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Rede zur Lage der Nation: Wladimir Putin reicht europäischen Völkern erneut die Hand

Rede zur Lage der Nation: Wladimir Putin reicht europäischen Völkern erneut die Hand 1
Der russische Präsident während seiner Rede.

In seiner Rede vor der Föderalen Versammlung präsentierte der russische Präsident neue strategische Atom-Waffen und reichte dem Westen, insbesondere den europäischen Völkern, erneut die Hand. Für den größten Feind hält Wladimir Putin jedoch nicht die USA, sondern die wirtschaftliche Rückständigkeit des eigenen Landes.

von Ulrich Heyden

Das hatte niemand erwartet. Am Donnerstagmittag stellte Wladimir Putin während seiner Rede vor der Föderalen Versammlung in der Manege, einem Veranstaltungssaal unweit des Kreml, mithilfe von Videos die neusten strategischen Waffen vor, welche Russland einsetzen will, sollte es angegriffen werden.

Seine Rede vor der Föderalen Versammlung, zu der Abgeordnete, Gouverneure, Minister und Vertreter der religiösen Gemeinschaften eingeladen werden, hält der Präsident einmal im Jahr. Sie hat programmatischen Charakter. An der Rede wird monatelang gefeilt. Zahlreiche Spitzenbeamte haben mit Informationen und Zahlen ihren Beitrag zu der Rede geleistet.

Jetzt, zwei Wochen vor der Präsidentschaftswahl, bei der Wladimir Putin mit großer Wahrscheinlichkeit wiedergewählt wird, hat die Rede eine mobilisierende Wirkung, damit die Menschen an die Wahlurnen kommen.

Der Auftritt des russischen Präsidenten dauerte zwei Stunden. In den ersten 75 Minuten sprach der Kreml-Chef über Erfolge und Aufgaben im zivilen Bereich, über die Notwendigkeit von Durchbrüchen im technologischen Bereich und der Digitalisierung, über die Verbesserung der medizinischen Versorgung, die verstärkte Hilfe für ältere Menschen, die Unterstützung von Kleinbauern und die Verstärkung des Straßenbaus.

In der zweiten Hälfte seiner Rede – die 45 Minuten dauerte – sprach der russische Präsident ausschließlich über die nationale Verteidigung. Mithilfe von Videos stellte er sechs neue Waffen vor, unter anderem die 200 Tonnen schwere Atomrakete „Sarmat“; neue Lenkwaffen und Unterwasserdrohnen, die mit Nuklearantrieb eine fast unbegrenzte Reichweite haben; eine neue Laserkanone und die Rakete Kinschal (Säbel), die mit zehnfacher Schallgeschwindigkeit fliegt und eine Reichweite von 2.000 Kilometern aufweist. Diese Rakete, die von einem Flugzeug in die Luft getragen wird und dort startet, habe man bereits in Südrussland stationiert.

Für alle diese Waffen sei die US-amerikanische Raketenabwehr kein Hindernis. Die neuen russischen Waffen seien extrem manövrierfähig. Nahansichten der Waffen könne man aus Sicherheitsgründen nicht zeigen, erklärte der Kreml-Chef. Für die neuen global einsetzbaren Lenkwaffen und Torpedos gäbe es noch keine Namen. Vorschläge könnten Interessierte aber beim Verteidigungsministerium einreichen.

Diese Waffen sind „fantastisch“

Die Ausführlichkeit, mit der Putin die neuen Waffen vorstellte, war ungewöhnlich. Bemerkenswert war auch der lockere Ton, den der Präsident anschlug. Diese Waffen seien „fantastisch“, sie würden die amerikanische Raketenabwehr einfach umfliegen. Und sollte die Amerikaner irgendwann ein Gegenmittel entwickeln, dann hätten sich „unsere Leute“ schon längst eine neue Waffe ausgedacht.

Der russische Präsident spricht gewöhnlich zu Wirtschaftsfragen und zu Fragen der internationalen Politik. Dass Wladimir Putin aber mit Stolz die neusten Entwicklungen todbringender Waffen vorstellt und faktisch in der Rolle eines Oberkommandierenden auftritt, ist etwas Neues und unterstreicht, dass Russland sich in die Enge getrieben fühlt und jetzt mit dem stärksten Gegenmittel droht.

