Deutschland

Besatzung hält an: Britische Okkupanten sollen in Deutschland bleiben – „Wegen russischer Bedrohung“

Britische Soldaten, hier beim Nato-Manöver "Iron Sword 2014" in Litauen.

Eigentlich wollte die britische Armee aus dem JHQ am Niederrhein bis 2020 abziehen. Nun schlug ihr Oberkommandierender Nick Carter vor, den Rückzug zu stoppen. Grund: Russland könnte „früher als erwartet losschlagen“. Man will im Falle eines heißen Kriegs einen schnellen Zugang zu Osteuropa haben – mit Deutschland als Aufmarschgebiet.

Die vermeintliche Bedrohung aus dem Osten durch das unheilvolle Erstarken Russlands bietet den Vereinigten Staaten einen hervorragenden Vorwand dafür, ihre Streitkräfte in Europa zu belassen und deren Präsenz sogar noch auszubauen.

Auch der Generalstabschef der britischen Streitkräfte, Sir Nick Carter, zeigte sich besorgt im Hinblick auf die „Ostflanke„. Zu deren Schutz sollte Großbritannien erwägen, entgegen den ursprünglichen Abzugsplänen die Streitkräfte in Deutschland gar noch zu verstärken. Jüngst hieß es zwar von offizieller Stelle, dass sich an dem Plan, die ehemaligen Besatzer planmäßig im Jahr 2020 aus Deutschland zurückzuziehen, nichts geändert habe.

Sir Nick Carter jedoch vermittelte in einer Rede am Royal United Services Institute (RUSI) der Öffentlichkeit und den britischen Entscheidungsträgern ein Drohszenario, aufgrund dessen die britischen Streitkräfte ihre Stützpunkte in Deutschland behalten müssten.

Russland könnte „früher als erwartet losschlagen“

So warnte er, Russland könne eine Mischung aus „konventionellen, unkonventionellen und nuklearen Domänen“ einsetzen und damit die „komplexeste und leistungsfähigste Sicherheitsherausforderung seit dem Kalten Krieg“ schaffen. Der Gegner aus dem Osten sei nicht nur militärisch potent, die Dringlichkeit der britischen Präsenz ergebe sich auch daraus, dass dieser unverhofft schon bald als solcher in Aktion treten könnte. „Sie könnten die Kriegshandlungen früher einleiten, als wir erwarten“, fügte Carter in seiner Rede am RUSI hinzu. Und dem sei unbedingt vorzubeugen. Wie bereits früher Strategen von NATO-Verbündeten setzt also auch Carter auf Prävention:

„Unsere Fähigkeit, Bedrohungen vorzubeugen oder auf sie zu reagieren, wird untergraben, wenn wir nicht mit unseren Gegnern mithalten.“

Und die Bedrohungen sind nach Ansicht des Generals bereits sehr nah:

„Die Bedrohungen, mit denen wir konfrontiert sind, sind nicht Tausende von Kilometern entfernt, sondern liegen jetzt vor der Haustür Europas. Wir haben gesehen, wie Cyber-Kriegsführung sowohl auf dem Schlachtfeld als auch außerhalb dazu benutzt werden kann, das Leben normaler Menschen zu stören. Wir im Vereinigten Königreich sind nicht immun dagegen.“

Nach Ansicht des Generals müsse man angesichts solcher Bedrohungen geschwind agieren, sowohl in der Erkenntnis als auch in der Entscheidung und der Aufstellung. Es muss also schnell gehen, nach Ansicht des erfahrenen Armeechefs. General Sir Nicholas Carter ist seit 2014 Generalstabschef und damit ranghöchster Heeresoffizier, der sich zuvor durch Einsätze in Bosnien und Kosovo, Irak sowie in Afghanistan verdient gemacht hatte. Dort schrieb er 2002 den US-Kampagnenplan, 2009-2010 hatte er das regionale Kommando über 55.000 NATO-Streitkräfte inne und 2012-2013 fungierte er als stellvertretender Kommandeur der NATO-Mission.

Mönchengladbach wieder als möglicher Standort im Gespräch

Das RUSI wird teilweise als unabhängiges Forschungsinstitut dargestellt. Vorsitzender ist der frühere Außenminister und jetzige Citigroup-Berater William Hague, der unter anderem im Jahr 2011 den NATO-Einsatz in Libyen „zum Schutz der Bevölkerung“ befürwortete. Senior-Vize des RUSI ist der ehemalige CIA-Chef David Petraeus, der der US-Armee zuvor in Afghanistan und im Irak diente. Zwar überprüfe die Armee die Möglichkeiten, Straße und Schiene für Einsätze zu nutzen, doch seien auch feste Stützpunkte wesentlich:

„Deshalb prüfen wir aktiv den Erhalt unserer Infrastruktur in Deutschland, wo wir unsere Fahrzeuge in der Ayrshire-Kaserne in Rheindahlen und unsere Schulungseinrichtungen in Sennelager lagern, sowie unsere dort stationierten Schwerlasttransporter und unsere Vorrats- und Munitionslager“, verriet Carter.“

Es würde auch erwogen, zusätzliche Ressourcen für einen Stützpunkt in der Nähe von Mönchengladbach im Rheinland einzusetzen, um die Ostflanke Europas im Falle eines russischen Angriffs zu stärken. Seit 2010 bestand der Plan, die britischen Stützpunkte, deren Rechtfertigung wie auch die Stationierung anderer ausländischer Truppen nach dem offiziellen Ende des Ost-West-Konfliktes kontrovers diskutiert wurde, abzubauen.

