Deutschland

Arbeitgeberpräsident: „Flüchtlinge sind die Stütze der deutschen Wirtschaft, merken Sie sich das!“

Arbeitgeberpräsident: „Flüchtlinge sind die Stütze der deutschen Wirtschaft, merken Sie sich das!“ 7
Märchenonkel: Ingo Kramer, Arbeitgeberpräsident

Der Mann heißt Ingo mit Vornamen. Ingo Kramer, Arbeitgeberpräsident. Vielleicht sollte er besser Pinocchio heißen. Denn kurz vor Heiligabend macht der gute Mann eine lange Nase und verkündet Märchenhaftes vom Wunder der tüchtigen „Flüchtlinge“ und Migranten, die sich als „Stütze der deutschen Wirtschaft“ entpuppten.

Nach der Merkelanten-Lüge von den Ärzten und Ingenieuren, die angeblich Deutschlands Rente retten sollten und der Mercedes-Zetsche-Schmonzette vom neuen Wirtschaftswunder durch größtenteils analphabetische „Flüchtlinge“ aus Syrien und sonst woher – jetzt also mehr als drei Jahre nach der Flutung eine neue unglaubliche Story wie aus Tausendundeinernacht: 400.000 Flüchtlinge, so Pinocchio-Ingo, stehen in Arbeit. Die Kanzlerin habe mit ihrem „Wir schaffen das“ recht behalten. „Und ja, wir schaffen das mit der Integration, die Unternehmer machen das schon“, fügte Kramer hinzu.

Was der Präsident nicht sagt, ist, dass von über einer Million „Flüchtlingen“ seit 2015 insgesamt 662.000 erwerbsfähige „Flüchtlinge“ Ende März 2018 Hartz IV-Leistungen bezogen. 96.000 Männer und Frauen bekamen als „Aufstocker“ noch zusätzlich staatliche Unterstützung. Wenn also mehr arbeitsfähige Flüchtlinge und Migranten Stütze kriegen als Migranten, die arbeiten, ist dann die Integration bereits geschafft, wie Kramer frohlockend verheißt?

Auch die Zahl der 400.000, die laut Kramer in Ausbildungs- oder Arbeitsplatz haben, sind kritisch unter die Lupe zu nehmen. Knapp 290.000 davon sind laut Bundesagentur für Arbeit im November sozialversicherungspflichtig beschäftigt (womit auch immer), nur 30.000 Flüchtlinge sind in Ausbildung und 72.000 waren zuletzt geringfügig beschäftigt.

Noch konkretere Zahlen über die Art der Beschäftigung liegen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vor, das sich auf eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion an das Arbeitsministerium bezieht. Von den sozialversicherungspflichtig beschäftigten „Flüchtlingen“ waren demnach Ende März 2018 47 Prozent als Helfer beschäftigt, 42 Prozent in einer „fachlich ausgerichteten Tätigkeit“, drei Prozent als „Spezialisten“ und sieben Prozent als „Experten“ (was immer sich dahinter verbergen mag).

Man kann nur mutmaßen, warum der Arbeitgeberpräsident aus Bremerhaven, Seenotretter und FDP-Mitglied, sich aktuell so ins Zeug legt und sich bei der Kanzlerin dermaßen anbiedert. Die Arbeitgeber hoffen natürlich auf das geplante Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Die Pläne sollen in der kommenden Woche vom Kabinett auf den Weg gebracht werden. Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft fordern mit Nachdruck, dass „Deutschland weiter eine offene Gesellschaft bleiben muss, die bereit ist, Fachkräfte aus dem Ausland anzuwerben“, sagt Kramer.

Die deutschen Arbeitnehmer werden es mit Interesse hören, dass ihnen mit Billig-Kräften aus dem außereuropäischen Ausland Konkurrenz gemacht wird. Dafür ist Pinocchio-Ingo auch bereit, seinen Arbeitgeberkollegen mit Tricks und Kniffen zur Hand zu gehen, wie sie zum Beispiel Flüchtlinge mit abgeschlossener Ausbildung, die vor der Abschiebung stehen, ins Land retten können. Kramer im Interview mit der Augsburger Allgemeinen zum Thema Abschiebung: „Das darf nicht sein. Das Wichtigste ist, dass Arbeitgeber zusammen mit ihren betroffenen Azubis und sozial integrierten Mitarbeitern rechtzeitig zur Ausländerbehörde gehen und einen Aufenthaltsstatus beantragen.“

Wenn Dir dieser Artikel gefallen hat, dann unterstütze uns mit einer Spende!

10 EUR 25 EUR 50 EUR anderer Betrag

51
Kommentare

avatar
35 Kommentar Themen
16 Themen Antworten
0 Abonnenten
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei
Heinz Erhard
Heinz Erhard

Diese Stütze steht auf schwarzen Beinen und die können noch nicht mal Arbeit buchstabieren, geschweige sie auch machen.