Die Versammlung applaudierte mehrmals spontan. Einmal standen die Gouverneure und Abgeordneten auch auf und klatschten im Stehen. In der Live-Übertragung des russischen Fernsehens wurden immer wieder auch Gesichter einzelner Teilnehmer gezeigt. Bei einigen Teilnehmern sah man während der Waffen-Präsentation ein zufriedenes Lächeln, bei vielen anderen aber auch so etwas wie Angst. Sicher war das keine Angst vor Putin, sondern Angst vor einem großen Krieg, der immer näher zu rücken scheint.

Dass es in der Bevölkerung Kritik an den neuen Waffen und den damit verbundenen Ausgaben gibt, ist unwahrscheinlich. Bis auf die russischen Liberalen, die derartige Anschaffungen als übertrieben kritisieren, werden alle politische Kräfte die neuen Waffen begrüßen, denn sie sichern Russlands Souveränität.

In einer Talk-Show des Ersten Kanal betonten mehrere der eingeladenen Experten, dass sich die Erfolge bei der Entwicklung neuer Waffen und die damit verbundenen technologischen Durchbrüche auch positiv auf den zivilen Sektor auswirken werden.

Die Demonstration der neuen Waffen zeigt ganz eindrücklich, dass Russland sich zur Friedenssicherung nicht mehr nur auf das Geschick von Diplomaten verlässt, sondern mehr und mehr auch sein militärisches Gewicht in die Waagschale wirft.

Die Entwicklung neuer Waffen sei nötig geworden, weil die USA 2002 aus dem Vertrag über die Begrenzung der Raketenabwehr ausgestiegen sind und versuchten, die russischen strategischen Raketen komplett abzufangen, Russland also die Verteidigung zu nehmen, sagte der Kreml-Chef. Die USA arbeiteten bereits seit vielen Jahren mit großer Intensität an einem Raketen-Abwehrschirm, der bereits in Rumänien steht, sich in Polen im Aufbau befindet und der außerdem in Japan, Südkorea und auf 30 Schiffen stationiert werden soll.

Für die russische und die internationale Öffentlichkeit war die Ankündigung von Wladimir Putin eine Überraschung. Die Arbeiten an den neuen Waffen waren bisher geheim gehalten worden. Aber angesichts eines massiven NATO-Truppenaufmarsches an der russischen Westgrenze, angesichts der Tatsache, dass die USA die Souveränität von Syrien und anderer Staaten in den letzten Jahren immer wieder missachtet haben, sieht Russland sich zu Gegenmaßnahmen gezwungen.

Wladimir Putin erklärte, dass jeder atomare Angriff auf Russland oder seine Verbündeten sofort beantwortet wird. Präventivschläge sind in der russischen Militärdoktrin aber nicht vorgesehen.

Kann man Wladimir Putin vorwerfen, dass er leichtfertig mit den neuen Waffen droht? Nein, denn der russische Präsident hat den Westen mehrmals vorgewarnt, was passiert, wenn dieser versucht, Russland militärisch zur Verteidigung unfähig zu machen.

In seiner gestrigen Rede erklärte der russische Präsident, er habe die USA 2004 gewarnt. Wenn der Westen aufrüste, werde auch Russland neue Waffen entwickeln. Die jetzt entwickelten Waffen habe der Westen nicht. Putin beendete seine Ausführung zu den neuen Waffen mit den Worten:

„Wir wollten unsere Partner zu Verhandlungen bewegen, aber niemand will mit uns reden und uns zuhören. Hören sie uns jetzt zu!“

Die Versammelten erhoben sich erneut und applaudierten.

„Rückständigkeit in der Entwicklung ist unser größter Feind“

Putin hatte seine Rede mit einer Darstellung der sozialen und wirtschaftlichen Situation im Land begonnen. Viele Russen müssen angesichts der Sanktionen und des gesunkenen Ölpreises Lohneinbußen und sogar Entlassungen hinnehmen. Das Wachstum liegt bei einem Prozent. Und es ist nicht erkennbar, dass sich die wirtschaftliche Situation bald ändert.

Der russische Präsident machte keinen Bogen um die sozialen Probleme. Er erklärte, man habe zwar Stabilität in Russland erreicht, aber man dürfe sich mit der Stabilität nicht begnügen, „insbesondere, weil viele Probleme noch lange nicht gelöst sind“. Russland sei zwar

„eine führende Macht mit einem starken Außenhandels- und Militärpotenzial. Aber wenn es um die Lebensqualität und den Wohlstand der Menschen geht, haben wir noch nicht unser nötiges Niveau erreicht.“

Der größte Feind Russlands sei nicht, „dass jemand kommt, unseren Boden nimmt und ihn zerstört“. Die Rückständigkeit „ist die größte Bedrohung und das ist unser Feind“. Sie sei wie „eine schwere Krankheit, die müde macht und den Organismus Schritt für Schritt von innen zerstört“.

