorgungsschiffen zu Hilfe eilen, die vom Eis eingeschlossen worden waren.

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Noch vor einem Monat, vor dem Eintreten der Eisblockade, hatte der Klimaforscher Peter Wadhams, Leiter der Polar Physics Group der Universität Cambridge, erklärt, im September dieses Jahres werde die Arktis »völlig eisfrei« sein.

Auch wenn es offensichtlich noch nicht September sei, werde man es nach seiner festen Überzeugung in diesem Sommer nur mit sehr wenig Eis zu tun haben. »Selbst wenn das Eis nicht vollständig verschwindet, wird es in diesem Jahr einen Rekordniedrigstand erreichen«, erklärte Wadhams gegenüber der britischen Tageszeitung The Independent.

Nach seiner Überzeugung werde die Eisdecke am Ende des Sommers nur noch weniger als eine Million Quadratkilometer ausmachen. Aber nach jüngsten Zahlen der amerikanischen Umweltorganisation National Snow and Ice Data Center (NSIDC) ist das Nordpolarmeer derzeit auf einer Fläche von 10,6 Millionen Quadratkilometern von einer geschlossenen Eisdecke bedeckt. Laut NSIDC sind im Juni etwa 60 000 Quadratkilometer Eis pro Tag abgeschmolzen.

Dann muss sich das Eis aber ranhalten, denn bei dieser Geschwindigkeit müssten noch etwa 160 Tage vergehen, bis das Eis auf die von Wadhams prognostizierte Größe von einer Million Quadratkilometern abgeschmolzen wäre – dieser Zeitpunkt wäre dann Mitte bis Ende Dezember erreicht. Aber bereits ab Mitte September dehnt sich das arktische Meereis aufgrund des Wintereinbruchs wieder massiv aus.

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alacran
alacran

Seit Anfang Mai ist die Luft- Durchschnittstemperatur in der Arktis oberhalb 80° nördl. Breite an keinem Tag über das langjährige Mittel (1958-2002) gestiegen! Am 18 Juni hat sie zum ersten mal in diesem Jahr die 273,15°K (0°C) Marke überschritten.Überdurchschnittliche Erwärmung nicht in Sicht! Von einer Abschwächung des Golfstroms kann keine Rede sein. Im Gegenteil, die SST im Nordatlantik ist trotz, oder wegen El Nino, sehr niedrig, der Antrieb für den Gegenstrom also eher hoch. Selbst wenn alle negativen Annahmen über die Auswirkungen von CO2 stimmen würden, wäre der Einfluss Deutschlands mit 0,0006% auf seine Konzentration in der Atmosphäre ( selbst… Weiterlesen »

Opus Dominus
Opus Dominus

Habe heute gerade aktuelle Bilder aus Murmansk gesehen. Da schneit es gerade am 21.6. bei gerade mal + 1 Grad Lufttemperatur.

Kultur Attachè
Kultur Attachè

Der Klimawndel ist ein Vorwand um von Wettermanipulationen und Wetterkriegen abzulenken. Die normal Otto`s müssen ja was zu Glauben haben. Da kommt noch der Rangar Yogeswar als Fachautorität und schon passt`s wieder. Ein Eisbär, ein Tropensturm, ein Auspuff, und ein Moderator in der Greenbox und fertig ist der Klima Trailer. Vieleicht noch ein Hochwasserfilm, aber bitte nicht Dresden, wer das dann immer noch nicht glaubt, ist deswegen auf dieser Web Seite unterwegs. Aber diese Gläubigen müssen wir im Ernstfall auch mitnehmen.

Helmut Becker
Helmut Becker

Mir waere es Egal, wenn die Absaufen taeten, dann haette man paar Luegner und Schlaukoepfe weniger . wuerden garnicht auffallen

Robert Strasser
Robert Strasser

Beispiel Westeuropa – „worst case scenario“: Ich bin davon überzeugt, dass der Mensch durch sein Verhalten eine anthropogene globale Klimaerwärmmung verursacht. NUR MAL ANGEMOMMEN, die Temperaturunterschiede im Nordmeer werden dadurch so klein bzw. der Salzgehalt so niedrig, dass der Golfstrom ganz zum Erliegen kommt (er wird derzeit schwächer), weil am NWlichen Ende der „Motor“ kaputt gegangen ist. Damit gelangt kaum mehr warmes Wasser nach Westeuropa. Die Folge ist ein SINKEN der Temperaturen in Westeuropa – man vergleiche mit Staaten in gleicher nördlicher Breite. Alles „nur mal angenommen“! Was würden die LEUGNER des Klimawandels sagen? „Alles klar, Klimawandel hat nicht stattgefunden“,… Weiterlesen »