Sigurd Hammerfest
Sigurd Hammerfest

Der sog. Arbeitgeberpräsident macht anhand seiner Händestellung klar, daß er unter freimaureischem Befehl handelt. Er hat das zu sagen, was ihm befohlen wurde, gleichgültig ob er damit einverstanden ist oder nicht. Er hat zu gehorchen. Daß ein derartiges Höllenspektakel auf deutschem Teilboden aufgeführt wird, zeigt die immense Bedeutung der germanischen Deutschen für die Zukunft, die man wohlweißlich unterbinden möchte. Man mag deutsche Lande mit stark Pigmentierten fluten; es nützt dennoch nichts. Sie werden wieder verschwinden. Jedoch hilft diese Flutung, einige der Denkfaulen noch vor dem großen Umsturz aufwachen zu lassen. Und wie heißt es so schön in einigen Prophezeiungen: Die… Weiterlesen »

Chris
Chris

Wir hatten bereits vor 2015 mehr als 6 Millionen Arbeitslose, die in Lohn und Brot zu bringen hätte vermutlich gereicht um dieses famose „Wirtschaftswunder“ zu bewirken. Dummerweise kann man die nicht mit der Androhung von Deportation zu einer völlig unterbezahlten menschenunwürdigen Beschäftigung zwingen.
Die Einzigen die hier von der Zuwanderung völlig unbrauchbarer „Arbeitskräfte“ aus der dritten Welt und Schwellenländern profitieren sind die Zweigstellen amerikanischer Unternehmen wie Amazon, UPS, etc. Schlicht alle die aus Gier an einem Fortbestand der Sweatshop-Sklaverei interessiert sind.

Fasian Irmenov
Fasian Irmenov

Wer hat denn diesen unwichtigen Esser, der so tief im A… von Merkel steckt, erlaubt, sein Mund aufzumachen? Da kommen nur Lügen und Müll heraus, die paar Asylforderer, die wirklich arbeiten, sind doch keine Stütze der Wirtschaft! Noch sind wir deutsche Arbeiter in der Mehrzahl beim Schaffen der Grundlagen, die Merkel und die anderen Volksverräter als Steuergeld zum Fenster hinaus werfen!

Hanlonsrazor
Hanlonsrazor

Jetzt wüsste ich doch gerne mal, wo diese Gestalten „Stützen“ sind, die beziehen zwar – zumeist – „Stütze“, aber die berappen die „Schländer“. Ingo Kramer sollte mal belegen, WO die Invasoren „Stützen der deutschen Wirtschuft“ sind!

„Charakterlich“ passt dieser Mann ja bestens in dieses System! Unaufrichtig, egoistisch, skrupellos und verräterisch!

Noch ein Beweis dafür, dass das ganze System fallen muss, damit es besser werden kann!

jogiman
jogiman

Dieser Schauspieler „Ingo Kramer“, sowie viele dieser Mittäter wissen wahrscheinlich nicht, wer ihre Arbeitsgeber sind.normalerweise das Volk!!!! Aber die BRD, als Firma HRB 51411 hat ja nur Arbeitssklaven…

Klaus Mustermann
Klaus Mustermann

mein lieber Ingo Kramer,
kommt Ihnen oder einem Ihrer menschenverachtenden Kumpanen eigentlich niemals in den Sinn, das die Menschen die direkt oder indirekt durch solche Beführworter wie Sie, einen Freund, Frau, Mann, Bruder, Schwester, oder ihr eigenes Kind verloren haben irgendwann mal alle die zu dem Verbrechen gehörenden Gesichter einfach vergessen werden? Ganz sicher nicht, und das ist auch gut so….. !
Solche erbärmliche Seelen sollte man in jedes Gebet einschliessen und vorurteilsfrei darum bitten, das sie in ihrer offensichtlich grenzenlosen Gier das ernten mögen was sie selber gesät haben. Diese Welt braucht so etwas wie Euch nämlich nicht !

Einar Hakon Magnusson
Einar Hakon Magnusson

Am besten greift die Mode der gelben Westen, von den Galliern,
zu den Germanen über. Keflar ist auch ein geeignetes Westenfutter
in diesem eisigen Winter!

Haps Katzor
Haps Katzor

Der Staat Israel und sein Mündel Zionistan, als solches.

Das Geknürpsel
Das Geknürpsel

Ja habe ich, da ist ne Stelle in Lerchenwald als Heizer
frei geworden. also drei Schicht Betrieb mit 14.
Monatsgehalt macht bummelich 70K / Anno.

10%Abgaben an Vereinskasse Sparclub BieneMaja.
Vorstand: Tümmler, Döring, Streichmann.

Rette das Meinungsklima!

Unterstütze ehrlichen Journalismus in Zeiten der Lüge, ohne Beschönigungen und frei von jeglicher Einflussnahme – einzig und allein Dir als Leser und der Wahrheit verpflichtet.

Jetzt Spenden

Send this to a friend