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Urteilsverkündung in Essen eskaliert: Afrikaner prügelt Richter ins Krankenhaus

Urteilsverkündung in Essen eskaliert: Afrikaner prügelt Richter ins Krankenhaus 1
Der Angeklagte (Mi.) beim Landgericht in Essen neben seinem Verteidiger Dr. Gregor Hanisch (li.) und dem Dolmetscher (re.)

Tumultartige Szenen beim Landgericht Essen: Kurz nachdem der Vorsitzende der Großen Strafkammer das Urteil gesprochen hatte, schnappte sich ein angeklagte Asylbewerber aus Eritrea einen Papierkorb und prügelte damit so massiv auf den Kopf des Richters ein, dass dieser per Notarzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Bemerkenswert: Obwohl zwei Justizwachtmeister im Gerichtsaal anwesend waren, konnte der Angriff nicht verhindert werden.

Beim Landgericht wurde Alarm ausgelöst. Mehrere Justizwachtmeister kamen ihren Kollegen zu Hilfe und brachten den verurteilten Angeklagten in ihre Gewalt. Der alarmierte Notarzt übernahm die Erstversorgung des verletzten Vorsitzenden Richters und veranlasste wegen der Kopfverletzungen einen Transport in eine Klinik. Die im Gerichtssaal Anwesenden waren während der blitzschnellen Tat wie gelähmt.

Feuerwerksbatterie auf Menschen geschossen

Bereits eine frühere Hauptverhandlung Ende April 2016 beim Amtsgericht Hattingen wegen Körperverletzung nahm eine unerwartete Wende. Der Asylbewerber aus Eritrea war angeklagt, in der Silvesternacht 2016 eine bereits gezündete Feuerwerksbatterie anderer Gäste bewusst umgedreht zu haben. Dadurch flogen die Raketen direkt in eine ca. 80 Personen umfassende Gästegruppe, die vor der Gebläsehalle stand. Zwei Personen erlitten dabei schmerzhafte Verletzungen. 7 Monate Haft ohne Bewährung lautete das Urteil für den Nordafrikaner.

Während der Gerichtsverhandlung ließ der Angeklagte plötzlich durch seinen Dolmetscher übersetzen, dass er in sein Heimatland Eritrea zurück möchte. Er habe auch versucht, sich durch das Anzünden von Bettwäsche in seinem Zimmer im Dachgeschoß des Übergangswohnheimes an der Werksstraße umzubringen.

Brandstiftung gestanden

Dadurch war das Zimmer des Asylbewerbers am 12.4.2016 vollständig ausgebrannt. Vor diesem Brand im Dachgeschoss hatte der Asylbewerber im Erdgeschoss des Übergangswohnheimes gewohnt. Am 3.4.2016 war auch dieses Zimmer im Erdgeschoss ausgebrannt. Diese Tat will der Angeklagte allerdings nicht begangen haben. “Das Feuer hat ein Deutschmann” gelegt”, so der Angeklagte über seinen Dolmetscher vor dem Landgericht. Der Asylbewerber wurde Ende April noch im Gerichtssaal verhaftet.

Eine Anfrage bei Feuerwehr und Stadt Hattingen nach der Höhe der entstandenen Einsatzkosten und der Kosten des Gebäudeschadens wurde von beiden Stellen mit Verweis auf den Datenschutz nicht beantwortet.

Die 16. Große Strafkammer des Landgerichtes Essen verhandelte gestern und heute die Anklage der Brandstiftung. Aufgrund der Aussagen und des „auffälligen Verhaltens“ des Angeklagten hatte ein Sachverständiger für forensische Psychiatrie ein Gutachten erstellt. Das genaue Alter des Angeklagten konnte auch bis zum Ende des Strafprozesses nicht geklärt werden, soll aber zwischen 24 und 26 Jahren liegen.

Immer wieder ließ der Angeklagte über seinen Dolmetscher erklären, er wolle zurück nach Eritrea, fühle sich hier von Kameras beobachtet, zumal ihn auch “Kameras in seinem Bauch” kontrollieren würden. Die Anklage wegen Brandstiftung wurde noch um den Tatvorwurf der Körperverletzung erweitert, da der Asylbewerber in der Untersuchungshaft im Mai auf JVA-Bedienstete eingeschlagen und dabei 2 Beamte verletzt hatte.

Sachverständiger sieht Gefahr weiterer Straftaten

Der Sachverständige kam zu dem Ergebnis, dass der aus Eritrea stammende Mann unter einer krankhaften seelischen Störung (paranoiden hallozinatorischen Psychose) leidet und damit als schuldunfähig anzusehen ist. Da der Sachverständige nicht ausschließen kann, dass mit weiteren erheblichen Straftaten zu rechnen ist, empfahl er der Großen Strafkammer des Landgerichtes, für den Angeklagten eine dauerhafte Unterbringung in einer geschlossenen forensischen Psychiatrie anzuordnen.