Tony
Tony

Lieber tue ich aber etwas dafür, daß es WÄRMER wird (mehr Pflanzen, mehr Nahrungsmittel, mehr frische Luft)…

Asenpriester
Asenpriester

In den letzten Jahren wurde tatsächlich massiv in das Klima eingegriffen, mit Chemtrails ! Diese bewirken eine künstliche Abkühlung und Austrocknung. Man will damit einer angeblichen Klimaerwärmung entgegen wirken. Nun kennen sich die jüdischen Wissenschaften recht gut mit Geldkreisläufen aus, aber nicht mit den Naturkreisläufen. Neben dem 11 jährigen Sonnenfleckenzyklus ist noch ein etwa 300 jähriger Zyklus übergelagert. Dieser bewirkte eine wärmere Periode (um etwa 900 n.Ch.) mit der Wikinger-Besiedlung Grönlands und etwa um 17-Jahrhundert mit einer Zwischeneiszeit (Ernteausfälle, Hunger, Revolution). Die globale Erwärmung soll inzwischen beendet sein, da ab 2016 die globalen Temperaturen nicht mehr steigen. Da die jüdischen… Weiterlesen »

Hans Wurst
Hans Wurst

Es gibt keine Erderwärmung, auch keine angenommene oder spekulative Erwärmung. Man muss diese Statistiken auch mal richtig lesen und auch die Skalen richtig ablesen. Bei einem halben Grad Erwärmung in Äquatornähe und 2 Grad Abkühlung in Polarnähe haben wir laut den Schlaumeiern aus Cambridge also eine Erwärmung epischen Ausmaßes. Dass man von den Engländern nichts erwarten braucht, wenn du von Universität sprechen, dürfte spätestens jetzt belegt sein.

Eisfrei…was nehmen die die bitte für Drogen? 😀

Hardy Voss
Hardy Voss

Ich komme mit der beschriebenen Route nicht klar: von Bristol an Alaska (?), Norwegen und Russland vorbei undd dann durch die Nordwestpassage über Alaska und Grönland zurück. Gibt es Alaska jetzt zweimal? Auf Google-earth sieht das irgendwie ganz anders aus.

Zum Heulen
Zum Heulen

Da bricht ein Schiff auf in die Arktis, an Bord Merkel und und Kameras der Pflichtgebührensender, man sprengt in der Ferne einen Eisberg, großes Entsetzen Bei den Anwesenden, die Gutmenschen nicken und das Abkassieren kann beginnen

Zum Heulen
Zum Heulen

Bezahlte Schwachköpfe, Geldscheffelei. Es wird immer kälter und die Clowns reden von Erderwärmung, Volksverarschung

Biowolf
Biowolf

Die Klima Lüge bringt Milliarden an Steuern und Abgaben für CO2 Ausstoß der Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen ein, die nun besser sein sollen als Kern Kraftwerke die kein Co2 abgeben. Klimaänderungen sind keine Sache von 10 oder 50 Jahren sondern spielen sich in zehntausenden Jahren ab.

kerstin
kerstin

Das ist doch prima ,damit haben sie ja bewiesen ,das den Leuten auffällt das es immer kälter wird ,installiert durch die Dogma -das ist ganz einfach in Form von Mindcontrol-………..ahoi !

merkel.muss,weg,sofort
merkel.muss,weg,sofort

Das Klima hat sich vielfach in der Zeit des Menschen geändert. Das ging von völliger Eisfreiheit bis zu einer fast gobalen Vereisung.

Am sog. Klimawandel lässt sich prächtig verdienen, reisen, forschen.

Meldungen wie schnell das Meer ansteigen würde ging von 5 m bis 150 m.

Zahlreiche Points of no return wurden vorhergesagt.

Einmal sind es die Menschen, dann die Kühe die das Klima zum kippen bringen würden. Eine dümmliche Eierei.

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