Viel hänge jetzt davon ab, ob Russland sein inneres Potenzial voll zur Entfaltung bringen kann. Den größten messbaren wirtschaftlichen Erfolg gäbe es in der Landwirtschaft. Putin erklärte, Russland habe im letzten Jahr mit einer Getreideproduktion von 130 Millionen Tonnen den sowjetischen Rekord von 127 Millionen gebrochen.

Auch im Wohnungsbau gäbe es eine positive Tendenz. Während von 1950 bis 1980 insgesamt 60 Millionen Quadratmeter an Wohnraum geschaffen worden wären, seien es heute 80 Millionen Quadratmeter. Große Pläne hat der Präsident auch beim Straßenbau. Die Mittel hierfür sollen für die nächsten sechs Jahre auf 159 Milliarden Euro fast verdoppelt werden. Die Flughäfen in den Regionen sollen rekonstruiert werden, so dass die Hälfte der regionalen Fluglinien dann direkt von Region zu Region fliegen kann und nicht den Umweg über Moskau machen muss.

Die Armut sei immer noch hoch, erklärte der Kreml-Chef. Während im Jahr 2000 noch 42 Millionen Menschen in Armut lebten, das heißt fast ein Drittel der Bevölkerung, sei die Zahl der Armen 2012 auf zehn Prozent gesunken. Doch jetzt sei die Zahl der Armen infolge der Wirtschaftskrise wieder auf 20 Millionen gestiegen. Das seien „unzulässig viele“ Menschen. „Sogar einige Menschen die arbeiten, leben sehr bescheiden.“

Die Ausgaben für die Gesundheitsversorgung müssten verdoppelt werden. Das Ziel von Putin: Mehr als vier Prozent des Bruttoinlandprodukts sollen für die Gesundheit ausgegeben werden. Zum Vergleich: In Deutschland liegen die Ausgaben für Gesundheit bei 11,3 Prozent des Bruttoinlandprodukts.

Kritik an übertriebener Optimierung im Gesundheitsbereich

Dann erlaubte sich der Präsident auch Kritik an der Regierung, ohne diese allerdings namentlich zu nennen. Der Gesundheitsbereich sei erfolgreich optimiert worden, allerdings habe man dabei teilweise „übertrieben“. So seien Krankenhäuser in kleinen Städten und Dörfern geschlossen worden. Das sei „absolut nicht zulässig“. „Das Wichtigste, die Menschen, hat man vergessen“, sagte Putin. Wenn es in unmittelbarer Nähe von Wohnungen keine Ambulanz oder kein Geburtshaus gäbe, dann müsse man „diese wiederherstellen“. Dieses Ziel hätte man „gleich an den Anfang des Umbaus“ im Gesundheitswesen stellen müssen.

Immerhin, so der Präsident, sei die Lebenserwartung in Russland von 65 Jahren im Jahre 2000 auf jetzt 73 Jahre gestiegen. Das sei aber nicht genug. Russland wolle zu den Ländern gehören, in denen die Menschen über 80 Jahre alt werden.

Die 1990er Jahre, in denen in Russland eine neoliberale Schocktherapie wütete und sehr wenige Kinder geboren wurden, machen sich auch heute immer noch bemerkbar. Zwar ging die Zahl der Geburten – auch in Folge von materieller Unterstützung für die Mütter – in den letzten 15 Jahren nach oben, aber die Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter sei 2017 um eine Million Menschen gesunken, erklärte der Präsident. Diese Tendenz werde anhalten und zu einer „ernsten Beschränkung des ökonomischen Wachstums führen“. Damit die Mütter schnell wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren können und ihre Qualifikation nicht verlieren, werde man 270.000 Kindergartenplätze schaffen.

Friedensbewegung könnte Rüstungsspirale stoppen

Die Rede vor der Föderalen Versammlung fiel diesmal dramatisch aus auf Grund der Vorstellung der neuen Waffen. Viele liberale Russen werden befürchten, dass die wirtschaftliche Entwicklung im Land durch erhöhte Rüstungsausgaben gebremst wird. Doch die Mehrheit der Bevölkerung wird wohl verstehen, dass es zu den neuen Waffen keine Alternative gibt.

