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Flüchtlingsaufnahme – Orbán platz der Kragen: „Deutsche Politiker sollen uns in Ruhe lassen!“

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Viktor Orban, Ministerpräsident von Ungarn

Ungarns Premier Viktor Orbán hat seine Position zur Einwanderung verteidigt, nachdem die EU sein Land wegen Nichtaufnahme von Asylbewerbern sanktionieren will.

„Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir Ungarn den Deutschen zu irgendeinem Zeitpunkt hätten sagen wollen, was sie tun sollen“, so der rechtskonservative Premier im Staatsrundfunk. „Wir haben ihnen stets Respekt erwiesen“. Den gleichen Respekt erwarte man nun im Gegenzug.

„Wir bitten die deutschen Politiker, dass sie uns in Ruhe lassen und uns nicht in den deutschen Wahlkampf hineinziehen“, so Orbán. Er antwortete damit auf Äußerungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und SPD-Chef Martin Schulz. Orbán wiederholte auch, was er am Montag bereits im Budapester Parlament gesagt hatte: „Wir wollen ein ungarisches Ungarn und ein europäisches Europa“.

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Das heißt, „dass wir nicht an Experimenten teilnehmen wollen, die versuchen, Ungarn oder […] Europa zu verändern, die europäischen Kulturtraditionen beiseite zu schieben und an ihrer Stelle ein Amalgam verschiedener Kulturen zu erschaffen, verschiedener Religionen und verschiedener Weltanschauungen“, so Orbán. Auch sei Ungarn dagegen, „Gruppen aus fremden Völkern in Massen und ohne Screening“ ins Land zu lassen. Wenn die Deutschen, Franzosen oder Italiener sich solchen Experimenten unterwerfen wollten, hätten sie das Recht dazu. „Aber wir bitten sie, uns nicht zur Teilnahme zu zwingen“, so Orbán.

EU eröffnet Verfahren gegen Ungarn

Merkel hatte am Vortag das Vorgehen der EU-Kommission gegen Polen, Ungarn und Tschechien begrüßt, weil die drei Länder sich weigern, Asylbewerber im Rahmen der EU-Umverteilung aufzunehmen. SPD-Chef Schulz hatte als Strafe den Entzug von EU-Förderungen vorgeschlagen. Dementsprechend kämpferisch antwortete Ungarns Premier im Radio: Eine Regierung könne man festnageln, in die Enge treiben, oder „ein paar Mal in den Magen schlagen“, aber nicht eine ganze Nation.

So sieht Orbán die Lage der EU

Europa sei seit Jahren mit ernsthaften Problemen konfrontiert und bisher nicht in der Lage gewesen, angemessen zu reagieren. Als Beispiele nannte er die Wirtschaftsleistung und Wettbewerbsfähigkeit in den Schwellenländern, die besser sei als die der übrigen EU; die jüngsten Terroranschläge; außenpolitische Fragen und die demografischen Herausforderungen.

Das versprach er für Ungarn

Orbán kündigte an, dass der Mindestlohn in Ungarn im Jahr 2018 weiter steigen werde: Jede soziale Gruppe werde „mindestens einen Schritt vorwärts gehen“ versprach er. Es gebe Zuwachs bei Beschäftigung, der Zahl der Steuerzahler und Maßnahmen zur Förderung der Kindererziehung.

Bezüglich letzterer betonte er noch einmal, dass die Regierung dem Schrumpfen der ungarischen Bevölkerung nicht durch Import von Migranten entgegenwirken möchte, sondern durch Förderung der Geburt ungarischer Kinder. Darüber würden letztlich die Frauen entscheiden, so Orbán, doch es sei die Pflicht des Kabinetts, die Voraussetzungen für ein familienfreundliches Land zu schaffen.

Orbán: „Solange ich der Ministerpräsident Ungarns bin, solange wird auch der Grenzzaun stehen!“

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Till
Till

Hätten wir doch auch so einen Führer….