Dementi der britischen Armee – Lediglich Ausnahmen vom Abzugsplan 2010

Bereits im Juli 2013 hieß es „Goodbye Rheindahlen“, als einem ganzen Ortsteil von Mönchengladbach, der als Standort des „Joint Headquarters Rheindahlen“ für die britische Armee bekannt war, Lebewohl gesagt wurde. Damals zogen die Briten aus dem Joint Headquarter am Niederrhein ab, als ihr Hauptquartier 2013 von Mönchengladbach nach Bielefeld verlegt wurde. Bis dahin war Mönchengladbach über viele Jahre die „bedeutendste Garnisonsstadt Deutschlands“, mehrere hunderttausend Soldaten und ganze Luftflotten wurden von Rheindahlen aus befehligt. Dass das ehemalige Hauptquartier wieder in Betrieb genommen werden könne, sei kein Thema, sagte ein britischer Militär auf Anfrage der rp-online:

„Bis 2020 werden alle britischen Truppen Deutschland verlassen haben. Das ist der Plan, daran hat sich nichts geändert.“

Allerdings gebe es Ausnahmen, darunter die Ayrshire-Barracks bei Mönchengladbach, ein „Depot für schweres Heeresgerät“, wo nur noch zehn Soldaten tätig seien, die durch eine noch unbekannte Zahl an Zivilangestellten ergänzt werden sollen. Das Lager – Luftaufnahmen zufolge aus rund 40 großen Hallen, ausgedehnten Freiflächen und einem Bahnanschluss bestehend – soll auch über 2020 hinaus in Betrieb bleiben.

Die Annahme, dass das noch größere ehemalige Hauptquartier Rheindahlen reaktiviert werden könnte, wird auch darauf zurückgeführt, dass die NATO zwei neue Kommandostäbe beschlossen hat und dafür nach Standorten sucht. Eines der Hauptquartiere soll Truppenverlegungen innerhalb Europas befehligen.

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meckerpaul
meckerpaul

Alle Besatzer sind noch da. Nur die Russen haben Wort gehalten.
Erstaunlich.
Was wird jetzt gehetzt gegen Russland.
Da ist auch eine Nutzung der Ukrainischen Faschisten durch NATO und EU angesagt.
Wie lange der Russische Bär sich das gefallen läßt weiß keiner.
Hoffentlich werden dann die Vasallen und Schleimer und die gesamten Besatzer mit deren Steigbügelhaltern vernichtet.
Die Länder sollen nicht mehr existieren und darum versuchen Soros und Dreckshelfer dieses Europa auszubeuten und ausbluten zu lassen. Dafür karrt man diese Neger und ungebildeten Musels massenhaft in dieses Europa mit der Scheinheiligen Formel der Humanität.
Es ist Selbstmordpolitik die man hier vorbereitet und schon durchführt.

am deutschen wesen soll die Welt genesen
am deutschen wesen soll die Welt genesen

gut, damit die russischen Soldaten heim gehen konnten, hat Deutschland in Russland eine grosse Stadt gebaut mit allen Infrastrukturen wie Krankenhäuser,Kindergärten,Geschäften; eben eine vollständige Stadt; klar auf unsere Kosten. Aber Deutschland ist trotz alle dem von den USA,England,Frankreich usw. BESETZT und kein Souverenes Land. Weil wir die einzigen sind die noch arbeiten und Geld an die Besatzungsländer zahlen, zahlen müssen; weil diese Vögel so wie so pleite sind und nix leisten; F,GB,USA usw. hängen immer noch der Kolonialzeit nach, sie haben die Kolonien ausgebeutet, geplündert und das noch heute, insbesondere in Afrika, und wenn ein Land dort sich ein bisschen… Weiterlesen »

Maurizio
Maurizio

Abgesehen, dass ich die Russische Bedrohung als Märchen betrachte, wie sollen die Brits Deutschland schützen, mit Fish an Chips?