Sollte in westlichen Ländern eine mächtige Friedensbewegung entstehen, welche die Bedrohungspolitik gegenüber Russland kritisiert und die westlichen Regierungen an den Verhandlungstisch zwingt, könnte das die Rüstungsspirale stoppen.

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Irmi
Irmi

@ Knut blomquist @griesgram @biowolf Warum müssen Deutsche Frauen sich heute ein Arsenal v 6 lang /kurz w. zulegen und können doch die Feigheit, Blindheit, Faulheit und Dummheit der restlichen Deutschen nicht mehr ausgleichen . Ich war nie bei der Bundeswehr, mein oberstes Ziel war es medizinisches Wissen zu erwerben um damit leben zu verlängern und zu verbessern . Mit 55 viel zu spät habe ich gesehen dass eine Steuer-repressionsmaschinerie mir jeden eigenen Kinderwunsch unmöglich gemacht hat . Wer Kinder wollte musste sich dafür finanziell ruinieren aufgrund der ENEIGNUNGS Besteuerung die keine Ersparnisse mehr zulässt . Mit 55 habe ich… Weiterlesen »

Erzieher
Erzieher

„Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!“

Wir haben jahrzehntelang geschlafen, nun sind einige aufgewacht. Aber leider zu wenige und zu spät!

Knut Blomquist
Knut Blomquist

@Sabine Ich hatte seit meiner Geburt ( 50er Jahrgang ), einen Vertrag mit der Bundesrepublik. Ich durchlaufe eine Ausbildung, gründe eine Familie, zahle Abgaben und Steuern. Dafür schützt der Staat unser Leben und bestellt / erhält uns den dazu erforderlichen Lebens und Wirkungsraum. Was ist geblieben, was bekommen wir für unsere überdurchschnittlichen Abgaben ( ab Juli arbeitet jeder für sich ) heraus? Unsere Steuern haben die gern genommen. Und in ferne Kriege wie hiesigen Pseudo- Projekte verbrannt. Dann als der Staatsbetrug seit 1990, nun 2000 aufflog, wurden Währung und Gesetze verbogen. Die Verwaltungen das Staats- wesen ver-privatisiert, ohne das Volk… Weiterlesen »

Knut Blomquist
Knut Blomquist

Unseren Eltern bescheinigt der Weltaußenhandel, eine
Produktfähigkeit von über 3.400 Tonnen Gold! Auch
dass sind wir im Begriff zu verraten, im Moment wo
wir die wirtschaftliche Unfähigkeit der BRiD GmbH,
als unsere Regierung anerkennen. Wo diese es
sich leistet unser Erbe zu verbrennen, und uns aus
der Arbeitswelt, in die Transfergesellschaft vermeintlich
demokratisch, „auszugliedern“. ZU DEN WAFFEN!

Eisenhart
Eisenhart

Putin kann sich das Schminken. Ich habe mich aufgrund all der verlogenen Vorgänge in den letzen 3 Jahren auch noch mal mit WK1 und WK2 auseinandergesetzt. Es gab immer wieder Versuche von Friedensangeboten seitens der Nazis, die man aber nicht hören wollte. Stattdessen wurde die Geschichte bis zum Abwinken verfälscht und der Krieg durchgezogen um Deutschland, nicht um Hitler zu vernichten. Wie viele Historiker aus den ehemaligen Feindländern haben ihren eigene Regierungen schon vorgeworfen diesen Krieg gewollt und die eigenen Menschen so ins Elend gestürzt zu haben? Ich wünsche Putin viel Erfolg. Auch die Russen haben es verdient sich endlich… Weiterlesen »

Junschka
Junschka

Krimhilde kann ich nur zustimmen.
Deutschland und Russland können gemeinsam Europa aus den Fängen der USA befreien.
Deshalb gibt es nur eine Alternative, die einzige Opposition im Bundestag zu unterstützen, die AfD

Knut Blomquist
Knut Blomquist

Schluss jetzt, mit dieser Traumtänzerei! Zum x ten Male, das deutsche Volk hätte mit mindestens 51% der AfD, einen echten Volksauftrag erteilt. Dies wurde durch das Manöver der Petry, mit dem Ausschlussverfahren, von Björn Höcke vereitelt! Und wem spielte es in die Karten? Hört auf von der AfD zu träumen, die sind längs kalt, bzw. haben ihrem Auftrag der Lobbys, als Placebo erfüllt. Steinmeiers Pflicht, im November Neuwahlen anzuordnen, damit einen Schlussstrich zu ziehen, ist Er aus Befangenheit nicht nachgekommen. Das Signal der BRiD GmbH Junta Merkel WEITERSO, bedeutet Freiheitskampf oder qualvoll untergehen. Freiheit an den Tafeln nicht verdrängt zu… Weiterlesen »

Sabine
Sabine

@Knut
Leider ist es so, wie du sagst.
Man muß sich die Freiheit erkämpfen, Freiheit bekommst du nicht geschenkt!!!

