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Grüne Kriegsverbrecher-Presse: Gossenpostille taz hetzt zum Krieg gegen Putin und Russland

Sie haben offenbar immer noch nicht die dumme Schnauze voll! Jugoslawien völkerrechtswidrig bombardiert, ein nicht endender Krieg in Afghanistan mit tausenden toten Zivilisten, den Irak zerstört, Libyen ins Chaos gebombt, Syrien ins Chaos gebombt, Hundert­tausende ermordet und vertrieben, den islamistischen Terror explosionsartig ausgebreitet, Europa mit Flüchtlingen geflutet und einen Krieg in der Ukraine angezettelt. Nein, die widerlichen Schmutzliteraten der grünen Gossenpostille taz bereiten die Öffentlichkeit propagandistisch schon mal auf den nächsten Krieg gegen Russland vor.

von Jens Berger

Kriege werden zwar von den Generalstäben geplant; um sie zu beginnen, braucht es jedoch die Federn aus Stahl – Journalisten, die der Öffentlichkeit wortgewandt erklären, warum man mit Diplomatie nicht weiterkommt und die die gesellschaftlichen Koordinaten verschieben. So geschehen 1999, als Deutschland einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg im Kosovo führte, nachdem die Medien die Öffentlichkeit darauf eingeschworen hatten, man müsse „ein zweites Auschwitz verhindern“. So geschehen vor 15 Jahren, als die USA und Großbritannien 2003 den Irak überfielen, nachdem die Medien die Öffentlichkeit mit erfundenen irakischen Massenvernichtungswaffen auf den Völkerrechtsbruch einschworen. Ein wackerer Kämpfer für die Verschiebung der Koordinaten ist der taz-Auslandschef Dominic Johnson. Er trommelte 1999 für den Krieg und erklärte 2003 gar das Völkerrecht für ungültig. Aktuell trommelt der unbelehrbare Falke in der taz gegen Russland und zeigt dabei einmal mehr, wes Geistes Kind er ist.

Johnson ist natürlich kein Dummkopf, der mit dem Stetson wedelnd „Horray!“ ruft und es für süß und ehrenvoll hält, für das Vaterland zu sterben. Nein, Dominic Johnson ist ein moderner Falke, der es vor allem auf die Koordinaten des linksliberalen Bürgertums abgesehen hat. Und in diesem Klientel kommen schießwütige Cowboys nicht gut an. Darum arbeitet Johnson auch so gerne mit Vergleichen und Metaphern. Um den Angriffskrieg gegen Serbien herbeizuschreiben, griff er beispielsweise zu dem geradezu widerwärtigen Mittel, die Serben in eine Reihe mit den Hutu in Ruanda zu stellen und die NATO-Luftangriffe als Lehre aus dem Völkermord an den Tutsi umzudeuten. Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg, der damals der erste Krieg war, der seit 1939 wieder mit von deutschem Boden ausging, war für ihn daher auch ein „zivilisatorischer Fortschritt“. Es gehört schon viel menschliche Niedertracht dazu, ausgerechnet die ermordeten Tutsi für einen Angriffskrieg zu instrumentalisieren. Bemerkenswert auch: Johnson hat die Lügen, mit denen die NATO den Krieg vorbereitet hat, nicht etwa hinterfragt, sondern vollkommen ohne Not noch mit seinem dreisten Ruanda-Vergleich verstärkt.

Im Vorfeld des Irakkriegs war es das mörderische kambodschanische Pol-Pot-Regime, mit dem Johnson wie üblich komplett geschichtsvergessen für Bushs und Blairs Irakkrieg getrommelt hat. Diesmal geiferte er gleich noch offen gegen „die Kriegsgegner“ und stellte die häufigen Regimewechsel durch Angriffskriege in Afrika allen Ernstes als Vorbild für die internationale Diplomatie dar. „Das Völkerrecht gilt nicht“, so Johnson. Stattdessen seien die „Menschenrechte“ der Test, ob ein Krieg gerechtfertigt sei oder nicht … Der Text entstand wohlgemerkt über ein Jahr nach der Eröffnung von Guantanamo. Ein Krieg ist nach den Vorstellungen eines Dominic Johnson dann gerecht, wenn er die Menschenrechte stärkt. Über die Rechtfertigung der vietnamesischen Invasion in Kambodscha leitet er dann die Rechtmäßigkeit des Westens her, in den Irak einzumarschieren. Das ist schon besonders starker Tobak. Wer nun denkt, dass die ehemals linke taz doch eigentlich kein Platz für einen kriegslüsternen Schreibtischtäter ist, kennt die taz nicht. Johnson wurde 2011 sogar zum Auslandschef der taz ernannt.

