Hintergründe

Tierschutz unter Adolf Hitler: So fortschrittlich und human war das Dritte Reich

Der Führer füttert liebevoll zwei Rehe.

Mit Tierschutz ist es in der BRD nicht weit her. Zahlreiche Tiere müssen in den Laboren großer Firmen für Experimente herhalten und sterben am Ende oft qualvoll. Vor wenigen Jahrzehnten war das allerdings noch anders. Adolf Hitler höchstselbst drängte schon kurz nach seiner Machtübernahme auf ein entsprechendes Gesetz zum Wohle der Tiere.

Von Günther Strauß

Für Mahatma Ghandi war die Sache klar: „Die Größe und den Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.“ Und Ghandi hatte Recht. Im Gegensatz zu heute war Deutschland in den 30er Jahren der Fahnenträger von Fortschritt und Humanität. Denn nirgendwo auf der Welt wurde zu dieser Zeit der Tierschutz so groß geschrieben wie im Deutschen Reich.

Dass die Menschen noch vor nicht allzu langer Zeit mit mehr Verstand gesegnet waren, als es heute der Fall ist, zeigt schon die Tatsache, dass bereits in der Weimarer Republik Vereine gegründet wurden, die sich dem Tierschutz verpflichtet fühlten. Viele Menschen protestierten dagegen, dass Tiere bei Forschungen zu industriellen Zwecken – oftmals ohne jede Betäubung – gequält wurden. Sie lehnten Tierversuche („Vivisektion“) entschieden ab. Von Seiten der Politik jedoch wurde damals wenig getan. Das änderte sich erst Jahre später.

Mit der Machtübernahme durch Adolf Hitler am 30. Januar 1933 rückte der Tierschutz erstmals in den Fokus der Regierung. Es mag auch daran gelegen haben, dass Hitler selbst Vegetarier gewesen ist. Auch Propagandaminister Joseph Goebbels sah im Verzehr von Fleisch „die Perversion des modernen Menschen“ und setzte sich zum Wohle von Tieren ein. Schon zehn Wochen nach der Machtergreifung beschloss Hitlers Kabinett, ein Reichstierschutzgesetz ausarbeiten zu lassen. Beauftragt mit den Vorarbeiten wurde der NSDAP-Reichsinnenminister Wilhelm Frick.

Hermann Göring, preußischer Ministerpräsident und Innenminister, wollte so lange nicht warten. Mit Blick auf Tierversuche ordnete er an: „Die Schweinerei hört sofort auf.“ Er erließ schon Mitte August 1933 einen Erlass, in dem Tierversuche grundsätzlich für Preußen verboten wurden. Die Reichspressestelle der NSDAP verkündete Görings Beschluss, dass bis zur Verabschiedung eines neuen Gesetzes Personen, die trotz des Verbotes Tierversuche durchführen, „ins Konzentrationslager abgeführt“ wurden. Eine klare Ansage im Sinne des Tierschutzes.

Das Gesetz war schließlich im November 1933 fertig und konnte verkündet werden. Das bis dahin umfassendste Tierschutzgesetz der Welt legte strenge Maßstäbe an Tierversuche an und bestimmte auch, was im alltäglichen Miteinander von Mensch und Tier als strafbare Quälerei zu gelten hatte. Und zwar vom Haustier bis zum Pferd, das in einer Grube zum Einsatz kam. Selbst das Halten von Tauben in Laubenkolonien wurde geregelt. Andererseits wurde auch zur Belohnung von Personen, die sich für den Schutz der Tiere einsetzten, ab November 1933 eine „Adolf-Hitler-Medaille“ vergeben. Die Inschrift lautete: „Adolf Hitler – Ich bin ein entschiedener Gegner der Tierquälerei“. Tierschutz wurde nun in der Öffentlichkeit groß geschrieben.

Die Präambel des Reichstierschutzgesetzes legte erstmals gesetzlich fest, dass Tiere um ihrer selbst willen zu schützen seien. 1934 folgte das Reichsjagdgesetz, ein Jahr später das Naturschutzgesetz, 1937 wurden Tiertransporte rechtlich geregelt. Hitler, der sich als oberster Tierschützer Deutschlands verstand, erhielt 1934 von der Eichelberger Humane Award Foundation in Seattle (USA) die Goldmedaille für seine besonderen Verdienste um den Schutz der Tiere. Der deutsche Botschafter in New York nahm im selben Jahr von einem Komitee gegen Tierversuche eine Ehrenurkunde für Hitler entgegen. 1935 wurde das Reichstierschutzgesetz bei der internationalen Tierschutzversammlung in Brüssel als Meilenstein gefeiert. Auch das Reichsjagdgesetz galt als das beste der Welt.

Den Nationalsozialisten war es sehr wichtig, den Tierschutz durch Volksaufklärung gesellschaftlich zu verankern, damit er aus innerer Überzeugung von allen Volksgenossen beherzigt werde. Mit Plakaten, Postkarten, Merkblättern, in Wochenschauen und Rundfunkbeiträgen wurde die gute Sache vorangetrieben. Für die Kinder gab es unter anderem den Reichstierschutzkalender, der bunte Bilder und Geschichten rund ums liebe Mitgeschöpf enthielt. Ab 1938 wurde der Tierschutz als Unterrichtsfach an Schulen eingeführt. Der Tierschutz war auch in der Hitlerjugend (HJ) besonders wichtig. Die Jugend sollte das Tier als beseeltes Mitgeschöpf erkennen, welches keine Sache ist.

