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Schluss mit Multikulti und Migranten: Dänemark schafft Asylrecht für Nicht-EU-Bürger ab

Schluss mit Multikulti und Migranten: Dänemark schafft Asylrecht für Nicht-EU-Bürger ab 1

Die dänischen Sozialdemokraten planen die Abschaffung des Asylrechts. In Zukunft soll es nach dem Willen von Parteichefin Mette Frederiksen für Nicht-EU-Bürger nicht mehr möglich sein, Asylgesuche in dem Land zu stellen, berichtet die Luzerner Zeitung. Wer es dennoch versucht, soll in ein von Dänemark geführtes Lager in Nordafrika gebracht werden, wo das Gesuch behandelt wird.

von Alexander Wallasch

Die Dänen möchten offensichtlich wieder selbstbestimmt entscheiden, wer aus dem nicht-europäischen Ausland zu ihnen kommt, wer wieder gehen muss oder bleiben darf. Nach einer Reihe restriktiver Maßnahmen der letzten Jahre, wie Grenzsicherung, Halbierung der Unterstützungszahlungen für Asylbewerber, Zeitungsanzeigen-Kampagnen gegen Zuwanderung im Ausland und zuletzt der Aufkündigung der Zusammenarbeit mit der UN-Flüchtlingsorganisation UNHCR will Dänemark jetzt das Asylrecht auf dänischem Boden ganz aussetzen.

Nein, nicht ganz Dänemark, aber offensichtlich ein breites Bündnis von den so genannten Rechtspopulisten über die Konservativ-Liberalen bis zu den Sozialdemokraten, dessen Chefin Mette Frederiksen gerade einen radikalen Wandel in der Asylpolitik des knapp sechs Millionen Einwohner zählenden nördlichen Nachbarn Deutschlands vorgeschlagen hat. Frederiksen wünscht das nicht nur für ihre Partei, sondern für ganz Dänemark (später für ganz Europa). Ihr Vorschlag: Für Nicht-EU-Bürger soll es zukünftig unmöglich sein, in Dänemark ein Asylgesuch zu stellen. Wer es trotzdem versuchte, würde in ein im Moment noch fiktives, von Dänemark geführtes Aufnahmelager in Nordafrika gebracht werden, wo das Gesuch bearbeitet werden soll. Das Ziel der Maßnahme ist einfach erklärt: Flüchtlinge sollen gar nicht erst nach Europa gelangen.

Mette Frederiksen möchte eine Begrenzung der Anzahl „nichtwestlicher“ Personen – was wohl nichts anderes bedeutet, als eine Begrenzung bzw. Aussetzung muslimischer Zuwanderung nach Dänemark. Sie will das nach den nächsten Wahlen mit ihrer Partei an der Spitze verwirklichen. Aber warum so lange warten, dachte sich der Vorsitzende der Dansk Folkeparti, Kristian Dahl, und fragte zurück: Warum nicht gleich die Asylpolitik revolutionieren? Und er kann damit nur einen dänischen Alleingang gemeint haben, denn eine solche Politik müsste mit der EU und der UNO koordiniert werden.

Welcher kaum überbrückbarer Graben hier besteht, mag das Verhältnis der beiden Nachbarstaaten Deutschland und Dänemark zur Flüchtlingsorganisation UNHCR aufzeigen: Die Dänen haben das Resettlement-Programm der Vereinten Nationen aufgekündigt, jährlich 500 Quotenflüchtlinge über den UNHCR aufzunehmen. Übrigens vom Parlament beschlossen mit den Stimmen der Sozialdemokraten, die ebenfalls der Ansicht sind, die Aufnahme von noch mehr Asylbewerbern überfordere die Integrationsfähigkeit des Landes.

Deutschland geht den umgekehrten Weg und hat sich kontinuierlich von Platz 10 (2007) auf Platz 2 (2016) der Geberländer für UNHCR gemausert mit knapp 400 Millionen US-Dollar. Gegenüber 2015 hatte die Bundesrepublik ihre Zahlungen fast verdoppelt. Diese Verdopplung allerdings hatte einen gewichtigen Grund, gaben doch viele Flüchtlinge an, sich nur deshalb auf den Weg nach Europa gemacht zu haben, weil die UNHCR die Hilfsprogramme an Ort und Stelle in den Flüchtlingslagern heruntergefahren hatte. „Die sinkende humanitäre Hilfe wurde von Flüchtlingen als Grund für ihre Hoffnungslosigkeit und als Auslöser für eine Entscheidung nach Europa zu gehen, angegeben.“, berichtete die UNO-Flüchtlingshilfe.

Deutschland und Dänemark, zwei Länder, zwei Wege. Die Bundesrepublik setzt weiter auf finanzielle Unterstützung, kann sich auch im Koalitionspapier auf keine glaubwürdige Einschränkung der Zuwanderung einigen. Und das Königreich will jetzt die Schotten am liebsten ganz dicht machen für Asylanträge von Nicht-EU-Bürgern – parallel zeigt das dänische Ausländer- und Integrationsministerium übrigens schon länger Flagge, wenn es auf seiner Website Besucher mit einer laufenden Zählmaschine begrüßt, die Verschärfungen des Ausländer- und Asylrechts aufzählt. Aktuell ist man bei 67 Verschärfungen angekommen.