In dieser Position trommelt er seitdem für ein „hartes Vorgehen“ gegen Russland. Mit welchen Mitteln er dabei arbeitet, zeigt sein jüngstes Elaborat. Um den taz-Lesern den Anschlag auf den russischen Doppelagenten Sergej Skripal in seinem Sinne zu erklären, greift Johnson wieder einmal zu einer mehr als schrägen Metapher, bei der es um einen einschlägig vorbestraften Autohalter geht, mit dessem Wagen zwei Menschen überfahren wurden und der sich nun mit fragwürdigen Ausflüchten herauszuwinden versucht, um der Strafverfolgung zu entgehen.

Eine schönere und einseitigere Metapher hätte sich Dominics Namensvetter Boris Johnson sicher auch nicht ausdenken können. Der Autohalter – also der Russe – ist also einschlägig vorbestraft? Warum? Hat Russland je Chemiewaffen eingesetzt? War es denn nicht Russland, das von der OPCW ausdrücklich für die zertifizierte Zerstörung seiner C-Waffen gelobt wurde, während die USA sich dafür noch bis 2023 Zeit lassen wollen und Israel die Chemiewaffenkonvention noch nicht einmal ratifiziert hat. Aber was interessieren einen Dominic Johnson schon Fakten. Bereits das Grundkonstrukt seiner Metapher ist schließlich schräg, denn warum sollte ausgerechnet Russland der Autohalter in seiner Geschichte sein? Johnson hinterfragt die offizielle britische Erklärung nicht, sondern überholt Westminster in Sachen Bellizismus sogar noch in Lichtgeschwindigkeit.

Wie wenig Dominic Johnson verstanden hat und wie korrumpiert er ist, zeigt die zweite Hälfte seiner Metapher. Darin stellt ja wohl Großbritannien die Rolle der Polizei dar. Und spätestens an dieser Stelle wird es komplett absurd. Offenbar hat Johnson bereits die komplette Vorgeschichte des Irakkriegs vergessen – die von Blairs Kommunikationsdirektor Alastair Campbell in Umlauf gebrachten Februar- und September-Dossiers, die von vorne bis hinten gefälscht waren und auf deren Basis der Irakkrieg der Öffentlichkeit schmackhaft gemacht wurde. Natürlich kann auch der, wer einmal gelogen hat, die Wahrheit sprechen; aber gerade als Journalist sollte man doch aus den Lügen der Vergangenheit lernen.

Um bei Johnsons Metapher zu bleiben, wäre der Polizist ja gerade eben der Vorbestrafte, der schon mehrfach aktenkundig Beweismittel gefälscht hat. Und schon bricht Johnsons Märchen vom vermeintlichen Rechtsstaat zusammen. Aber mit dem Rechtsstaat hat der Mann, der das Völkerrecht ausdrücklich nicht anerkennt, auch ansonsten seine Probleme. Zumindest dann, wenn es um Russland geht. Erst vor einer Woche wütete Johnson mal wieder über die seiner Meinung nach zu laschen „Antworten“ der von ihm ansonsten ja sehr geschätzten Theresa May. „Kalter Krieg reicht nicht“ so Johnson, der allen Ernstes vorschlägt, „russisches Kapital“ vom „Londoner Immobilien-, Finanz- und Rohstoffmarkt“ anzutasten. Auf welcher rechtlichen Basis das vonstatten gehen soll, verschweigt er freilich. Erinnert nur mich das an die „Requirierung jüdischen Kapitals“ im Dritten Reich?

Wie es so weit kommen konnte, dass Teile des deutschen Volkes sich vor nicht einmal 80 Jahren einen Krieg geradezu herbeigesehnt haben, beschreibt Sebastian Haffner in seinem sehr lesenswerten Buch „Von Bismarck zu Hitler“ sehr anschaulich. Wie viele andere Historiker schreibt auch Haffner den Journalisten einen großen Teil der Verantwortung zu. Sollte es wirklich zu einem neuen Krieg mit Russland kommen, werden Historiker mit Sicherheit Schreibtischtäter vom Schlage eines Dominic Johnson zur Rechenschaft ziehen. Er trägt dazu bei, die Koordinaten der Öffentlichkeit zu verschieben und tritt dabei in die Fußstapfen der unseligen Vertreter der Zunft, die Haffner nicht einmal mit dem Allerwertesten angesehen hätte. Auch dies ist ein Zeichen des beängstigenden gesellschaftlichen Wandels, den wir momentan in der westlichen Welt durchleben.

