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Aufgedeckt: Für Luxus-Dienstwagen von Politikern gelten höhere CO2-Grenzwerte, als für Normalbürger

Aufgedeckt: Für Luxus-Dienstwagen von Politikern gelten höhere CO2-Grenzwerte, als für Normalbürger

Ganz davon abgesehen, dass das Märchen von der menschengemachten Erderwärmung durch CO2 zu den größten Lügen der Neuzeit gehört, ist es erstaunlich, wie diejenigen, die uns mit diesem Thema stets und ständig knechten wollen, selbst unterwegs sind. Luxusautos mit hohen Verbrauchswerten gehören so selbstverständlich zu EU-Politikern wie die Tatsache, dass die EU-Kommission einfach einen Grenzwert für sich selbst festgelegt hat, der deutlich über dem für die normalen Bürger liegt. Was für den Pöbel gilt, gilt eben nicht automatisch auch für die selbsternannte Elite.

von Roscoe Hollister

Von Politikern in der Europäischen Union ist man einiges gewohnt. Fast jeder von uns ist schon einmal mit einer Verordnung oder mit Gesetzen konfrontiert worden, bei deren Inhalt man sich nur an den Kopf fassen kann. Die ungebremste Regulierungswut auf EU-Ebene ist nicht umsonst eines der Dinge, die man immer wieder von Bürgern hört, wenn es um negative Auswüchse der Europäischen Union geht.

Ein Thema, was immer wieder hochkocht, sind vermeintliche Schadstoffausstöße von Autos. Sie werden nur zu gut wissen, dass Sie angeblich daran Schuld sein sollen, dass sich die Erde erwärmt. Wegen des CO2, was Sie emittieren. Das „Klima-Gas“, wie man es nennt, sorgt dafür, dass es heißer auf unserem Planeten wird. Soweit das Märchen der Klimaideologen. Als aufmerksamer Leser von AnonymousNews wissen Sie jedoch, dass dies eine der größten Lügen der Neuzeit ist und der Mensch noch nie dazu in der Lage war, durch seinen CO2-Ausstoß das Klima auf der Erde zu beeinflussen.

Doch mit einer solchen Lüge lässt sich viel Geld verdienen. CO2-Zertifikate, Steuern, Strafgebühren usw. füllen die Schatullen derer, die mit diesen Geldern anschließend Dinge anstellen, die mehr als fragwürdig sind.

Interessant ist jedoch viel mehr die Tatsache, wie jene Menschen, die uns als Moralapostel immer wieder erzählen und vorschreiben wollen, was wir zu tun und zu lassen haben, selbst unterwegs sind. Ein Blick ins EU-Parlament etwa verrät uns, dass diese Damen und Herren ganz und gar nicht auf schadstoffarme Fahrzeuge zu stehen scheinen. Man reist dort in Luxuslimousinen wie VW Phaeton, dicken Audis oder gern auch mal einem Jaguar. Allein das Call-Center für den Limousinenservice des Parlaments kostet übrigens 400.000 Euro im Jahr.

Bei der Europäischen Kommission sieht es ähnlich aus. „Mercedes dominiert mit der S-Klasse, gefolgt von Audi mit dem A8 und dem 7er-BMW“, weiß etwa die Süddeutsche Zeitung. Fahrzeuge, die ein Normalbürger sich in den seltensten Fällen leisten kann – und die mit ihren Verbrauchs- und Abgaswerten wohl kaum als vorbildlich im Sinne der linksgrünen Klimaideologie anzusehen sind. Viele der Fahrzeuge sind zudem mit allerlei Sonderausstattung versehen und gepanzert, was die entsprechenden Werte noch einmal deutlich in die Höhe treibt.

Die Klimaziele in der Europäischen Union sollen dabei ausschließlich von den Bürgern erreicht werden. Statt mit gutem Beispiel voranzugehen und wenigstens den Schein zu erwecken, als glaubten sie selbst an ihre Märchen, sind die Eurokraten besonders dreist unterwegs. Die CO2-Grenzwerte für Neuwagen in der EU gelten nämlich nicht für die Europäische Kommission. Diese hat sich ganz einfach einen eigenen Grenzwert gegeben, der weit über jenem liegt, an den sich der normale Bürger zu halten hat. Was nicht passt, wird passend gemacht. Was für den Bürger gilt, gilt noch lange nicht für die, die dem Bürger diese Zwangsjacke angezogen haben.

Doch nicht nur auf EU-Ebene bekommen wir dauernd etwas von CO2-Grenzwerten erzählt. Auch bundesdeutsche Politiker haben derartige Themen für sich entdeckt, ganz unabhängig von der eigenen Partei. Aber auch hier zeigt sich: Was für den Bürger gelten soll, gilt noch längst nicht für die, die in den Regierungsstuben sitzen. Die parasitäre Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat kürzlich einen sogenannten Politiker-Dienstwagencheck durchgeführt. Ergebnis: Kein einziger Dienstwagen der 236 Befragten hält den CO2-Grenzwert der EU von 130 g CO2/km ein.

Mit realen CO2-Emissionswerten zwischen 154 g CO2/km wie beispielsweise beim Dienstfahrzeug der Bildungssenatorin aus Bremen, Claudia Bogedan, bis zu „erschreckenden“ 408 g CO2/km beim Fahrzeug von Berlins Regierungschef und Kippaträger Michael Müller sind die Politiker noch weit von der EU-Vorgabe von 95 g CO2/km ab 2020 entfernt. Vor allem die unter dem Deckmantel “Elektromotor” staatlich geförderten pseudo-ökologischen Plug-In-Powerlimousinen sind in Wirklichkeit besonders spritdurstig und leisten somit keinen Beitrag zum angeblichen Klimaschutz.

Die Studie der DUH brachte jedoch noch ein weiteres interessantes Detail ans Tageslicht. 62 Prozent der Teilnehmer fahren einen Diesel – und verteufeln diesen gleichzeitig. Diese Doppelmoral ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Aber wen wundert das eigentlich in dieser BRD noch? In einem System, in dem eine Geschwindigkeitsüberschreitung im Straßenverkehr härter bestraft wird als der illegale Grenzübertritt, erscheint das Fahren eines Diesels bei gleichzeitiger Verächtlichmachung desselben ja geradezu als ein harmloser Witz.

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