Mit dem Reichstierschutzgesetz schaffte Hitler es, dem im Deutschen Volk Jahrzehnte lang gehegten Wunsch nach einem rechtlich verbindlichen Rahmen zum Umgang mit Tieren Rechnung zu tragen. Es ist unübersehbar, dass seinerzeit das Volk besonders tierliebend und sich den hohen ethischen Verpflichtungen dem Tiere gegenüber bewusst gewesen ist. Im Jahre 1972 weichte die Bundesrepublik nach nur 39 Jahren die strengen Vorschriften mit dem neuen Tierschutzgesetz völlig auf. Wohin dies geführt hat, können wir alle seit Jahren immer wieder in Form von skandalösen Enthüllungen in den Zeitungen lesen.

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Lukas9117
Lukas9117

Soso?doch nicht so Böse der onkel adi hmm?

Kai
Kai

Schade, das unser Führer nicht vom Himmel herabsteigt und mit eisernem Besen in unserem Land das ganze demokratische, linke und antifa-Gesindel fortkehrt. In Buchenwald und anderorts wird es sicherlich reichlich Platz für das Geschmeiß geben. Aber wenn die Volksgemeinschaft zusammen steht und handelt, dann dürfte die gute Arbeit für unsere Heimat gelingen. Also, ran ans Werk!

Adolf
Adolf

Oh wie überlegt

nora
nora

dort wird dieser Verbrecher nie landen!!! und jetzt ist er im Wartesaal – dem Totenreich – für sein Gericht – und dann ab in den Feuersee.

Paul
Paul

Was bist Du denn für einen doofe Nuß?

MartinP
MartinP

Hahaha!!! Sie haben weder Hitelrs linke NSDAP verstanden, noch die Linken und ihre „Anti“Fa.

Aber sicher sind Sie noch grün (durch die Schulzeit) hinter den Ohren und haben noch Zeit, zu lernen.

Maik
Maik

Schopenhauer hatte recht: „Mensch“ ist ein Schimpfwort.

kim
kim

Vorbildlich

Frank Eckhardt
Frank Eckhardt

gibt es diesen Bericht auch in Englisch ?
Wenn ja, wo ? MFG aus Canada

Herbert Billenstein
Herbert Billenstein
Lebensstern
Lebensstern

Vorbildlich

Achim Schröder
Achim Schröder

Das heißt Hitler würde heute die Grünen wählen!!

Brenner
Brenner

Er würde die grünen Ratten mit der deutschen Reichsbahn Richtung Dachau befördern, dann würde er diese zum duschen schicken, dabei würde er den Wasserhahn mit dem Gazprom Hahn verwechseln.

Tim
Tim

Ich dachte, nur sachlich und mit Verstand verfasste Kommentare werden „ungekürzt frei geschaltet“….

MartinP
MartinP

Genau! Ich halte A. Schröders Kommentar auch für sachlich richtig, und den vom Brenner völlig daneben!

Falls A.H.s NSDAP eine Nachfolgepartei hätte, wären das nicht die NPD, sondern die Grünen!
Die würden am liebsten uns AfD-ler in Lager stecken, wie die Deutschen damals ihre deutschen Mitmenschen jüdischen Glaubens.

Gocca
Gocca

Die Grünen haben für den Tierschutz nicht viel übrig.

Hess
Hess

Die Grünen wären gar nicht nötig und somit nicht gegründet worden!

rap
rap

Hehe, hab gerade gelesen („Monologe im Führerhauptquartier 1941-1944“ von Heims/Jochmann, gabs zumindest bis vor kurzem noch als runterladbares pdf…) dass Hitler Probleme hatte ruhige Picknicks in seinen geliebten Wäldern zu bekommen. Sie mußten diverse Tricks anwenden um zB anhängliche, auch kraftfahrzeugbenutzende, Follower abzuhängen… PS was könnte es über diese Menschen aussagen, zB über ihr Selbstverständnis?: Von Stalin gab es, und gibt es noch, eine Mengen Statuen. Von Hitler dagegen keine einzige. PS2 Viktor Schauberger (dito Österreicher) hat Hitler in einem längeren Gespräch gesagt dass dessen Reich nur 10 statt 1000 Jahre währen würde wenn sie so mit dem Naturumgang weitermachen… Weiterlesen »

Sad Eidgenoss
Sad Eidgenoss

Der Jude Gerald Menuhin hat ein interessantes Buch geschrieben „Wahrheit sagen Teufel jagen“. Es ist im Internet frei erhältlich. Die ultimative rote Pille. Danach gibts kein zurück.

Isabel Ruiz
Isabel Ruiz

absolut zu empfehlen! Da werden die Augen geoeffnet.

Steffen
Steffen

Bin weder ein freund vom Massenmord noch ein Frreund von Tierquälerei. Ich weiß nicht was ich glauben und nicht glauben kann. Die USA ist an all den verderben schuld. Die geier warteten nur darauf Deutschland zu besetzen, was ihnen sogar geglückt ist. Das Resultat: Wir werden dazu gezwungen Millionen an Euros an der Besatzung zu zahlen. Von den ganzen NSA scheiß abgesehen möchte ich jetzt auch nicht weiter reden.

Gibt es sonst noch wo so einen ausführlichen Bericht den ich nachverfolgen kann ?

Pediers
Pediers

Danke Preno für den Link!!

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