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tyranneigegner
tyranneigegner

soll doch dominic johnson mit merkel,joshua fishman und den anderen kriegshetzern gegen
putin in den krieg ziehen.

Walter Gerhartz
Walter Gerhartz

Diese (deutsche) Regierung ist niemals meine Regierung, sie hat sich vom Rechtsstaat endgültig verabschiedet. – ICH ERKLÄRE MICH SOLIDARISCH MIT RUSSLAND !!!! – Diese Regierung und die Mehrzahl der Politiker in Deutschland, Europa und USA haben nun im Fall Skripal endgültig gezeigt, dass sie nichts als billige Marionetten von Soros & CO. sind. – Wenn man sich Trump anschaut, der noch vor ein paar Tagen Präsident Putin zur Wiederwahl gratulierte und dann kurz darauf die GIFT-AFFAIRE von Theresa May auftragsgemäß inszeniert wurde und wenn man weiß, dass der Coup gegen Russland sowohl in Georgien als auch in der Ukraine in… Weiterlesen »

Schildmaid
Schildmaid

Je länger Adolf tot ist, desto präsenter ist er in den Medien, es vergeht KEINE EINZIGE Woche, in der nicht auf den Infokanälen irgendeine Nazi-Doku zu sehen ist, es fehlen nur noch „Die Friseure der Nazis“ oder „Hitlers Unterwäsche – welche Rolle spielte sie?“ Es kotzt mich nur noch an.

gerhardranftler
gerhardranftler

Hat nicht Adolf Merkel tausende deutsche und amerikanische Panzer besser gesagt Kriegsgerät in der ehemaligen DDR gesammelt, um der Ukraine zu Hilfe zu kommen, wenn Putin die Ukraine angreifen sollte.
Merkel wartet doch nur darauf gegen Russland in den Krieg zu ziehen.

Brockenteufel
Brockenteufel

„….Merkel wartet doch nur darauf gegen Russland in den Krieg zu ziehen.“
Mit was denn, mit der „von der Leyen“Truppe“? Die werden den Angriff nur überleben, wenn, und das wird er, Putin sich totlacht.

Jochen Dimitrov
Jochen Dimitrov

87% haben diesen Wahnsinn wieder geählt! Selbstmörder! naja 13% plus die nichtwäler und kinder als Kolateralschäden ! Sind eben Terroristen da muss man sich drann gewöhmen! aber trüstet euch Ihr könnt den Krig nicht gewinnen und die Hetzbätter sind danach auch weg! den Keiner kann sie mehr lesen nach einem Atonkrieg! es wird einer verlast euch drauf! nicht umsonst hat der Ami EUropa voll Panzer und neuen Atombomben gestopft! Noch bremst Trump! aber wehe ertut es nicht mehr! Die 3 M sind im moment die größten Kriegstreiber! May Macon Merkel! stopt sie oder geht unter! Ich kann ne Weile länger… Weiterlesen »

L.Bagusch
L.Bagusch

Was ist denn das für ein gehorsamer System-Trottel, der Jonhson ?
>Darin stellt ja wohl Großbritannien die Rolle der Polizei dar<
GB ist keine Polizei, dass ist das Kriegsverbrecherland ohne Gleichen !
Die haben in ihrer Geschichte auch sehr viele Menschen (Indianer, Afrikaner, Inder, usw.) getötet durch ihre Macht-, Geld- und Goldgier !

Michl
Michl

Liest eigentlich diese versifften Hetz-Drecksblätter (Mainstream-Presse) noch irgend jemand, außer denen, die sowieso geistig Kind davon sind?

Sigurd Hammerfest
Sigurd Hammerfest

Taz zieht die Eigenauslöschung an.

Maria
Maria

Im Großen und Ganzen stimme ich zu, aber: Wohl kaum jemand hat sich vor 80 Jahren in Deutschland einen Krieg herbeigesehnt, auch nicht die verantwortlichen Politiker!

Denkster
Denkster

Daran erkennt man Systemautoren: Sie grüßen bei passender Gelegenheit den Geßlerhut „Hinweis auf die Nazis als die größten Übeltäter“. Davon mal abgesehen ist der Text aber treffsicher.

Charly
Charly

Aufklärung durch somnambulen Politdarsteller;

„Wir müssen begreifen, dass wir im Krieg sind.
Wir haben es uns nicht ausgesucht,
aber wir können es nicht ändern.“

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