Ehrengard Becken-Landwehrs
Ehrengard Becken-Landwehrs

Orban hat recht! Die dt. Geschäftsleitung sollte sich aus anderen Ländern raushalten! Sie mischt schon viel zu viel bei anderen mit. Er, Polen und Tschechien sorgen dafür, daß ihre Länder nicht von einer Horde unzivilisierter Okkupanten überrannt und von diesen zum Kalifat umgestaltet werden! Und wir sind zu faul, träge und verblödet, uns gegen diese versiffte und kriminelle Geschäftsleitung auf die Beine zu stellen! Wir leugenen die Islamisierung unseres Landes, obwohl sie sichtbar ist, wir passen uns den Okkupanten an und sie benehmen sich hier wie zu Hause: Verbrecherisch, anmaßend, überheblich! Das Meieste: Sie fordern, daß wir alles mit ihnen… Weiterlesen »

Wolfgang Ebel
Wolfgang Ebel

Leider platzt auch noch zuwenigen Deutschen der Kragen, welche natuerlich alle dem rechten Ufer zuzuordnen sind. Merkel und ihre Kretins haben Deutschland schnell und konsequent in eine faulige Bananenrepublik verwandelt, welche es kein zweites mal auf unserer Erde gibt. Orban hat mit allem was er sagt recht, Bravo und weiter so . . vielleicht merkt der mehrheitlich schon fast irreversibel verbloedete deutsche Michel wohin uns die boesartige Demoratur-Fuehrerin treibt.

Syn
Syn

Ich hoffe für die Ungarn – die ich erheblich sozialer, bodenständiger und realistischer erlebt habe, als die mir täglich begegnenden BRiD-Schafe – dass sie diesen Ministerpräsidenten zu schätzen und zu schützen wissen… Klar geht es vielen Ungarn finanziell sehr schlecht und so jemand schaut zuerst auf die finanziellen Umstände, die eine Regierung so vollbringt – aber wer derart einfältig nur das sieht, kann die Wand, die in Höchstgeschwindigkeit auf ihn zukommt, nicht erkennen. Lieber mit wachen Sinnen alle Seiten einer Medaille betrachten, alles Wissen über etwas erlangen – und dann eine wirklich fundierte Meinung bilden. Orban ist ein Glücksfall für… Weiterlesen »

merkel.muss.weg.sofort
merkel.muss.weg.sofort

Recht hat er – ohne wenn und aber.

gerhardranftler
gerhardranftler

Welcher Arsch ist berechtigt anderen Ländern und Regierungen vorzuschreiben, was zu tun ist. Ausnahme ist Österreich, unseren doofen Politiker machen alles, was von Merkel gefordert wird. Wer gibt Deutschland das Recht Ungarn, Polen, Tschechien und der Slowakei Vorschriften zu machen, ob und wie viele Islamisten aufzunehmen sind ? In die baltischen Staaten wurden 10.000 angebliche Flüchtlinge gebracht, doch nach kurzer Zeit waren 8.000 Menschen verschwunden. Solange Islamisten in das Land fliegen um Urlaub zu machen, aus dem sie geflohen sind – geht’s noch perverser – Aufruf an die Regierung: die Zeit zum Faul sein ist vorbei, arbeitet endlich für Österreich… Weiterlesen »

UlfvondenGeiern
UlfvondenGeiern

ich kann euch (z.B. Hübler) nur zustimmen! Einen Kanzler wie Herrn Orban würde ich mir sehnlichst für Schland wünschen, alles Gute und weiter so Herr Orban!!

Zum Heulen
Zum Heulen

Bravo Herr Präsident

meckerpaul
meckerpaul

Diese Deutschen Muselvasallen sollen ihre dreckigen Schnauzen halten.
Die Vernichter dieses Europas.
Sie liefern diesen Kontinent an die Muslime aus ohne mit der Wimper zu zucken und verkaufen das als Gutmenschenwohltat.
Orban hat dieses Verbrechen an den Völkern erkannt.
Er beschützt sein Volk.
NOCH!
Raus aus der EU!
Grenzen dicht und gut ist.
Wer in dieses Land kommt und sich nicht benimmt RAS mit dem.
Hochachtung vor Herrn ORBAN.

Deda
Deda

Urbi et Orban!

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