Knut Blomquist
Knut Blomquist

Zu Zeiten Helmut Schmidt, konnte man sich
seine Freiheit noch erarbeiten. Diese Matrix
wurde seit Helmut Cohn ( Kohl ) getilgt.

Knut Blomquist
Knut Blomquist

Wie sauer der Waldemar schon guckt, ich hätte nicht soviel Geduld,
mit der dussligen deutschen Bevölkerung. Was sind wir bloß für Knechte.

Knut Blomquist
Knut Blomquist

Wir sind so genial, dass wir nicht mehr wissen,
wie man Zechpreller, vor die Tür setzt!

Krimhilde
Krimhilde

Die USA haben die allergrößte Angst davor, dass sich Russland mit seinen Rohstoffen und Deutschland mit seinen Industriekapazitäten und seiner Ingenieurskunst verbinden könnten. Das verhindern sie erfolgreich seit 100 Jahren und die deutschen Eliten sind dabei ihre wichtigsten Verbündeten. Die faschistische Propaganda gegen Russland und den Bolschewismus ist in den alten Bundeslàndern nie wirklich beendet worden. PR- Agenturen, NGO’S, Stiftungen, ThinkTanks und wie diese besonderen Einrichtungen alle heißen, verfolgen ihre Meinungsmanipulationen wie eh und je nur mit subtileren und vollkommeneren Mitteln und mit noch mehr Geld. Genauer gesagt, mit unserem Geld, dem Geld der Steuerzahler. Da ist es egal, wie… Weiterlesen »

Sabine
Sabine

@Krimhilde
Das hast du schön gesagt und ich kenne den ganzen fast ziertenText.
Aber, wo legt man zuerst die Waffe an, um dem ganzen zubegegnen?

Knut Blomquist
Knut Blomquist

Das plötzliche unerwartete Auftreten von
100.000 „Spaziergängern“ direkt in den Reichstag
ist ein Anfang. Die mediale Verbreitung über
gekaperte Sender, die unmissverständliche
Fortsetzung “ wir sind das Volk, und räumen
den Bundestag“, als Einleitung der Beseitigung
einer Menschenrecht verletzenden Junta!
Die Waffen bringen die Milizen der Junta
frei Haus vorbei, die müssen nur übernommen
werden. Wir sind nicht Nelson Mandela,
aber Hand aufs Herz, der kochte auch nur
mit Wasser. Und eine Junta, erkennt man
an deren Handlungen. Wie passt den dieser
offensichtliche Genozid an uns, mit Passagen
von Massen Vergewaltigungen, in ein
modernes Weltbild?

Karl der Preuße
Karl der Preuße

Nun werft „euch“ mal nicht so weit weg! Auch Russland/Putin ist die Haut näher als das Hemd. Hätte der „Russe“ interesse an „Deutschland“ gezeigt, hätte „er“ die DDR nicht ins „Irgendwo“ geschoben; 1990. Die DDR wurde offiziell der BRvD übergeben! Oder hat jemand etwas von einem Volksentscheid gehört? 1990 wollte der „Russe“ über den Status von Ostpreußen reden; mit Kohl und Genscher. Halloooooo, die Russen (damals noch UdSSR) hätten einfach Ostpreußen als Freistaat entlassen können. Genau so mit der DDR! Die Freistaaten, auf dem Gebiet der DDR, hätten einfach reaktiviert werden müssen/können. Haben sie nicht! Sie, die Russen, haben die… Weiterlesen »

Dirk Kohl
Dirk Kohl

Leider, die Russen hatten damals nur den korrupten Gorbatschow und den versoffenen Jelzin. Leichtes Spiel für die westlichen Alliierten sich den Osten Deutschlands zu schnappen. Putin war da leider noch nicht auf der Regierungsbühne.