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Heinz Erhard
Heinz Erhard
5. Januar 2019 17:49

Seit wann haben Sozialschmarotzer Recht auf Asyl? Asyl ist eine Leistung des Gastgeberlandes. Ein Recht darauf hat keiner

Alt-C
Alt-C
6. März 2018 13:34

Sauber, jetzt, da das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.
Andere werden nachziehen.
Das wird gefährlichste Politverbrechernuttenpack aller Zeiten in Berlin erst recht anspornen.

LeChiffre
LeChiffre
2. März 2018 14:52

„Ihr Vorschlag: Für Nicht-EU-Bürger soll es zukünftig unmöglich sein, in Dänemark ein Asylgesuch zu stellen.“ Heißt das im Umkehrschluß: Für EU-Bürger soll es in Zukunft möglich sein in Dänemark ein Asylgesuch zu stellen. Halloho ! Ein EU-Bürger sucht in der EU Asyl ???!! Das kann ich mir so rein gar nicht vorstellen. Wozu wurde dann der europäische Haftbefehl ausbaldovert? Aber da steht ja auch ‚Gesuch‘, ist stark mit dem Wort ‚Versuch‘ verwandt. Deutsche bekommen sowiso nirgendwo auf der Welt Asyl. So hat es Sensibelchen befohlen. Bestes Beispiel: Horst Mahler. Und der Mann hat schon was auf dem Kasten. Er sollte… Weiterlesen »

Freygeist
Freygeist
3. März 2018 15:54
Reply to  LeChiffre

Sag ich doch. Aber seine Chance ist jetzt leider vorbei.

MB
MB
20. Juni 2018 23:22
Reply to  LeChiffre

Die Behandlung von Minderheiten wie Roma in Rumänien erfüllt durchaus die Kriterien für Asyl in manchen EU-Ländern, spielt aber wegen Freizügigkeit null Rolle!
Es gibt sogar deutsche Asylanten, wenn auch wege echt absurder Gründe! Siehe hier:
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/familie/homeschooler-amerika-gewaehrt-deutscher-familie-asyl-1608670.html

Amt für Ausländerrückführung
Amt für Ausländerrückführung
18. Februar 2018 18:45

„…Wer es dennoch versucht, soll in ein von Dänemark geführtes Lager in Nordafrika gebracht werden, wo das Gesuch behandelt wird…“

Wieso Nordafrika?
Grönland gehört doch zu Dänemark.
Dort ist Platz! Jede Menge!
Ich kann mir vorstellen, dass sich die Herren Asylanten dort recht schnell überlegen, ob sie wirklich Asyl bekommen möchten.

Erich
Erich
19. Februar 2018 19:36

dann müsste man dort noch eine Heizung und Sauna etc. zur Verfügung stellen. In Afrika ist dies bereits vorhanden

Egger Daniel
Egger Daniel
28. Februar 2018 8:54

Gute Idee, bei uns in der Schweiz sollte man alle auf den Gotthard bringen, da würde ihnen das Lachen schnell vergehen. Schnelle, freiwillige Rückreise garantiert.

Alt-C
Alt-C
6. März 2018 13:36

Bitte nicht diejenigen verwechseln, die Angebote wahrnehmen, mit denen, die diese Angebote unterbreiten bzw. ersonnen haben!

illo
illo
18. Februar 2018 15:59

„Dänemark schafft Asylrecht für Nicht-EU-Bürger ab“

Hat Frau Merkel das den Dänen überhaupt erlaubt?

LeChiffre
LeChiffre
18. Februar 2018 15:05

Mein Geistesblitz zu dieser Angelegenheit: GRÖNLAND ! Das gehört doch auch zu Dänemark. Dort könnte man ganz bestimmt ein riesiges Zwischenlager irgendwo in der Pampas errichten , daß auch für längerfristig zu gebrauchen ist. Gehört zur EU und es kann sich somit keiner über Abschiebung beklagen. Sollte den temporären Bewohnern die Unterkunft nicht gefallen, dann können die die ja abfackeln. Bis die abgebrannten Unterkünfte dann wieder halbwegs bewohnbar gemacht werden können sind die ehemaligen Bewohner schon längst erfroren. Somit Platz für neue. Kann mir vorstellen ; daß deutsche Obdachlose sich über solch eine Bleibe freuen würden. Rundumversorgung und beheizt.

Herbert
Herbert
7. März 2018 9:40
Reply to  LeChiffre

Grönland ist selbständig. Da geht nichts mehr.