Welt Frieden
Welt Frieden

Bei all dem angeführten Schwachsinn, ergeben sich mir drei Fragen. 1. Für wann war es denn erwartet, dass die „Russen“ zuschlagen? Dass die Okkupation nun weiterhin andauern soll, macht ja nur dann Sinn, wenn Russland nun evtl. erst später und nicht eher zuschlägt als erwartet und man noch solange hier bleiben will, zu unserer Sicherheit – „Satire aus“ 2. Welches Indiz gibt es denn dafür, dass der böse „Russe“ nun evtl. „eher“ zuschlagen will? 3. Wann ist gegebenenfalls „eher“? – alles überaus unlogisch, aber der Durchschnittsbürger ist warscheinlich schon so benebelt und abgeklärt durch die Propagandamaschine, dass ihm derartiger Schwachsinn… Weiterlesen »

Anton Krug
Anton Krug

wir wollen keinerlei Besatzung noch 30 Atombomben im Land und aus diesem Grund wollen wir Neuwahlen, weil auch die SPD hat das Land verraten.
Nicht um sonst stürzen beide Parteien in der Wählerkunst ab.
Ich stelle vor CDU=16 % und SPD=11 %, den Rest wird das Volk bestimmen, basta……
Mutti geht nach Paraqay und Schulz nach Brüssel….

Buschwindröschen
Buschwindröschen

Da sich immer mehr gegen das Merkel-Regime stellen hat der Engländer beschlossen, Deutschland wieder wie Churchill zum Kriegsschauplatz zu machen. Die Sch….Engländer mit dem Vatikan im Rücken reden von der „Haustür Europas“. Sie haben sich doch gegen Europa entschieden. Den Vernichtungs-Euro haben sie wohlweislich nie eingeführt. Und dass dieser Engländer es wagt Libyen und Jugoslawien zu erwähnen, nachdem diese Kriege Angriffskriege und keine Verteidigungskriege waren, ist grotesk. So wollen sie dann mit dem Angriffsbündnis NATO wieder mit Deutschland verfahren. Und mit der „geschäftsführenden Merkel in einer Nichtregierungsorganisation (siehe S. Gabriel) scheint das ja durchführbar zu sein. Ich hoffe, die Deutschen… Weiterlesen »

kuno v. s.
kuno v. s.

BRD = alliiertes Kriegsgefangenenlager mit eingebauter Staatssimulation. Jedenfalls nicht souverän, siehe Überleitungsvertrag. Es lene das Deutsche Reich, es lebe Deutschland ohne die jüdischen Finanz- und Polit-Aasgeier. Bnai Brith-Merkel alias Kazmierczak wird hoffentlich so enden wie Ceaucescou, in einem dreckigen Hinterhof.

Knut Blomquist
Knut Blomquist

Ich diente Ende der Siebziger, einen Sommer und einen Winter in Sennelager.
Die AMI,s und Tommy,s die ich dort erlebte, taugten im günstigsten Fall für
die „Dünenkirchen Nummer“. Die gehen stiften wenn es die erste Granate setzt.
Mal davon abgesehen, dass sich hier niemand mit Verstand, heute noch eine
russische „Bedrohung“ auftischen lässt, wenn andererseits die BRiD Staats
bedrohnung, in SEK Klamotten, einen Pseudobescheid mittels SigSauer o. ä.
bei harmlosen Familien betreiben will. Wir kommen nicht um die Tatsachen
herum, dass deutsche Familien, von Zionisten im BRiD Gewand, bedroht werden.

Ecker
Ecker

wo is,ns problem? Die Amis besatzen, die Engländer auch. Die Franzosen sind abgezogen, dafür lamentiert wieder Macron herum, um den Deutschen die Nachteile der selbstgewählten Schrottwährung euro doch noch auf s Auge drücken zu können. Besetztes Land ist besetztes Land und Vvaallen in Anstellung der Besatzer bleiben Vasallen. Da kann auch die merkelsche Sichtweise nichts dran ändern. Und wer dieser Dame den Befehl gegeben hat, die Millionen muslime reinzlulassen, das weiss hugo alleine.

Odina
Odina

Leute, seid doch nicht so naiv!

Das Rußlandszenario ist nur der Vorwand, um die Besatzung weiter fortführen zu können.
Die in den 40 Hallen gelagerten schweren Waffen werden gegen UNS eingesetzt, wenn wir alle auf die Straße gehen, um unsere eingesetzte Regierung zum Teufel zu jagen.

Das sind Merkels Schutztruppen.

Karl der Preuße
Karl der Preuße

DIE brauchen kein Scenario.
Die BRvD ist die Besetzung!
Solange die Völker des Deutschen Reiches durch eine BRvD gedeckelt/ „unsichtbar(indoktriniert)“ sind, so lange haben die Alliierten die Macht der Steuerung der Deutschen. Der US O*berneger hat doch allen gesagt: mindestens bis 2099( und dann?).
Natürlich stocken die ihr Militär in der BRvD (EU) auf. Nicht, weil sie die Russen fürchten (die haben auch einen roten Knopf), sondern weil sie aus der EU ein Multikultimix machen wollen- seht einfach aus dem Fenster.

Bert Brech
Bert Brech

„Deutschland ist ein besetztes Land und wird es auch bleiben.“
(Der Paperbag-Nigger Barak Hussein O. 2009)

Geh Heim
Geh Heim

Gysi 3 mal Phönix TV, Berlin TV, Deutschlandradio siehe Ytube

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