Das Landgericht folgte dann in seinem Urteilsspruch der Empfehlung des Sachverständigen und ordnete eine unbefristete Unterbringung des Asylbewerbers in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung an. Die Kosten hierfür trägt die Allgemeinheit. Der Tagespflegesatz für einen Patienten im LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie liegt nach Angaben des Landschaftsverbandes aktuell bei 278,88 Euro, dieses entspricht etwa 8.400 Euro pro Monat. Dass sich die Befürchtung des Sachverständigen so schnell bewahrheiten sollte, damit hatte keiner gerechnet.

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Winfried Kolen
Winfried Kolen
1. Februar 2018 10:37

Wenn ich die Mehrzahl der bisherigen Kommentare lese, frage ich mich, in welcher Gesellschaft ich denn lebe. Ist es denn grundsätzlich ok, wenn jemand in verantwortlicher Position dafür Prügel bezieht, weil dem Betroffenen die getroffene Entscheidung nicht gefällt? Welche Auffassung von Rechtsstaat herrscht denn hier vor? Was ist mit Gewaltenteilung, Gewaltmonopol des Staates, körperliche Unversehrtheit und, und, und…? Jeder der Herren und Damen Kommentatoren würden doch in gleicher Situation genau diese Rechtssätze für sich in Anspruch nehmen wollen? Sind Staatsbedienstete Freiwild, nur weil sie die ihnen übertragenen Aufgaben erfüllen? Schmeißen wir den Maurer vom Gerüst, weil wir vielleicht der Meinung… Weiterlesen »

Wilhelmine
Wilhelmine
30. Januar 2018 0:10

Die Richter sind auch nur instrumentalisierte Marionetten dieser verwerflichen Merkel – Politik, falls man das überhaupt als Politik bezeichnen kann. Die Definition der Handlungsweise dieser Merkel muss man richtigerweise als gezielte Vernichtungspolitik bezeichnen. Herrn Wolfgang K. E. Wittmann muss ich widersprechen, nicht immer hat das Volk so einen Mist zusammengewählt. Denn irgendwann, nach all’ diesen Wahnsinn den diese CDU vehement und absolut gezielt betreibt, kann ich mir nicht vorstellen, dass das Deutsche Volk diese Amerika-Trulla noch immer an die Spitze wählt. Da werden die schon ordentlich nachgeholfen haben. Anstelle des Richters hätte diese Merkel dort stehen sollen, um den Mistkübel… Weiterlesen »

Harald B.
Harald B.
28. Januar 2018 13:54

Ab mit der Sau in den Knast! Solchen Dreck brauchen wir hier nicht (das gilt nicht für die friedlichen Flüchtlinge, sondern für Kriminelle)

zafirab19
zafirab19
29. Januar 2018 10:00
Reply to  Harald B.

das gilt nicht für die freidlichen flüchtlinge, hör auf damit, ob friedlich ode rnicht, die haben hier nichts zu suchen. und selbst diese friedlichkeit kann eine miese list sein, also wirf die bezeichnung freidliche flüchtlinge mal nicht so leicht fertig um her und mache richrtig die augen auf.,

Walter Wutimbauch
Walter Wutimbauch
27. Januar 2018 16:27

Zum Glück trifft es also nicht immer nur Unschuldige.

winni kolen
winni kolen
1. Februar 2018 8:58

Möchtest du damit andeuten, dass es mit dem Richter nicht den falschen getroffen hat? Diese Sichtweise ist zumindest sehr kurzsichtig. Verurteilst du einen Feuerwehrmann, der sich bei einem Brand verletzt hat, ebenso? … oder einen Polizisten, Krankenpfleger – was weiß ich? Wärst du in der Lage nach Recht und Gesetz zu urteilen? Wenn ja, wieso hast du offenbar einen anderen Job – oder welche verantwortungsvolle Tätigkeit übst du momentan aus?

Sahia
Sahia
2. November 2017 19:37

Suprt jetzt hats auc h die Richter erwischt. Prima, weiter so. Die Politiker, die sich so nennen m,üsste es ebenso tatkräftig erwischen

wahrheitssucher
wahrheitssucher
30. Oktober 2017 16:26

Neues aus der Firma Justiz, der Herr Merkwürden soll sich demnächst einen Helm anziehen und Bonbons vorher verteilen, den Frust kann er ja dann an einer GEZ Omi auslassen…

Tom
Tom
28. Januar 2018 6:50

So ist es seit Jahren schon..tatsaechlich! Sie gieren und geifern regelrecht..endlich mal eine deutsche Oma oder Opa, am besten ueber 90..in ihre Finger zu bekommen um drastische Strafen gegen sie zu verhaengen!

reiner tiroch
reiner tiroch
30. Oktober 2017 16:13

Dem stellen sie nun bestimmt auch noch nen Psychiater wegen schwerer Kindheit, gell?

Nationalist
Nationalist
30. Oktober 2017 14:55

Soll er doch in seiner Heimat zurückgehen und sehr viel arbeiten dann hat er keine psychische Erkrankung mehr????

Incamas SRL- Asuncion / Paraguay
Incamas SRL- Asuncion / Paraguay
28. Oktober 2017 22:59

Ist der Richter ein Sozialdemokrat oder Grüner ???

asisi1
asisi1
28. Oktober 2017 21:13

unsere medien werden das so deuten, dass es ein Wattebausch war und der richter nur gestreichelt worden ist.

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