Irène
Irène
17. Februar 2018 12:02

Ich weiss nicht, was ihr alle habt, solange es Schlachthöfe gibt, gibt es auch Schlachtfelder. Solange die Kriegsindustrie so fleissig Waffen an die Länder liefert, wo den Bewohnern in den Kriegsgebieten dann nix anderes bleibt, als zu flüchten, weil sie da nicht mehr leben können, während man hier im wahrsten Sinne des Wortes „Bombengeschäfte“ macht, so lange wird das alles weitergehen. Und gekränkte Egos gibt’s obendrein sicher immer genügend, die sicherlich jederzeit Gründe finden, Kriege anzuzetteln. Es geht ja jeweils immer um NICHTS, um verletzte Kinderseelen, die in erwachsenen Körpern Machtspiele treiben, unter denen viele leiden. Dieses Karma möchte ich… Weiterlesen »

Franz
Franz
18. Februar 2018 2:12
Reply to  Irène

Irene du hast vergessen zu schreiben das an der ganze Misere der Kriegstreiber Nr.1 der Ami bzw. die Zionisten schuld sind. Verfolge einmal die angezettelten Kriege auf der Welt,da kannst du feststellen das der Ami auf der ganzen Welt Kriege angezettelt hat,aber noch alleine kein einzigen gewonnen hat.Aber mit Krieg ist das meiste Geld zu verdienen.Und warum gibt uns der Ami nicht unsere Souveränität zurück? weil er und die Zionisten uns weiter ausbeuten wollen,bis wir verreckt sind.

LeChiffre
LeChiffre
18. Februar 2018 15:17
Reply to  Franz

Und der größte Witz ist: Obama hat währen seiner Herrschafft 4 Angriffskriege angezettelt und bekommt den Friedensnobelpreis.
Das mit dem ‚Kriege nicht gewonnen‘ stimmt total. Neu Schwabenland (DR) haben die ja wohl fluchtartig verlassen. Sowie Vietnam auch. Dafür hinterlassen die wenigstens Not, Leid und viel viel Chaos.
Seht euch mal Videos von ‚Daniele Ganser‘ an. Man schüttelt nur noch den Kopf.

LeChiffre
LeChiffre
18. Februar 2018 15:11
Reply to  Irène

….. Wer da wirklich die Strippenzieher sind, weiss ich nicht…..
Wieeee das weißt Du nicht??
Stöber mal in der Bibel wer da die ewigen Strippenzieher sind. Tipp: Johannes 8:44-50
Aber auch in ‚Mein Kampf‘ wird man auf die „Völkermade“ (lt. MK) aufmerksam gemacht.

Freygeist
Freygeist
16. Februar 2018 20:15

Dänemark und BRD… Das ist eben der Unterschied zwischen einem souveränen Königreich und einem feindlich besetzten Land, wo die Einheimischen lediglich Kriegsgefangene sind.
Dänemark hatte auch Thies Christophersen nicht an die BRD-Schergen ausgeliefert. Horst Mahler hätte statt nach Ungarn nach Dänemark flüchten sollen, da hätte er wohl bessere Chancen gehabt.

LeChiffre
LeChiffre
18. Februar 2018 15:24
Reply to  Freygeist

Mahler hat sich von Orban täuschen lassen in dem Orban den Deutschen Asyl versprochen hat.
Merke: einem Deutschen wird nirgendwo auf der Welt Asyl gegeben. Punkt.
Auch Dänemark ist noch Kriegsgegner. Die Soldaten waren auch keine Kriegsgefangenen sondern, ganz neu in der Weltgeschichte – Kriegsverbrecher. Wer sich soetwas nur ausdenkt ? ts ts ts
Muß mal in ‚MK‘ nachlesen, vielleicht werde ich fündig.

Olaf
Olaf
15. Februar 2018 22:56

Na die kommen doch nicht in ein Lager. Da sagt Mutti die Wanne ist noch nicht voll,kommt alle nach gut Menschen Deutschland und euch wird gegeben. AMEN !!!

Helmut Becker
Helmut Becker
16. Februar 2018 13:45
Reply to  Olaf

Wer ist denn die EU und die UNO wer klebt denn da auf den Stuehlen Das sind die richtigen, nach denen man sich richten sollte. Na dann Mahlzeit.

meckerpaul
meckerpaul
14. Februar 2018 15:23

Werden die Dänen nun endlich WACH? Haben die nun begriffen was diese Muselpolitik der EU für sie bedeutet? = UNTERGANG der eigenen NATION! Raus mit dem Pack. Schon gibt es weniger Propleme mit diesen NEUEN unwürdigen BESATZERN, eingeschleust und gefördert durch die EU-Volldeppen. Allen voran der Junker. Dänen nehmt eure Steuergelder selber in die Hand und macht etwas vernünftiges mit diesen euren Steuergeldern. Mögen endlich auch die anderen Regierungen wach werden! Nur in D schlafen alle Schafe/Gutmenschen Arm in Arm mit den Vernichtungspolitikern der IM ERIKA. Sie hetzen wie die verprügelten Hunde auf jene die warnen und eine andere Meinung… Weiterlesen »

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