Deutschland

„Heimatland“ statt „Vaterland“: Frauenbeauftragte der Bundesregierung will Nationalhymne ändern

„Heimatland“ statt „Vaterland“: Frauenbeauftragte der Bundesregierung will Nationalhymne ändern 7
An der Geisteskrankheit Genderwahn erkrankt: Kristin Rose-Möhring

Die Gleichstellungsbeauftragte des Bundesfamilienministeriums, Kristin Rose-Möhring, hat anläßlich des Internationalen Frauentags eine Änderung des Textes der Nationalhymne gefordert. Aus „Vaterland“ solle „Heimatland“ werden, aus der Zeile „brüderlich mit Herz und Hand“ solle „couragiert mit Herz und Hand“ werden, zitiert die Bild am Sonntag aus einem Schreiben der Ministeriumsbeauftragten.

„Warum gendern wir nicht unsere Nationalhymne, das Deutschlandlied?“, fragt Rose-Möhring darin. „Täte gar nicht weh, oder? Und paßt zudem auch zum neuen Bundesministerium des Innern und für Bau und Heimat.“ Damit spielt sie auf das neue Heimatministerium an, das Kanzlerin Angela Merkel (CDU) CSU-Chef Horst Seehofer zugesichert hat.

Beispiel Österreich

Demnach ging ihr Rundbrief an alle Mitarbeiter des SPD-geführten Ministeriums. Ihren Vorstoß begründete Rose-Möhring unter anderem mit der geschlechtsneutralen Umformulierung der österreichischen Hymne. 2011 hatte Österreich beschlossen, seine Hymne geschlechtergerecht anzupassen.

Seit dem 1. Januar 2012 lautet der Anfang der ersten Strophe: „Land der Berge, Land am Strome, Land der Äcker, Land der Dome, Land der Hämmer, zukunftsreich! Heimat großer Töchter und Söhne“. Zuvor hatte es gießen: „Land der Berge, Land am Strome, Land der Äcker, Land der Dome, Land der Hämmer, zukunftsreich! Heimat bist du großer Söhne“. Die Diskussion darüber flammt aber regelmäßig neu auf, wenn bekannte Persönlichkeiten, etwa wie der Musiker Andreas Gabalier, die Hymne in ihrer traditionellen Version singen.

Auch Kanada hatte vor kurzem eine Änderung seiner Hymne beschlossen. Die Passage „Erwecke Vaterlandsliebe in all deinen Söhnen“ soll demnach in „in uns allen“ abgewandelt werden. Im November 2016 hatte die SPD in Bayern für Schlagzeilen gesorgt, als sie die Bayernhymne um eine Strophe erweitern wollte, in der ein Bekenntnis zu Vielfalt, Toleranz und Offenheit zum Ausdruck kommen sollte.

Brief endet „Mit fröhlich gegenderten Grüßen“

Daß ihre Forderung für Schlagzeilen sorgen wird, nimmt offenbar auch Rose-Möhring an. Ihren Rundbrief beendete sie laut dem Bericht mit den Worten: „Mit fröhlich gegenderten Grüßen für einen diskussionsfreudigen 8. März.“

Die 63jährige ist seit 2001 Gleichstellungsbeauftragte und zudem Vorsitzende des Interministeriellen Arbeitskreises der Gleichstellungsbeauftragten der obersten Bundesbehörden (IMA). 2012 hatte sie vor dem Berliner Verwaltungsgericht erfolgreich gegen die Führung ihres eigenen Ministeriums geklagt, weil die damalige Familienministerin Kristina Schröder (CDU) drei Spitzenpositionen im Alleingang mit Männern besetzt hatte.

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Chiara
Chiara

Also meine Freundin und ich versuchen aus den beiden (DDR & der jetzigen Hymne) eine neue Hymne zu machen.

jakob
jakob

ich möchte einen Männerbeauftragten,wo ist die männliche Emanzipation?

Haack, Hans-Joachim
Haack, Hans-Joachim

Was ist denn mit dem ‚Vaterunser‘? muß das auch gegendert werden?

G. Ruebschlaeger
G. Ruebschlaeger

Ich wünschte, ich könnte auch einen solchen Jahresverdienst aufweisen, mit meiner tatsächlich erbrachten Arbeitsleistung. Leider ist ein solcher Verdienst, welcher aus Steuergelder gezahlt wird, nur Staatsdienern möglich, welche keine Listung dazu erbringen müssen. Es ist schon echt lächerlich, wie neue Politiker versuchen, durch imaginäre Auftritte bzw. Äußerungen, mit Hilfe der Presse einen schnellen Bekanntheitsgrad zu erlangen. Wie in diesem Fall ist eindeutig erkennbar, aus welchem korn und Schrot unsere Volksverdreher sind. Hauptsache irgendwelche kuriosen Sachen veröffentlichen, um den Bekanntheitsgrad anzukurbeln. Das traurige an der Sache sind jene Leute (auch unter den Politikern) welche darauf anspringen und so wird nur allzu… Weiterlesen »

G. Ruebschlaeger
G. Ruebschlaeger

Es ist schon echt lächerlich, wie neue Politiker versuchen, durch imaginäre Auftritte bzw. Äußerungen, mit Hilfe der Presse einen schnellen Bekanntheitsgrad zu erlangen.
Wie in diesem Fall ist eindeutig erkennbar, aus welchem korn und Schrot unsere Volksverdreher sind.
Hauptsache irgendwelche kuriosen Sachen veröffentlichen, um den Bekanntheitsgrad anzukurbeln.
Das traurige an der Sache sind jene Leute (auch unter den Politikern) welche darauf anspringen und so wird nur allzu oft eine hirnspinnstige Idee zum Selbstläufer, der nach hinten losgeht!

Le Brack
Le Brack

Sehr sehr GUTE Auffassungsgabe Karl Ungenannt !

Jetzt will dieses Erdferkel noch unsere Hymne verunstalten !! Der Fetten Tonne sollte man so eine Salzstange in den Allerwertesten stecken!
( Anm. Salzstange = Eritreischer Hungerhaken mit Pickel )

reiner tiroch
reiner tiroch

Ach Goddele,…… was haben die Politiker denn für Sorgen? die sollen sich lieber darum kümmern, dass 500000 Deutsche in Wohnungen kommen, statt unter der Brücke schlafen zu müssen, gell?

Nina
Nina

Es ist doch mehr als lächerlich!!!
Unsere Politiker haben Einfälle wie eine Kuh Ausfälle.
Leute lasst euch doch mal auf euren Geistigen Zustand untersuchen.
Es reicht mir so langsam mit euren ständigen Saudummen Verbesserungen
Z.B.
Wir dürfen nicht mehr Zigeunerschnitzel sagen
Wir dürfen nicht mehr Negerkuss sagen
Usw,usw,usw.
Nur jeder Ausländer darf zu uns Nazi sagen
Seht zu das Ihr die Lage endlich wieder ins Lot kommt sonst könnte es passieren das der Deutsche Mob bald losrollt

Ralf Gürgen
Ralf Gürgen

Wenn man nichts zu tun hat, aber gerne mal in der Öffentlichkeit stehen möchte, verfasst man solchen Schwachsinn. Ich frage mich als Steuerzahler, ob das hohe Gehalt für dieses Individuum gerechtfertigt ist!? Mein Gott, was ist nur aus unserem Land-Dank Merkel-geworden!!!??

gerhardranftler
gerhardranftler

Hat die Frau? keine Arbeit, dann soll sie im nächsten Asylantenheim die männliche Kundschaft bei Laune halten.

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