Krimhilde
Krimhilde

Den größten Anteil an der Übergabe unserer Heimat an den BRD- Kapitalismus haben wohl die Ossis selbst, indem sie den Westbananen nachjagten. Schon vergessen? Die „wir sind das Volk“ Rufe schallen mir immer noch in den Ohren. Die Ossis haben ihren Ausverkauf selbst eingeleitet, den sie dann als Arbeitslose oder Westpendler beklagten.

von mir
von mir

…und ganz pervers und kaum zu korrigieren, werden noch immer, wenn es um das Leben in der ehemaligen DDR geht, diese Dummquatscher von Ossis in den Medien präsentiert, die sich mit ihren Argumenten „….wir hatten ja nischt“, „….wir mussten immer anstehen“ profilieren. Es folgt das Rduzieren der Ossis auf das Einzige, was wir hatten, nämlich FKK-Badestrände…..u.ä. Unser Ossi-Bild ist medial festgeschrieben und wird noch Jahrzehnte überdauern. Doch das alles steht in keinem Verhältnis zu der Sauerei, der die Menschen heute ausgeliefert sind. Die Wurzeln der heute beklagten Dummheit und Einfalt der Deutschen liegen schon viele, viele Jahrzehnte zurück

Knut Blomquist
Knut Blomquist

@Krimhilde / von mir

Das unsere Neubundis, in den alten Bundesländern
gerade angekommen, eine ziemliche Ellbogenbrigade
war, ist das Eine. Dass es aber Manager der Garde Kohl
in deren Ländern zu bunt getrieben, diese neuen Kollegen
als Vorwand für Lohndumping missbrauchten, damit
heute die Sozialsysteme krachen gehen, weil jetzt
ALLE nur noch ein Drittel, in der Tüte haben, ist
nicht deren Verantwortung. Und sehr wohl als Grund
gesellschaftlicher Spaltung auszumachen! Wem
nützt wohl dieser Keil zwischen uns!?!

griesgram
griesgram

Wer hier Schuld ist wegen den Ostgebieten, ist unklar.
Laut Gorbatschow wollte Genscher die Ostgebiete nicht.
Die USA wiederum behaupten , Genscher sei IM der Sowjetunion gewesen.
Verwirrung pur.
Die Frage ist, ob das Besatzungsprotektorat BRD überhaupt eine Rückgabe der Ostgebiete einfordern kann.
Staatsrechtler sagen das der Versailler Vertrag kein Friedensvertrag war.
Demnach sind also die Adligen für einen Friedensvertrag zuständig. Nicht das Merkelvieh.Geschweige denn die Dilettanten aus dem Bundestag.

Sabine
Sabine

@Karl Das mag genauso sein, wie du es beschreibst. Allerdings, war die UDSSR im Wandel und sind dabei selber Tief gefallen, dass alles musste wieder umstruktuiert, um- und aufgebaut werden, welches natürlich Zeit braucht. Wie du gelesen hast, haben sie schon viel getan um das Land (Kontinent) wieder aufzupeppeln. Bitte sei Ehrlich, wenn du entscheiden mußt deine Familie oder meine, dann brauchen wir nicht zu diskutieren für wen du entscheiden, wirst. Hier möchte ich wiederholen, was Herr Putin gesagt hat. „Wir wollten unsere Partner zu Verhandlungen bewegen, aber niemand will mit uns reden und uns zuhören. Hören sie uns jetzt… Weiterlesen »

Knut Blomquist
Knut Blomquist

Die älteste Auslands Filiale von Siemens wurde
Ende 19. Jahrhundert, in St. Petersburg gegründet!
Das Zionisten Diktat der Zerstörungen, spricht Bände
der Schizophrenie!

Hanna
Hanna

Ich bin froh, dass es zu diesem Thema hier vernünftige Kommentare gibt. Die NATO-Hysterie, das militär. Umschließen Russlands ist abzulehnen, denn Russland will keinen Krieg, wozu auch! Die jetzige Aufrüstung ist lediglich die Antwort auf westliche Vertragsaufkündigung, Aufrüstung und das Vorrücken bis an die russ. Grenzen. Eine gute Zusammenarbeit Europas mit Russland wäre für uns alle von Vorteil und dem Frieden zugewandt. Aber Fr. Merkel telefoniert lieber mit Trump als mit Putin (i. S. Syrien z. B.), obwohl es nicht T. ist, der die Hand zu einem friedl. Miteinander gen Europa ausstreckt (Handelskrieg), sondern eben Putin.

Knut Blomquist
Knut Blomquist

Deshalb kaut IM Erika ja auch Nägel, kein Spruch!
Die Tucke Trump ist nur Bote, das sieht doch
ein Blinder. Weder Ferkel noch Tucke, sind
seriöse Staatsvertreter, rein von der Artikulation
gesehen. Alles Schmuddel Org. Abschaum pur.

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